Jutta Koether – LIBERTINE

Die Ausstellung ist die erste Museumsausstellung der gebürtigen Kölnerin im Rheinland und zugleich ein sehr ortsspezifisches Projekt, in dem die Künstlerin den Faden von berühmten Mönchengladbacher Ausstellungen aufnimmt, die sowohl das Medium Malerei als auch deren Betrachter und den Ort des Museums zum Thema hatten.

Teatro Gerolamo „La Piccola Scala“

Mitten im Herzen von Mailand wurde das Theater 1868 auf der Piazza Beccaria als seine “Miniaturtreppe”gebaut. Der Marionettist Giuseppe Fiando übernahm die Leitung, nach seinem Tod führte seine Ehefrau das Puppentheater weiter. 1957 hatte das Theatergebäude ernsthafte Schäden und wurde wegen Einsturzgefahr geschlossen. Paolo Grassi organisierte ein Charity-Konzert und von dem Erlös wurde das Haus umfassend restauriert.

Robin Rhode. Memory Is The Weapon

Eine Frau, die unter vollem Körpereinsatz mit einer Steinschleuder einen riesigen Polyeder zu manövrieren versucht, der Albrecht Dürers MelencoliaI von 1514 entnommen ist; ein Mädchen mit Hijab, das mit seinem Seil eine kompositorische Hommage an Keith Haring erspringt; ein Paar, das unter einem weißen Lebensbaum auf einer verbrannten Mauer kämpft und sich wieder versöhnt: Für die Ausstellung im Kunstmuseum Wolfsburg wagt sich der südafrikanische Künstler Robin Rhode (*1976) in wahrsten Sinne des Wortes auf neues Terrain, in die geschichtsträchtige Stadt Jericho mitten in der israelisch-palästinensischen Konfliktregion.

Die Schönheit des Bösen: „Flores del Mal“

Ästhetisch, verführerisch, makaber: Mit diesen drei Schlagworten die Ausstellung „Flores del Mal“ ins Museum für Gartenkunst auf Schloss Benrath. Der Kurator Bernhard Jansen zeigt hier die floralen Portraitinszenierungen des argentinischen Fotografen Fabio Borquez, bei denen Kunst, Natur und Mensch zu einem mystischen Dreiklang verschmelzen. Die Werke aus vier Jahren künstlerischer Zusammenkunft von Floristik und Aktfotografie … Weiterlesen Die Schönheit des Bösen: „Flores del Mal“

Auf den Spuren von 007

Wer die James Bond Film „Spectre“ 2015 gesehen hat, wird sich an einen Schauplätze ganz sicher noch erinnern: Imposant auf über 3000 Metern Höhe im futuristischen Gaislachkogl lag die spektakuläre Filmkulisse. Die Installation „007 ELEMENTS“ thront auf 3.050 m Seehöhe am Gipfel des Gaislachkogls, versteckt sich aber ganz im Stil eines Geheimagenten im Inneren des Berges. Nicht nur eingefleischte 007-Fans begeistert die offizielle Bond-Location mit ihrer dramatischen Architektur und Inszenierung.

Implicit Tensions: Mapplethorpe Now

Robert Mapplethorpe (*04.11.1946, †09.03.1989), einer der kritischsten und umstrittensten amerikanischen Künstler des späten zwanzigsten Jahrhunderts, schuf gewagte und formal rigorose Fotografien. Er ist bekannt für Bilder, die bewusst soziale Sitten überschreiten, und für die Zensurdebatten, die ihn zu einem Symbol der Kulturkriege in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren machten.

„L’amour triomphera toujours. Spaziergänger an der Promenade des Anglais“

Das Institut français Bonn zeigt vom 02.09.-02.10.2019 Fotografien von Pia Parolin. Die Deutsch-Italienerin lebt im Hinterland von Nizza, wo am Abend des Terroranschlags auf Nizzas Strandpromenade am 14.07.2016 ihre Kinder vor Ort waren, aber glücklicherweise unversehrt blieben. Mit ihrem Foto-Projekt verarbeitet sie diese Erfahrung und zeigt, dass das Leben und die Liebe über Angst, Hass und Terror siegen – trotz der grausamen Erinnerungen an diesen Abend.

Martin Parr Retrospektive

Martin Parrs Lieblingsmotiv ist der Mensch in seiner alltäglichen oder selbst gewählten Umgebung. Seine Aufnahmen wirken oft übertrieben, schrill, bunt, teilweise grotesk. In seinem Blick auf den Menschen liegt oft etwas Fassungsloses und Schonungsloses. Gepaart mit dem typisch englischen Humor lichtet er die Welt und die Menschen, die in ihr leben, in den schillerndsten Farben ab.

James-Simon-Galerie Berlin

Mit der am 13. Juli 2019 eröffneten James-Simon-Galerie erfährt das Ensemble der Museumsinsel Berlin nach 180 Jahren seine bauliche Vollendung. Gemeinsam mit der Archäologischen Promenade bildet sie das Herzstück des Masterplans Museumsinsel, der 1999 entwickelt wurde, um das UNESCO-Welterbe zu bewahren und gleichzeitig zu einem zeitgemäßen Museumskomplex umzugestalten.

Unterwegs im Hotel

Ein kleines, feines Highlight beim asphalt festival 2019 in Düsseldorf: Die Vollblut-Schauspieler Hanna Werth und Philipp Alfons Heitmann checkten mit der szenischen Lesung „Tanz mit dem Schafsmann” im Hotel Indigo ein und nahmen die Zuschauer*innen mit durch teppichgedämpfte Gänge, verspiegelte Fahrstühle und geheime Treppenhäuser.