Landesgartenschau 2020: Kamp-Lintfort

Erste Tests verliefen in den vergangen zwei Wochen positiv: Das Angebot, den künftigen Stadtpark Kamp-Lintforts zu erkunden, wurde von den Besucherinnen und Besuchern gut angenommen. Nach aktuellem Stand wird die Landesgartenschau Kamp-Lintfort am kommenden Dienstag, 5. Mai, eröffnen. Noch stehe die endgültige Entscheidung vom Land Nordrhein-Westfalen aus, so Nina Meise von der Pressestelle der LaGa, doch man sei positiv gestimmt und optimistisch, trotz Corona eröffnen zu können.

Mehr als 8000 Spaziergänger haben in der vergangenen Woche an nur drei Tagen den Zechenpark erkundet – allen Corona bedingten Einschränkungen zum Trotz: Mit Hilfe von Einbahn-straßenschildern, Absperrungen und Lautsprecherdurchsagen wurden sie auf einer abgesteckten Route durch den Park geleitet. „Wir sind sehr zufrieden“, lautet die Bilanz von Heinrich Sperling, Geschäftsführer der Landesgartenschau-GmbH. „Ein großes Lob an die Spaziergänger, die sich absolut gewissenhaft an unsere Regelungen gehalten haben.“

Aufgrund dieser Erfahrungen wurden in dieser Woche noch einmal zwei Besuchstage durchgeführt. „Die Rückmeldungen unserer Besucherinnen und Besucher waren sehr positiv. Wenngleich alle nur eingeschränkte Bereiche des Parks sehen konnten, waren sie dennoch sehr begeistert. Auch uns hat dieses Feedback noch einmal Auftrieb gegeben, an unserer Strategie festzuhalten und so weiterzumachen“, sagt Andreas Iland, Prokurist der Landesgartenschau.

Die Stadt Kamp-Lintfort und die Landesgartenschau-GmbH hoffen weiterhin, dass das eigentliche Ausstellungsgelände mit seinen vielfältigen Attraktionen ab 5. Mai zugänglich sein wird. Wie genau ein Besuch dann ablaufen wird, ist allerdings offen. Sicher ist, dass im Zeichen der Corona-Pandemie Grundregeln wie Mindestabstand beachtet werden müssen. Sollte die Zahl der Infizierten in den nächsten Tagen noch nach oben schnellen, muss sicherlich mit strengeren Auflagen gerechnet werden. Dass beispielsweise eine Fahrt mit dem Fahrstuhl auf die Plattform des 70 Meter hohen Förderturms des ehemaligen Bergwerk West erlaubt sei – damit rechnet derzeit wohl niemand. Doch man werde „alles öffnen, was möglich ist”, so Sperling.

Die Landesgartenschau findet auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerk West sowie Kloster Kamp statt. Einen ersten virtuellen Rundgang gibt es bereits als Film in den sozialen Medien.

kamp-lintfort2020.de/landesgartenschau

(Foto: Landesgartenschau)