27.-29.09.2019 Von Bauhaus bis Street-Art

Zeitgenössische Kunst, Pop Art und klassische Moderne: Das sind die inhaltlichen Schwerpunkte, mit denen sich die ART Salzburg Contemporary in der Salzburger Messe präsentieren wird. Vielfalt ist dabei das Leitthema dieser von Anfang an dezidiert international ausgerichteten Kunstmesse.

ART Salzburg Contemporary-Direktorin Johanna Penz legt besonderen Wert darauf, „unserem hochinteressierten und aufgeschlossenen Salzburger Publikum Positionen und Programme zu zeigen, die in dieser Form in Salzburg bis dato noch nicht zu sehen waren. Also nicht noch mehr vom Gleichen, sondern ganz bewusst Neues und Anderes“.

Neben den für eine Kunstmesse klassischen Galerienkojen wartet die ART Salzburg Contemporary dabei auch mit ausgewählten Specials auf. „Das sind unsere Glanzlichter, mit denen wir auch inhaltliche Impulse geben wollen“, wie Penz erklärt.

Hier setze man auf die Kompetenz und das exzellente Netzwerk von langjährigen Partnern wie etwa der Galerie Dikmayer aus Berlin-Mitte, die anlässlich des 100 Jahr-Jubiläums der Bauhaus-Schule und in enger Kooperation mit dem Henry van de Velde Museum eine eigene Sonderpräsentation für Salzburg entwickeln wird. Neben ausgewählten Originalen des berühmten Bauhausmeisters und Künstlers Georg Muche werden sowohl Möbelstücke von Marcel Breuer, Mies van der Rohe und Erich Dieckmann, Metallarbeiten von Marianne Brandt und Wilhelm Wagenfeld sowie Keramik von Theodor Bogler zu sehen sein. Diesen erlesenen Bauhaus-Exponaten werden wiederum zeitgenössische Positionen gegenübergestellt, die sich nachweislich von den Großmeistern der Moderne inspirieren ließen.

Hochkarätig auch das zweite Special der diesjährigen ART Salzburg Contemporary, das dem Großmeister der Moderne, Pablo Picasso als Sonderschau gewidmet sein wird. Die bekannten Schweizer Galeristen Daniel Wahrenberger, Claudius Ochsner und Thomas Schafflützel, die seit diesem Jahr mit dem Galerienprojekt Galerie W|O|S gemeinsame Sache machen, werden hierfür Originalzeichnungen, Probedrucke, einmalige Abzüge und Keramiken von Picasso nach Salzburg bringen.

Mit dem lebensfrohen Street-Art-Künstler Kiddy Citny, der sich mittlerweile launig als der Dino dieser Szene bezeichnet und gerade erst mit seinem Künstlerkollegen Thierry Noir die denkmalgeschützten Berliner Mauer-Graffitis restaurierte, holt sich die ART Salzburg Contemporary zudem noch einen ausgewiesenen Performing Artist nach Salzburg, der dort in einer dreitägigen Malaktion von einer besseren lebensfroheren Welt träumen wird. Der Titel seiner Aktion: „Into the Future“.

Art-salzburg-contemporary.com

Bilder:
Oben:“Corrida“, Nîmes France“ 1957, René Burri: Pablo Picasso (Foto: Galerie W|O|S, Pfäffikon-CH)
Unten: John Kiki: „At the Races“, 2018