05.07.2020 Eröffnung Skulpturenpark im Lantz’sche Park

Der denkmalgeschützte Lantz'sche Park im Düsseldorfer Norden bietet in diesem Sommer ein besonderes Erlebnis: Im Rahmen des Pilotprojektes, das unter der kuratorischen Leitung von Dr. Gregor Jansen im Auftrag der Kunstkommission Düsseldorf steht, werden klassisch installierte und teilweise für den Park neu konzipierte Werke präsentiert und durch ein wöchentliches Aktionsprogramm ergänzt.

Peter Lindbergh: Untold Stories

Die Ausstellung „Untold Stories“ ist die erste von Peter Lindbergh selbst kuratierte Werkschau. Der renommierte in Duisburg aufgewachsene Fotograf hat zwei Jahre an der Präsentation gearbeitet und diese unmittelbar vor seinem Tod Anfang September 2019 fertiggestellt. Sein Vermächtnis ist noch bis zum 24. September 2020 im Kunstpalast Düsseldorf zu sehen.

THIERRY MUGLER: COUTURISSIME

Die spektakulär inszenierte Retrospektive stellt das facettenreiche Werk des visionären Couturiers, Regisseurs, Fotografen und Parfümeurs vor. Sie versammelt mehr als 150 zwischen 1977 und 2014 entstandene Haute-Couture- und Prêt-à-porter-Outfits, Bühnenkostüme und Accessoires, Videos, Fotografien, Entwurfszeichnungen und Archivmaterialien. Etwa 100 Werke berühmter Modefotografen von Helmut Newton (1920–2004) bis David LaChapelle (*1963), die Muglers Kreationen in Szene gesetzt haben, runden die Ausstellung ab.

Michelangelo ganz nah

Mit der Ausstellung "Michelangelo - Der andere Blick" präsentiert das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur/Stiftung Kloster Dalheim ab sofort Michelangelos herausragende Fresken als Reproduktionen. 50 großformatige Darstellungen laden in der Klosterkirche ein, eines der berühmtesten Werke der Kunstgeschichte aus der Nähe zu entdecken. Mit 36 Quadratmetern Bildfläche ist Michelangelos berühmte Darstellung des Jüngsten Gerichts die größte in Dalheim präsentierte Reproduktion.

Fantastische Frauen

Göttin, Teufelin, Puppe, Fetisch, Kindfrau oder wunderbares Traumwesen – die Frau war das zentrale Thema surrealistischer Männerfantasien. Künstlerinnen gelang es zunächst als Partnerin oder Modell in den Kreis um den Gründer der Surrealisten-Gruppe, André Breton einzudringen. Allerdings zeigt sich bei genauerer Betrachtung, dass die Beteiligung von Künstlerinnen an der internationalen Bewegung wesentlich umfassender war als allgemein bekannt und bislang dargestellt.

düsseldorf photo+

„düsseldorf photo+" nimmt als zukünftige Biennale die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Fotostadt Düsseldorf in den Blick. "düsseldorf photo+" will mit der Premiere dazu ermutigen, gemeinsam Kräfte zu bündeln, um vereinigt das große vorhandene Potenzial weiter sichtbar zu machen sowie aus- und aufzubauen.

Katinka Bock | Rauschen

Katinka Bocks (*1976 in Frankfurt a.M.) neuestes Kunstwerk hat sehr viel mit Hannover zu tun. Aus den originalen Kupferplatten der Kuppel des Anzeiger-Hochhauses, eines der Wahrzeichen von Hannover, hat die Künstlerin unter anderem eine spektakuläre, über neun Meter große Skulptur geschaffen.

Jean-Luc Mylayne – Herbst im Paradies

Dies ist die erste institutionelle Einzelausstellung des französischen Künstlers und Fotografen Jean-Luc Mylayne in Deutschland. Das Schaffen von Jean-Luc Mylayne (*1946, in Frankreich) konzentriert sich seit über 40 Jahren auf die Begegnung mit Vögeln, gleichzeitig thematisiert er anhand von zeitlichen Aspekten die Entstehung und Wahrnehmung von Bildern.

Jubiläumsausstellung zum 100. Todestag von Max Klinger

Max Klinger (1857-1920) galt unter seinen Zeitgenossen als der "deutsche Michelangelo" und war nicht nur für seine Skulpturen und Gemälde berühmt, sondern vor allem für seine Druckgraphiken. Anlässlich seines 100. Todestages widmet das Museum der bildenden Künste Leipzig dem sächsischen Künstler eine umfassende Ausstellung. Unter dem Titel "KLINGER 2020" wird sein Schaffen und Werk in einen internationalen Kontext gestellt.

Martin Schoeller

Martin Schoeller, in München geboren, lebt seit 1993 in den USA. Berühmt geworden ist er mit der Serie Close Up, einer Reihe extremer Nahaufnahmen. Für Close Up hat er viele hundert Prominente wie Taylor Swift oder Brad Pitt, Politiker*innen wie Angela Merkel oder Barak Obama, aber auch völlig unbekannte Menschen, alle auf die exakt selbe Art und Weise porträtiert. Er benutzt jedes Mal dieselbe Ausrüstung und identisches Licht, ähnliche Winkel und Entfernungen und widmet sich den Menschen, den unbekannten wie den allzu bekannten, mit der gleichen Aufmerksamkeit und Sorgfalt.

Edward Hopper

Edward Hopper (1882–1967), einer der bedeutendsten amerikanischen Maler des 20. Jahrhunderts, wurde in Nyack, New York, geboren. Nach einer Ausbildung zum Illustrator studierte er bis 1906 Malerei an der New York School of Art. Neben der intensiven Beschäftigung mit deutscher, französischer und russischer Literatur boten besonders Maler wie Diego Velázquez, Francisco de Goya, Gustave Courbet und Édouard Manet dem jungen Künstler wichtige Orientierungspunkte.