12.07.-03.10.2019 Mosel Musikfestival beleuchtet Aspekte von Heimat

„Ich habe manchmal Heimweh, ich weiß nur nicht, wonach..“: Mit dieser Gedichtzeile der jüdisch-russischen-österreichischen Dichterin Mascha Kaléko betitelt Intendant Tobias Scharfenberger das Mosel Musikfestival und lehnt sich damit an das Motto des Kultursommers Rheinland-Pfalz „heimat/en“ an.

Was Heimat ist und wie sie klingt, diesen Fragen geht das Musikfestival in 54 Konzerten an 43 Spielstätten nach. Scharfenberger hat sich für sein Programm von vielen verschiedenen musikalischen Heimaten inspirieren lassen.

Außergewöhnliche Projekte, verblüffende Kombinationen und überraschende Kooperationen gehen im Sommer 2019 in Klöstern, Kirchen, Ruinen, Schulen und Schlössern über die Bühne: Volksmusik trifft auf Musik aus dem Orient, Klassik auf Klezmer, Barock auf Blues, Swing auf Rap, spirituelle Gesänge Afrikas auf geistliche Chorliteratur Europas. Schüler begegnen Kammermusikern, eine Fee macht Veganer zu Songthemen und Freunde lassen einen verstorbenen Weggefährten nicht in Vergessenheit geraten.

Auch 2019 hat Tobias Scharfenberger einige neue Spielstätten entlang der Mosel entdeckt, etwa den Club Toni am Domfreihof in Trier, die alte Abfüllhalle Pauly-Rath in Hatzenport, das Valentiny Forum im luxemburgischen Remerschen oder die Kirchen St. Laurentius in Longuich, Johannes der Täufer in Treis sowie die evangelische Kirche in Trarbach.

moselmusikfestival.de

Foto: Ensemble Resonanz (Foto: Tobias Schult)