Himmlischer Besuch aus dem Erzgebirge

Himmlischer Besuch aus dem Erzgebirge kommt mit den weltberühmten Grünhainichener Musikantenengeln von Wendt & Kühn: Gegründet im Jahr 1915, verzaubert die Manufaktur bis heute kleine wie große Liebhaber mit ihren unverwechselbaren Entwürfen nach Margarete Wendt und Margarete Kühn.

In der diesjährigen Weihnachtsausstellung wird die die wechselvollen Historie zwischen Volkskunst und Moderne aufgezeigt. Erzählt wird die faszinierende Geschichte zweier junger Frauen, die zu Anfang des 20. Jahrhunderts selbstbestimmt ihren Weg gingen.

Von Entwürfen von Kleinmöbeln über Näh- und Rauchutensilien bis hin zu kindlichen Frühlingsfiguren – ihren schier unerschöpflichen Einfallsreichtum verdanken die beiden Margaretes ihrer Ausbildung unter den Geschwistern Kleinhempel sowie ihrem Studium an der Königlich-Sächsischen Kunstgewerbeschule Dresden unter Margarete Junge.

In den musizierenden Engelchen mit elf weißen Punkten auf grünen Flügeln findet die bekannte zeitlos moderne Formensprache schließlich ihre Vollendung. Mit der ebenfalls unter Margarete Junge ausgebildeten Gestalterin Olga (Olly) Sommer wissen die jungen Unternehmerinnen ab 1920 einen weiteren Kreativgeist an ihrer Seite, auf den Sammlerstücke wie die Brokat- oder die bis heute noch so beliebten Margeritenengel zurückgehen.

Basierend auf der zum hundertjährigen Firmenjubiläum vom Museum für Sächsische Volkskunst Dresden und der Firma Wendt & Kühn konzipierten Ausstellung würdigt das Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund in mehr als 200 Exponaten das kunsthandwerkliche Schaffen dreier Künstlerinnen, die weit über das Erzgebirge hinaus Erfolge feierten.

15.11.2019-03.01.2020, Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Dortmund, mkk.dortmund.de


(Foto: Wendt&Kühn)