Faszination Sansibar

Sansibar – das erinnert an Märchenbücher, Schatzsuche und Abendteuer. Die gibt es dort durchaus noch in unserem Zeitalter, beispielsweise beim Mwaka Kogwa-Fest, eine uralte und immer noch sehr ursprüngliche Feier und Ritual der Sansibari.

Gefeiert wird an vier Tagen in der dritten Juliwoche eines jeden Jahres im südlichen Teil Sansibars in Makunduchi. Das Dorf zählt zu einem der schönsten Orte auf Sansibar. Die Menschen leben vorwiegend vom Fischfang. Touristen begegnet man hier eher weniger.

Die Männer versammeln sich, um sich mit – Bananenstämmen bewaffnet – Schaukämpfe zu liefern. Der symbolische Kampf soll bewirken, dass negative Emotionen verschwinden und man das neue Jahr mit Harmonie betritt. Die in bunte Trachten gehüllten Frauen wandern über die Felder und singen eindrucksvolle Lieder über die Liebe. Mit Textzeilen wie „Msinkatia Kitenge“, „Nyama yangu haitende“, was so viel bedeutet wie „Wenn er mir keine Kleidung kauft, darf er auch nicht mit mir Liebe machen“, zieht der Gesang in seinen Bann.

Jürgen Röhm ist Deutscher und Inhaber des La Madrugada Beach Hotels und kennt das Fest: „Es ist jedes Jahr ein prächtiges Schauspiel – auch für Touristen. Aber natürlich hat Sansibar vieles mehr zu bieten und gilt unter Urlaubern auf der ganzen Welt als Geheimtipp. Man kann Sonne, weiße Sandstände und kristallblaues Wasser unter schattigen Palmen genießen und oder auf Tauchsafari gehen.“

Sansibars Natur ist einzigartig! Wer Leoparden, Ginsterkatzen oder Stummelaffen begegnen möchte, kommt hier voll auf seine Kosten. Das Tropenparadies bietet zahlreiche Möglichkeiten Land und Leute zu erkunden. Delfin-Watching, Tauchgänge oder Hochseefischen gehören zu den spektakulären Erlebnissen, die man gerne als unvergessliche Erinnerung mit nach Hause nimmt. Wunderschöne Korallenriffe, riesige Meeresschildkröten oder Walhaie sind für jeden Taucher eine faszinierende Begegnung.

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(Fotos:Fremdenverkehrsamt Sansibar)