Rauer Charme – Die Ostsee im Winter

Von Glücksburg bis Travemünde inklusive Holsteinische Schweiz: Die Ostsee Schleswig-Holstein ist auch in der kalten Jahreszeit eine Reise wert. Dort, wo im Sommer das Leben tobt und sich bunte Strandkörbe kaleidoskopartig zusammenfügen, geben jetzt Weite und Stille den Ton an. Der Wind treibt die Wolken über das Meer und pustet die Strandläufer kräftig durch – alles Tonnenschwere wird mit einem Mal ganz federleicht.

Richtig romantisch wird’s, wenn sich der Schnee wie leichter Puderzuckerbelag über Dünen und Buhnen legt. Oder wenn Gischt und Spritzwasser gefrieren und sich Molen in bizarre Eiskunstwerke verwandeln. Im Herbst und Winter zeigt sich die See von ihrer rauen, dafür aber umso reizvolleren Seite.

Magisch: Fackelwanderungen, die über die Region verteilt in der dunklen Jahreszeit stattfinden – Wellenrauschen, Seemannsgarn und Punsch inbegriffen. Apropos Punsch: Es gibt kaum etwas Schöneres, als sich nach einem belebenden Strandspaziergang an der frischen, salzigen Luft wieder aufzuwärmen. Entweder in einem der vielen gemütlichen Cafés und Restaurants, die mit heißem Kakao, Kaffee und Tee sowie fangfrischem Fisch in allen Variationen verwöhnen.

Oder beim „Wellnessen“ in einer der zahlreichen Thermen, oft mit einem atemberaubenden Blick auf die stürmische Ostsee. Eingeläutet wird die Herbst- und Wintersaison mit dem sogenannten „Lichtermeer“. Die Veranstaltung findet im Herbst küstenweit statt und taucht Strände und Promenaden in strahlenden Glanz – stimmungsvoller geht’s nicht!

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(Fotos: ostsee-schleswig-holstein.de/Oliver Franke)