Karin Kneffel. Still

Karin Kneffel (*1957 in Marl) zählt zu den zentralen Vertreterinnen der zeitgenössischen Malerei. Sie war Meisterschülerin von Gerhard Richter, war Professorin für Malerei an der Hochschule für Künste in Bremen und lehrt aktuell an der Akademie der Bildenden Künste in München.

Bekanntheit erlangte sie in ihrem Frühwerk mit der realistischen Darstellung von überdimensionierten Früchten und einer Werkserie von in Nahsicht abgebildeten Tierportraits. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich nun mit komplexen Raum- und Zeitschichtungen und blickt mit mehrdeutigen Wahrnehmungs- und Bildstrategien auf die Kunst- und Architekturgeschichte. Die Ausstellung zeigt Kneffels künstlerische Entwicklung von den frühen 1990er-Jahren bis in die Gegenwart und umfasst monumentale Gemälde wie auch grafische Arbeiten.

Die Kunsthalle Bremen widmet ihr eine umfangreiche Einzelausstellung. Mit 150 Gemälden und grafischen Arbeiten ist es in Deutschland die größte monographische Werkschau der Künstlerin seit zehn Jahren. Karin Kneffels Gemälde können auch schon mal über 7 Meter groß sein. Bekanntheit erlangte sie in den 1990er Jahren mit realistischen Darstellungen von Früchten und Feuer sowie mit einer 300-teiligen Werkserie von kleinformatigen Tierportraits.

Ausstellung 22.06.-29.09.2019, Kunsthalle Bremen, kunsthalle-bremen.de

(Fotos: Kunsthalle Bremen)