Wieder da: das Düsseldorf Festival!

Düsseldorf ohne Düsseldorf Festival? Geht gar nicht! Der Meinung sind auch die langjährigen Organisatoren Christiane Oxenfort und Andreas Dahmen. Trotz erschwerter Bedingungen aufgrund der Pandemie haben sie ein Programm auf die Beine gestellt, das sich sehen (und hören) lassen kann.Tanz, Musik, Theater und Neuer Zirkus – vom 8. bis zum 21. September 2021 erwartet uns spannende Performing Art!

Auf der Suche nach Grenzerfahrungen kehrt das Festival in diesem Jahr – natürlich mit allen vorgeschriebenen Hygieneregeln – nach einer Pause wegen Corona Pause zurück in das traditionsreiche Theaterzelt auf dem Burgplatz als zentrale Spielstätte. Mit dabei sind viele international gefeierte Künstler, die hierzulande zum ersten Mal zu erleben sind.

 Unter den Höhepunkten des Programms finden sich drei Deutschlandpremieren, eine Uraufführung und eine NRW-Premiere, außerdem gibt es an verschiedenen Orten in der Stadt Lohnenswertes zu entdecken. Eine ungewöhnliche Location stellt dabei das im Umbau befindliche Untergeschoss des ehemaligen Carschhauses in der Düsseldorfer Altstadt dar.

Die Highlights

Zum Festivalauftakt feiert die Produktion „POLITICAL MOTHER UNPLUGGED“ des hoch gehandelten Choreografen Hofesh Shechter Deutschlandpremiere (koproduziert vom Düsseldorf Festival!), eine Mischung aus Tanztheater und Rockkonzert, die mit elementarer Körperlichkeit mitreißt.

Weitere Glanzlichter folgen, zum Beispiel der Schlagzeuger Yussef Dayes. Er gilt als einer der aufregendsten Vertreter der neuen Londoner Jazzszene und bewegt sich elegant von psychedelischen Varianten des Jazz bis zur Weltmusik. Das Choreografen-Duo Nawal und Abou Lagraa hat mit „Premier(s) Pas“ für die Compagnie La Baraka Choreografien zu Musik von Samuel Barber, Olivier Innocenti und Bach entwickelt. Der Schweizer Choreograf Martin Zimmermann zeigt als Deutschlandpremiere seine neueste Kreation „Danse Macabre“ mit drei tragikomischen Figuren, über denen eine weitere skurrile Figur schwebt: der Tod als schelmischer Strippenzieher.

Aus Australien kommen der hoch dekorierte Circa Contemporary Circus und Choreograf Yaron Lifschitz mit „Humans 2.0.“, einer rasanten, hochartistischen Performance, die der Schwerkraft spottet und erstmals in Deutschland zu erleben ist. Der englischen a-cappella-Tradition huldigt das Ensemble VOCES8 mit Werken von Thomas Tallis bis Igor Strawinsky.

Im buchstäblichen Sinn Handwerk präsentieren Michèle Anne De Mey und Jaco Van Dormael mit „Cold Blood”, denn sie lassen nur Hände und Finger in Miniaturbühnenbildern virtuose Tänze aufführen, die live gefilmt auf eine Riesenleinwand projiziert werden. Die erfolgreiche Eigenproduktion “Tabula Rasa feat. Urbanatix” wird aus dem letzten Jahr übernommen undkommt in einer Neufassung auf die Bühne.

Zum Abschluss des Festivals gibt es  Afrobeat, Jazz, Funk, und Latin mit dem Kölner Muito Kaballa Power Ensemble. Die neunköpfige Band entstand aus der One-Man-Show des Kölner Multiinstrumentalisten und Straßenmusikers Muito Kaballa und verspricht exotischen Sound vom Feinsten.

Tickets und Infos: http://www.duesseldorf-festival.de

Bilder:
Yussef Dayes, Trio1, Joseph Dunn
Circa, Humans 2.0. , Pedro Greig
Cold Blood, Julien Lambert
Premiers Pas,Dan Aucante