Urlaub zwischen Tradition und Moderne

Die Saale-Unstrut-Region wird auch als „Toskana des Nordens“ mitten in Deutschland bezeichnet. Während die klimatisch verwöhnte Kultur- und Weinlandschaft ein facettenreiches Programm an Outdoor-Aktivitäten bietet, bietet das Heilbad Bad Kösen mit traditionsreichen Kur- und Therapieangeboten: Die Entdeckung der Salzvorkommen im 17. Jahrhundert, das milde Klima und die natürlichen Heilquellen besiegelten den Aufstieg des kleinen Flößerortes zum bedeutungsvollen Heilbad. So werden die Solequellen in Bad Kösen seit über 180 Jahren erfolgreich zur Behandlung von Atemwegserkrankungen und Störungen des Bewegungsapparates genutzt.

„strike a pose“: ein neues Modefestival in Düsseldorf

Das „strike a pose-Festival für Mode, Kunst und Style“ bündelt vom 23. bis zum 25. Juli 2021 in Düsseldorf erstmalig mit einem umfassenden Programm zwei Schwerpunkte, die die Region und das Rheinland auszeichnen: Mode und Kunst. Galerien im gesamten Düsseldorfer Stadtgebiet zeigen am Wochenende der Düsseldorf Fashion Days Kooperationen zwischen Künstler*innen, Designer*innen und Labels der rheinischen Kunst- und Modeszene.

Prunkstücke aus Edelstein

Das Knauf-Museum Iphofen zeigt ab 18. Juli die Sonderausstellung „Prunkstücke aus Edelstein“. Edelsteine übten schon immer durch ihre Seltenheit, ihre Schönheit und Kostbarkeit eine große Faszination aus. Die fein ausgewählte Ausstellung widmet sich den fantasievollen Kunstwerken von Manfred Wild, dessen Kunstwerke gerne mit denen des russischen Hofjuweliers Carl Fabergé (1846–1920) verglichen werden.

René Hubert: Kleider machen Stars

Was wären Filmstars ohne glamouröse Kleider und charakteristische Kostüme? Das Museum für Gestaltung Zürich präsentiert erstmals das Werk von René Hubert: Im klassischen Kino der 1920er- bis 1960er-Jahre gehörte der Schweizer zur Crème de la Crème der Kostümbildner in Hollywood und Europa.

Wild Thing – Modeszene Schweiz

Mode ohne Massenproduktion, ohne den roten Teppich Hollywoods und ohne internationale Fashion Weeks – kann das funktionieren? Die globale Mode und der damit zusammenhängende Ressourcenverschleiss stehen heute unter grossem Rechtfertigungsdruck. Allerorten wird ein Systemwechsel gefordert, um lokaler und direkter auf den effektiven Bedarf der Kundschaft hin zu arbeiten. In der Schweiz, wo keine grosse Industrie mehr existiert, könnten sich gerade dadurch für die hiesige Modeszene neue Perspektiven auftun. Fernab vom Diktat der Modezentren erproben kleine Labels, Kollektive, junge Studienabsolventinnen und etablierte Marken ihr Potenzial auf dem Modemarkt.

Die Sprache der Mode

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G) präsentiert seine jüngsten zeitgenössischen Neuerwerbungen für die Sammlung Mode und Textil zusammen mit weiteren herausragenden Objekten – darunter Entwürfe etablierter Künstler*innen wie Walter Van Beirendonck, Coco Chanel, Jean-Charles de Castelbajac, Tom Ford oder Martin Margiela und aufstrebender Nachwuchsdesigner*innen wie Flora Miranda Seierl.

THIERRY MUGLER: COUTURISSIME

Die spektakulär inszenierte Retrospektive stellt das facettenreiche Werk des visionären Couturiers, Regisseurs, Fotografen und Parfümeurs vor. Sie versammelt mehr als 150 zwischen 1977 und 2014 entstandene Haute-Couture- und Prêt-à-porter-Outfits, Bühnenkostüme und Accessoires, Videos, Fotografien, Entwurfszeichnungen und Archivmaterialien. Etwa 100 Werke berühmter Modefotografen von Helmut Newton (1920–2004) bis David LaChapelle (*1963), die Muglers Kreationen in Szene gesetzt haben, runden die Ausstellung ab.

Jiayi Zhang: Uralte Suzhou-Schmuckkunst

Die in Österreich lebende Chinesin Jiayi Zhang wird in München beim 4. Inhorgenta Award zum "Design-Newcomer of the year 2020" gekürt. Die Jury überzeugte das aufwändige und jahrtausendealte chinesische Suzhou-Kunsthandwerk, mit der die Designerin aus hauchdünnen Seidenfäden und hartem Edelstahl hochfeine Schmuckstücke kreiert.

Im Frieren liegt die Kraft

Das wissen vor allem die Skandinavier, die sich an zugefrorenen Seen und Flüssen zum berühmten Eisbaden treffen. Das regelmäßige Bad im eisigen Wasser ist erwiesenermaßen gut für die Gesundheit. Die Temperaturen unter Null stärken das Immunsystem, helfen bei Kopfschmerz und machen einfach fit.

Pierre Cardin. Fashion Futurist

Das Museum Kunstpalast widmet dem international bekannten Modeschöpfer Pierre Cardin (*1922) die erste umfangreiche Präsentation in Deutschland. Damit folgt Generaldirektor Felix Krämer der Strategie, das Haus nicht nur als klassisches Kunstmuseum zu positionieren. Er erklärt: „Mit dieser Modeausstellung widmet sich der Kunstpalast im Kontext seiner Sammlung angewandter Kunst abermals einem Projekt, das für einen erweiterten Kunst- und Design-Begriff steht.“