Fantastische Frauen

Göttin, Teufelin, Puppe, Fetisch, Kindfrau oder wunderbares Traumwesen – die Frau war das zentrale Thema surrealistischer Männerfantasien. Künstlerinnen gelang es zunächst als Partnerin oder Modell in den Kreis um den Gründer der Surrealisten-Gruppe, André Breton einzudringen. Allerdings zeigt sich bei genauerer Betrachtung, dass die Beteiligung von Künstlerinnen an der internationalen Bewegung wesentlich umfassender war als allgemein bekannt und bislang dargestellt.

düsseldorf photo+

„düsseldorf photo+" nimmt als zukünftige Biennale die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Fotostadt Düsseldorf in den Blick. "düsseldorf photo+" will mit der Premiere dazu ermutigen, gemeinsam Kräfte zu bündeln, um vereinigt das große vorhandene Potenzial weiter sichtbar zu machen sowie aus- und aufzubauen.

Katinka Bock | Rauschen

Katinka Bocks (*1976 in Frankfurt a.M.) neuestes Kunstwerk hat sehr viel mit Hannover zu tun. Aus den originalen Kupferplatten der Kuppel des Anzeiger-Hochhauses, eines der Wahrzeichen von Hannover, hat die Künstlerin unter anderem eine spektakuläre, über neun Meter große Skulptur geschaffen.

Jean-Luc Mylayne – Herbst im Paradies

Dies ist die erste institutionelle Einzelausstellung des französischen Künstlers und Fotografen Jean-Luc Mylayne in Deutschland. Das Schaffen von Jean-Luc Mylayne (*1946, in Frankreich) konzentriert sich seit über 40 Jahren auf die Begegnung mit Vögeln, gleichzeitig thematisiert er anhand von zeitlichen Aspekten die Entstehung und Wahrnehmung von Bildern.

Jubiläumsausstellung zum 100. Todestag von Max Klinger

Max Klinger (1857-1920) galt unter seinen Zeitgenossen als der "deutsche Michelangelo" und war nicht nur für seine Skulpturen und Gemälde berühmt, sondern vor allem für seine Druckgraphiken. Anlässlich seines 100. Todestages widmet das Museum der bildenden Künste Leipzig dem sächsischen Künstler eine umfassende Ausstellung. Unter dem Titel "KLINGER 2020" wird sein Schaffen und Werk in einen internationalen Kontext gestellt.

Martin Schoeller

Martin Schoeller, in München geboren, lebt seit 1993 in den USA. Berühmt geworden ist er mit der Serie Close Up, einer Reihe extremer Nahaufnahmen. Für Close Up hat er viele hundert Prominente wie Taylor Swift oder Brad Pitt, Politiker*innen wie Angela Merkel oder Barak Obama, aber auch völlig unbekannte Menschen, alle auf die exakt selbe Art und Weise porträtiert. Er benutzt jedes Mal dieselbe Ausrüstung und identisches Licht, ähnliche Winkel und Entfernungen und widmet sich den Menschen, den unbekannten wie den allzu bekannten, mit der gleichen Aufmerksamkeit und Sorgfalt.

Peter Lindbergh: Untold Stories

Die Ausstellung „Untold Stories“ ist die erste von Peter Lindbergh selbst kuratierte Werkschau. Der renommierte in Duisburg aufgewachsene Fotograf hat zwei Jahre an der Präsentation gearbeitet und diese unmittelbar vor seinem Tod Anfang September 2019 fertiggestellt. Sein Vermächtnis ist noch bis zum 1. Juni 2020 im Kunstpalast Düsseldorf zu sehen.

Edward Hopper

Edward Hopper (1882–1967), einer der bedeutendsten amerikanischen Maler des 20. Jahrhunderts, wurde in Nyack, New York, geboren. Nach einer Ausbildung zum Illustrator studierte er bis 1906 Malerei an der New York School of Art. Neben der intensiven Beschäftigung mit deutscher, französischer und russischer Literatur boten besonders Maler wie Diego Velázquez, Francisco de Goya, Gustave Courbet und Édouard Manet dem jungen Künstler wichtige Orientierungspunkte.

Blb.25 – Janosch Holland und Oldhaus

Die neue Ausstellung im Bau- und Liegenschaftsbetrieb eröffnet am 29. Januar 2020 mit Werken von Janosch Holland und Oldhaus, die - wie seit Jahren gewohnt in den blb Ausstellungen - zwei Genres der bildenden Kunst gegenüberstellen. Mit ihren Zeichnungen und Gemälden zeigen sie einen spannenden Kontrast, lassen sich jedoch den nötigen Raum und oft gibt es sogar erstaunliche Parallelen.

Pier Paolo Calzolari: Muitos estudos para uma casa de limão

Pier Paolo Calzolari (* 1943, Bologna) ist eine emblematische Figur der italienischen Gegenwartskunst. Er zählt zu den bedeutendsten unter jenen Künstlern, die ab den späten 1960er Jahren als Vertreter der Arte Povera weltweite Berühmtheit erlangten. Calzolari entwickelte ein aussergewöhnliches Oeuvre, das auf der Verwendung bestimmter, wiederkehrender Materialien basiert und das auf eine sinnliche poetische Weise die Veränderlichkeit von Materialien sowie Phänomene wie Zeit und Vergänglichkeit thematisiert.

Claude Monet, das Totalerlebnis

Sich einmal in einem historischen Gemälde befinden? Das ist möglich und zwar mit modernster Bildtechnik. Die Werke des französischen Impressionisten kann man so auf eine ganz neue Art und Weise entdecken; Betrachter werden mit Projektionen, Klang und Licht in die Landschaften des Künstlers Claude Monet versetzt.