03.-06.10.2019 Historischer Jahrmarkt

Die Tradition der Jahrmärkte hat sich aus den Waren- und Krammärkten entwickelt, die während des Mittelalters entstanden sind. Zunächst gab es Spielbuden nur als Ergänzung. Auf den Märkten versorgte sich die Bevölkerung mit den Dingen des alltäglichen Lebens, wie Kleidung, Werkzeug oder auch Spielzeug.  

Dazu gab es Gelegenheiten zum Essen, Trinken und sonstigen Lustbarkeiten und Schaustellungen. Daraus entwickelten sich schließlich reine Vergnügungsmärkte. Die Termine waren in der Regel eng mit dem Kirchenjahr und auch der Erntezeit verknüpft. So gab es auf dem Land die Märkte besonders in der Herbstzeit mit Wahrsagern, Kartenlegern, Drehorgeln, Puppentheater und vieles mehr!

Für die Kinder gibt es einiges zu tun: Dosenwerfen, Entenangeln und andere Klassiker. Mit dabei ist auch wieder Hau-den-Lukas und das Froschspiel. Und über allem liegt der Duft von Zuckerwatte, gebrannten Mandeln und Bratwurst in der Luft.

Neu in diesem Jahr:
Schaubude „Mysterium“ von 1958
Franconis Nostalgisches Puppentheater
Polyphon Spieluhr von 1898
Fotografie in historischen Kostümen
Historische Schießbude

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