30.10.-30.12.2022 Silbertriennale International

Seit 1965 richten die Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V. und das Deutsche Goldschmiedehaus Hanau die Silbertriennale International zur Förderung der zeitgenössischen Silberschmiedekunst aus. Der Wettbewerb fördert neue Gestaltungsideen für Silbergerät, Silberobjekte und Besteck. Durch die Präsentationen im In- und Ausland ist die Silbertriennale zu einer weltweit anerkannten Ausstellungsreihe geworden.

Bei der 20. Ausschreibung des weltweiten Wettbewerbs erreichte die Anzahl der Bewerbungen und die Vielfalt der eingereichten Arbeiten ein beeindruckendes Niveau: 121 Silberschmiede und Silberschmiedinnen aus 21 Ländern reichten sowohl Objekte, die eine Funktion erfüllen, wie Besteck oder Kannen, als auch freie Arbeiten ein. Letztere mögen sich auf eine Funktion beziehen, diese jedoch nicht mehr erfüllen oder haben sich komplett von einer funktionalen Referenz gelöst.

Besonders bemerkenswert ist, dass für Bewerberinnen und Bewerber nicht mehr nur handerklich-künstlerische Apekte im Vordergrund stehen sondern eine Vielzahl der Arbeiten einen gesellschaftskritischen und zeithistorischen Hintergrund aufzeigen.

Sowohl renommierte Gestalter und Gestalterinnen als auch Nachwuchskünstler und Nachwuchskünstlerinnen reichten ihre Arbeiten zum Hauptwettbewerb oder zum Nachwuchsförderwettbewerb (Jahrgang 1987 und jünger) ein. Alle Arbeiten waren aus Silber zu fertigen, andere Materialien waren lediglich als Ergänzung erlaubt. Studierenden und Auszubildenden war es gestattet, versilberte Stücke einzureichen, Unikate und Prototypen für eine spätere serielle Produktion waren ebenfalls zugelassen.

Deutsches Goldschmiedehaus, Hanau,
http://www.goldschmiedehaus.com

(Bild: Markus Pollinger)