SARUJ. Stell dir vor es gibt kein Geld mehr

Nicht zuletzt in diesen Zeiten werden wieder Stimmen lauter, die sich für Zukunftsvisionen jeglicher Art aussprechen. Darunter auch die Vision einer geldfreien Gesellschaft. Eine Zukunft ohne Geld, wie sähe das aus? Dieser und weiterer Fragen geht die Autorin und Aktivistin Bilbo Calvez in ihrem Roman „SARUJ. Stell dir vor es gibt kein Geld mehr“ nach. Authentisch verbindet sie in ihrem Romandebüt diesen Lebensentwurf mit Fiktion.

Ein Liebesroman in einer Zukunft, wo es weder Geld noch Tausch, Grenzen noch Regierungen, Polizeiapparat noch Kriege gibt. Eine Gesellschaft die nach vollkommener, bedingungsloser Freiheit strebt.

Saruj (Empathie in Sanskrit), 29, ist am Tag der Geldabschaffung geboren. Aufgewachsen ist sie in einer Lebensgemeinschaft in den Pyrenäen und mehr als ein Drittel ihres Lebens ist sie als Nomadin zu Fuß durch die Welt gereist. Sie ist eine Idealistin und steht für die Freiheit.

Kevalam (Allein in Sanskrit) ist der letzte Sohn eines Ultrareichen, Saman. In den Augen des Patriarchen wird die geldfreie Gesellschaft nur von kurzer Dauer sein. Daher hat er für sich und seine Familie eine autarke Siedlung errichtet, die von der Welt komplett abgeschottet ist. Seinem Sohn wurde erzählt, dass in der Welt ‚da draußen‘ nur Mord und Totschlag herrsche.

Als sein Vater stirbt, verlässt Kevalam erstmals die Siedlung und trifft auf Saruj. Kann er sich auf eine Welt ohne Geld einlassen? Welche Rolle spielt dabei die Furcht vor Sicherheits- und Gerechtigkeitsverlust?

Der Roman „SARUJ“ ist ein eindringliches Plädoyer für eine kritische Auseinandersetzung mit den Auswirkungen von Geld in einer Gesellschaft, die allen voran durch den Konsum geprägt ist. Die Vision einer geldfreien Welt weißt letztlich auch Schnittmengen auf mit dem Umweltschutz, der globalen Gerechtigkeit und der Nachhaltigkeitsdebatte.

Bilbo Calvez „SARUJ. Stell dir vor es gibt kein Geld mehr“
512 Seiten € 19,80 [D]
ISBN 978-3-927266-81
MEIGA Verlag