JOSEPH BEUYS DENKEN. HANDELN. VERMITTELN.

Joseph Beuys hat ab den 1960er-Jahren neue Denkansätze geschaffen, die in ihrer Vielfalt noch heute zeitgenössisch wirken. Mit seiner Erweiterung des Kunstbegriffs und dem Konzept der Sozialen Plastik wurde er weltberühmt. Die Kunst – so Beuys’ Leitgedanke – solle auf der sozialen, politischen, geistigen und wissenschaftlichen Ebene wirksam werden und damit integraler Bestandteil unseres Denkens und Handelns sein.

HEINZ MACK

Der Kunstpalast widmet Heinz Mack (*1931) im Jahr seines 90. Geburtstages eine Ausstellung, die vornehmlich sein künstlerisches Schaffen ab den 1950er bis in die 1970er Jahre hinein präsentiert. Die Werkauswahl von etwa 100 Arbeiten fokussiert zentrale Stationen in Macks Werdegang wie das Studium an der Düsseldorfer Kunstakademie, die ZERO-Zeit, lichtkünstlerische Environments sowie die Eroberung des Landschaftsraums durch Großprojekte in freier Natur.

Giorgio de Chirico – Magische Wirklichkeit

Erstmalig ist in Hamburg mit „Magische Wirklichkeit“ eine Ausstellung zu dem italienischen Künstler Giorgio de Chirico (1888–1978) zu sehen, einem der wichtigsten Vorläufer des Surrealismus und der Neuen Sachlichkeit. Im Zentrum der groß angelegten Schau steht mit der metaphysischen Malerei die bedeutendste Werkgruppe, die de Chirico schuf. Die ikonischen Bilder von sonnendurchfluteten leeren Plätzen, in denen das scheinbar Alltägliche mit einer neuen Bedeutung aufgeladen scheint, wirken heute, in Zeiten der Pandemie, besonders eindringlich und aktuell.

Amelie von Wulffen

Seit den 1990er Jahren hat Amelie von Wulffen (*1966) ein komplexes und eigenwilliges Werk entwickelt, das Fragen nach den historischen, ökonomischen und sozialen Bedingungen von Malerei aufwirft. Dies erstreckt sich auch auf die Figur der Künstlerin selbst, die immer wieder in unterschiedlicher Gestalt in ihren Arbeiten auftaucht und dabei oft ihre persönliche Familienchronik mit nationaler Geschichte und existentiellen Fragen nach einem kulturellen und spezifisch deutschen Erbe verknüpft.

Zum 90. Geburtstag von Heinz Mack: „Tuschen und Keramiken“

Heinz Mack blickt auf ein erfülltes Leben zurück: Sein Schaffensdrang ist nach wie vor ungebremst, nach sechs erfolgreichen Ausstellungen, zahlreichen internationalen Messepräsentationen, 12 publizierten Büchern und internationalen Projekten, zeigt die Galerie Beck & Eggeling parallel zur großen Einzelausstellung im Museum Kunstpalast ‚Tuschen und Keramiken‘ des viel talentierten Künstlers.

Susanne Kühn: FLASH

In unsteten Zeiten wie diesen hat Kunst ein Problem: Sie kann die Menschen nicht zusammenzubringen, was ja doch eine ihrer vornehmsten Eigenschaften ist. Der Düsseldorfer Galerie Beck & Eggeling ist es trotzdem wichtig, ihr Ausstellungsprogramm weiterzuführen. In diesem Sinne wird noch bis zum 27. Februar 2021 die Ausstellung FLASH mit den neuesten Arbeiten der Malerin Susanne Kühn präsentiert.

2 x KIPPENBERGER

Das Museum Folkwang präsentiert Kippenbergers selten gezeigtes Hauptwerk The Happy End of Franz Kafka’s ‘Amerika’, dass in der großen Ausstellungshalle in den beeindruckenden Dimensionen seiner „Urfassung“ von 1994 zu sehen sein wird. Zeitgleich werden in den historischen Räumlichkeiten der Villa Hügel Künstlerbücher und -plakate Kippenbergers unter dem Titel Vergessene Einrichtungsprobleme in der Villa Hügel ausgestellt.