Elbphilharmonie: wieder ein großes Orchester aus dem Ausland

Mit dem Jerusalem Symphony Orchestra, dessen Mitglieder alle vollständig gegen Corona geimpft sind und die deshalb mit gewohntem Abstand zueinander auf der Bühne platziert werden dürfen, betritt erstmals seit Anfang März 2020 wieder ein großes, voll besetztes Orchester aus dem Ausland die Bühne des Großen Saals der Elbphilharmonie.

Unter der Leitung des Chefdirigenten Steven Sloane spielen die Musikerinnen und Musiker aus Israel, die zum ersten Mal in der Elbphilharmonie auftreten, ein Programm mit Werken von Beethoven, Noam Sheriff und Strawinsky. Solistin bei Beethovens Klavierkonzert Nr. 4 ist die legendäre Pianistin Elisabeth Leonskaja, die zuletzt am selben Ort mit einem wunderbaren Soloabend vor drei Jahren als Einspringerin für Maurizio Pollini für Ovationen sorgte.

Außerdem auf dem Programm: »Akeda / Passacaglia« des israelischen Komponisten Noam Sheriff (1935-2018), ein Werk in memoriam des israelischen Politikers Jitzchak Rabin, zweimaliger Ministerpräsident seines Landes und Friedensnobelpreisträger, der 1995 einem Attentat zum Opfer fiel. Schließlich erklingt die »Feuervogel«-Suite von Strawinsky.

Tickets für die Konzerte um 18.30 Uhr und 21:00 Uhr http://www.elbphilarmonie.de

(Foto: Veranstalter)