16.06.-14.07.2019 Kissinger Sommer: ‚1762 – nach der Natur gemalt‘

Mensch und Kunst galten im 18. Jahrhundert als Abbild der bewegten Natur. Viele von der Natur inspirierte Werke, wie „Winterreise“ oder „Sommernächte“ fanden Eingang in die Musik als tonmalerische Opern, Arien und Symphonien.

56 Veranstaltungen, von großen Opernproduktionen bis zur Musikalischen Schnitzeljagd für Familien mit Kindern, werden geboten.

Ein Teil des Musikprogramms wird von der „eigenen Künstlerfamilie“ gestaltet, wodurch teils sehr individuelle Programme ermöglicht werden. Dazu gehören u.a. die Geigerin Patricia Kopatchinskaja, das Ensemble 2012 der russisch-deutschen MusikAkademie und das Ensemble Resonanz, der Pianist Igor Levit und das Netzwerk der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.



Historische und ungewöhnliche Spielstätten geben ein besonderes Flair: z.B. spielt Daniel Hope mit seinem New Century Chamber Orchestra im Innenhof des sanierten Luipoldbades oder das Kobra Ensemble aus Amsterdam entwickelt ein Programm rund um das Thema „Wasser“. Im Schwimmbad KissSalisTherme wird Wellness mit a-cappella-Kunst verbunden.

Bekannte Formate wie Lounge, Jazz Breakfast und literarische Konzerte gibt es auch in diesem Jahr wieder. Anstelle des Wandelkonzerts gibt es dieses Jahr „Ein Tag mit Joseph Haydn“. Das Kammerorchester Spira Mirabilis gestaltet den 22. Juni mit den Tageszeiten-Symphonien von Joseph Haydn, im Wechsel mit Brunch und Kaffeetafel im Kurgarten Café. Der Tag klingt aus mit einem late-night concert des Vision String Quartet.

Im Anschluß an ausgewählte Konzerte bietet das Festival einen „Künstlertreff“ im Schmuckhof an. Hier gibt es die Gelegenheit, bei einem Glas Wein mit ausgewählten Künstlern über das gehörte Konzert zu sprechen.

kissingersommer.de

Bilder: Oben: Schmuckhof, Mitte: Kurtheater (Foto: Sonja Werner) Unten: Kurgartencafé (Foto: Kurgarten Café), Doppelbilder unten: Spielstätte Tattersall / Kaiserhof Hofgarten (Fotos: Michael Rasche)