17.04.2022 Osterreiterprozession

Das Osterreiten ist der bekannteste Brauch der Sorben. Am Ostersonntag reiten in neun Prozessionen festlich gekleidete Männer im Gehrock und Zylinder auf geschmückten Pferden von der Heimatkirche zum benachbarten Kirchspiel. Sie führen in ihrer Prozession Kirchenfahnen, das Kreuz und die Statue des Auferstandenen mit. Sorbische Kirchenlieder singend und traditionelle Gebete sprechend, verkünden die Osterreiter die Auferstehung Christi.

Die erste urkundliche Erwähnung dieses Brauchs datiert aus dem Jahr 1490; zwischen Wittichenau und Ralbitz findet das Osterreiten seit 1540 ununterbrochen statt.

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