Görlitzer Hallenhäuser an der Via Regia

Görlitz, die östlichste Stadt Deutschlands, verzaubert mit Architekturperlen aus fünf Jahrhunderten und einer malerischen Altstadt. Mit seinen circa 4.000 denkmalgeschützten Gebäuden beeindruckt Görlitz mit einer außergewöhnlich hohen Konzentration an Einzeldenkmälern. Ein lebendiges Architekturmuseum, das seine Besucher mitnimmt auf eine faszinierende Reise durch die Stilepochen – von Gotik über Renaissance und Barock bis hin zu Gründerzeit und Jugendstil.

Einzigartig für Görlitz sind die Hallenhäuser entlang der historischen Handelsstraße VIA REGIA. Die „Kaufmannspaläste“ stellen eine Mischung aus Wohn-, Wirtschafts- und Repräsentationsgebäude dar und sind ein Spiegelbild des zentraleuropäischen Handelswesens der frühen Neuzeit. 30 dieser besonderen Baudenkmäler wurden unter dem Titel „Die Görlitzer Hallenhäuser an der Via Regia“ für die Bewerbung um den UNESCO-Welterbe-Status zusammengefasst – der Prozess der Welterbe-Bewerbung läuft. Das Hallenhaus in der Brüderstraße 9 öffnet von April bis Oktober 2020 seine Türen und nimmt Besucher mit auf eine spannende Zeitreise.

Weitere Perspektiven auf den Architekturreichtum von Görlitz eröffnen sich mit dem Türmertag am 19. April, an dem Besucher das einzigartige Panorama vom Dicken Turm, Nikolaiturm und Reichenbacher Turm sowie vom Rathausturm genießen können. Der Tag der offenen Sanierungstür am 21. Juni gewährt allen Interessierten einen Blick hinter die sonst verschlossenen Türen von sanierten und unsanierten, von bekannten und versteckten Objekten.

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Bild: Mit den Hallenhäusern, den sog. „Kaufmannspalästen“ an der VIA REGIA plant Görlitz die Bewerbung um den UNESCO-Welterbe-Status. Die Hallenhäuser stellen eine Mischung aus Wohn-, Wirtschafts- und Repräsentationsgebäude dar und sind ein Spiegelbild des zentraleuropäischen Handelswesens der frühen Neuzeit. Zurzeit werden Eigentümerchroniken seit dem 14. Jahrhundert erforscht sowie die Haus- und Bauforschung vertieft. (Foto: Rainer Michel)