Auf den Spuren der Vergangenheit in der ehemaligen Bergbaustadt Bad Lauterberg

Wer bisher dachte, dass es Zeitreisen nur in Fantasyfilmen gibt, der irrt. Denn die Wanderwege der ersten freien Bergstadt des Harzes bieten Geschichte zum Anfassen. Am Harzer BaudenSteig – auf dem Weg von Sieber nach Bad Lauterberg – entdecken Wanderer bspw. den Großen und Kleinen Knollen. Bei den sogenannten Vulkankegeln handelt es sich um geschichtsträchtige Relikte aus der Entstehungszeit des Harzes.

Wer am Großen Knollen eine Pause einlegen möchte, findet dort nicht nur eine gemütliche Waldgaststätte, sondern auch einen Aussichtsturm, der ein herrliches Panorama mit Blick bis zum Großen Inselsberg im Thüringer Wald bietet. Im weiteren Verlauf des Weges kommen Geschichtsliebhaber mit dem ehemals florierenden Harzer Bergbau im Luttertal in Berührung.

Auf der vierten Etappe des Harzer BaudenSteigs führt der Weg von Bad Lauterberg nach Bad Sachsa etwa vorbei am Wiesenbeker Teich, der seit 2010 zum UNESCO Weltkulturerbe „Oberharzer Wasserwirtschaft“ gehört. Wo das nasse Element früher zur Energiegewinnung genutzt wurde, sind heute  Wassersportler sowie Angler zuhause.

Für regnerische Tage empfiehlt sich ein Besuch im Heimatmuseum, dem Besucherbergwerk „Scholmzeche“ oder das Industriedenkmal Königshütte mit dem Eisenhüttenmuseum.

Bad Lauterberg hat in diesem Jahr zwei Jubiläen zu feiern: 500 Jahre Bergfreiheit und 200. Geburtstag von Sebastian Kneipp, das soll im September gefeiert werden – soweit Corona es zulässt

http://www.badlauterberg.de