„Mord und Totschlag“ vor historischer Kulisse

Mögen Hamburgs Reeperbahn und Berlins Luft auch oft besungen sein, die im Nordwesten Brandenburgs gelegene Kleinstadt Kyritz an der Knatter ist ebenfalls reich an Legenden und Historie. So stammt der liebevoll-spöttische Beiname der Erzählung nach von Reisenden, die einst auf dem Postweg Berlin-Hamburg hier Station machten und schon von Weitem das Rattern und Knattern hölzerner Mühlenräder vernahmen.

Kyritz ist auch Heimatort der fiktiven Detektiv- und Comicfigur Nick Knatterton. Besonders bekannt ist der Ort zudem durch das dunkle Bier mit dem rauflustigen Namen „Mord und Totschlag“, das noch heute in Kyritz an der Knatter genossen werden kann. Doch nicht nur deshalb ist Kyritz mehr als einen kurzen Zwischenstopp wert.

Eine schöne Altstadt-Entdeckungstour führt durch den historischen Stadtkern, vorbei an restaurierten Fachwerkhäusern, einer Friedenseiche, dem Bassewitzbrunnen sowie dem Geburtshaus des Weltatlas-Erfinders Carl Diercke zum 1303 erstmals erwähnten Franziskanerkloster bis zur St. Marienkirche, die mit ihrer Doppelturmfront das Stadtbild prägt.

Im Rosengarten mit Spielplatz, Pavillon und Wasserlauf kann man die Seele baumeln lassen. Seeluft schnuppern lässt sich am Untersee beim Schwimmen, Segeln und Angeln sowie beim Baden im Kyritzer Strandbad vor historischer Kulisse oder auch auf einer Rad- oder Wandertour durch die schöne Landschaft mit ihrem weit verzweigten Gewässernetz bzw. auf naturbelassenen Wegen rund um die Kyritzer Seenkette.

Auch der insgesamt 130 Kilometer lange, historische Pilgerweg von Berlin zum Wunderblut in Wilsnack führt direkt durch Kyritz.

http://www.kyritz-erleben.de

http://www.kyritz.de