Kindheit im Ruhrgebiet

Die Ausstellung wurde als Erinnerungsausstellung unter Einbeziehung der Bevölkerung des -Ruhrgebiets konzipiert: „Die persönlichen Erinnerungen der Menschen sind der Ausgangspunkt für ein großes Panorama der Kindheit im Ruhrgebiet über vier Jahrzehnte, welches die individuellen Erinnerungen der Leihgeber*innen und ihren durch die Objekte vermittelten Geschichten mit der in der Fotografischen Sammlung des Ruhr Museums beheimateten kollektiven Erinnerung zum Ruhrgebiet verbindet. So entsteht ein höchste persönliches und gleichzeitig zu verallgemeinerndes Bild einer historischen Kindheit in einer besonderen Region“ skizziert Prof. Heinrich Theodor Grütter, Direktor des Ruhr Museums.

Die Ausstellung ist in enger Zusammenarbeit mit de Deutschen Kinderschutzbund Ortsverband Essen e.V. entstanden, sie zeigt auf der 21-Meter-Ebene des Ruhr Museums auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein 66 Objekte mit den persönlichen Geschichten ihrer Besitzer*innen. Die Einzelobjekte stammen aus der Zeit von 1945 bis 1989 und kommen aus allen Lebensbereichen: Von der Schule über Feste, Familienfeiern und Hobbies bis hin zu Spiel und Sport, drinnen wie draußen.

Bis 25.05.2021, Stiftung Ruhr Museum, Essen, ruhrmuseum.de

Bilder: Fotoarchiv Ruhr Museum; Fotografen: Brigitte Kraemer, Manfred Scholz, Anton Tripp, Rudolf Holtappel, Herribert Konopka, Marga Kingler, Rainer Rothenberg, Ruth Hallensleben