"Koudelka. Industries"

Die Schau zeigt 28 Panorama-Fotografien aus der Bilderserie "Industries" des Magnum-Fotografen Josef Koudelka. Die großformatigen Schwarz-Weiß-Aufnahmen sind zwischen 1987 und 2009 entstanden. Jedes der Bilder hat die ungewöhnliche Breite von 2,80 Metern.

Peter Lindbergh: Untold Stories

Die Ausstellung „Untold Stories“ ist die erste von Peter Lindbergh selbst kuratierte Werkschau. Der renommierte in Duisburg aufgewachsene Fotograf hat zwei Jahre an der Präsentation gearbeitet und diese unmittelbar vor seinem Tod Anfang September 2019 fertiggestellt. Sein Vermächtnis ist noch bis zum 1. Juni 2020 im Kunstpalast Düsseldorf zu sehen.

Fantastische Frauen – Surreale Welten von Meret Oppenheim bis Frida Kahlo

Göttin, Teufelin, Puppe, Fetisch, Kindfrau oder wunderbares Traumwesen – die Frau war das zentrale Thema surrealistischer Männerfantasien. Künstlerinnen gelang es zunächst als Partnerin oder Modell in den Kreis um den Gründer der Surrealisten-Gruppe, André Breton einzudringen. Allerdings zeigt sich bei genauerer Betrachtung, dass die Beteiligung von Künstlerinnen an der internationalen Bewegung wesentlich umfassender war als allgemein bekannt und bislang dargestellt.

Edward Hopper

Edward Hopper (1882–1967), einer der bedeutendsten amerikanischen Maler des 20. Jahrhunderts, wurde in Nyack, New York, geboren. Nach einer Ausbildung zum Illustrator studierte er bis 1906 Malerei an der New York School of Art. Neben der intensiven Beschäftigung mit deutscher, französischer und russischer Literatur boten besonders Maler wie Diego Velázquez, Francisco de Goya, Gustave Courbet und Édouard Manet dem jungen Künstler wichtige Orientierungspunkte.

Blb.25 – Janosch Holland und Oldhaus

Die neue Ausstellung im Bau- und Liegenschaftsbetrieb eröffnet am 29. Januar 2020 mit Werken von Janosch Holland und Oldhaus, die - wie seit Jahren gewohnt in den blb Ausstellungen - zwei Genres der bildenden Kunst gegenüberstellen. Mit ihren Zeichnungen und Gemälden zeigen sie einen spannenden Kontrast, lassen sich jedoch den nötigen Raum und oft gibt es sogar erstaunliche Parallelen.

Pier Paolo Calzolari: Muitos estudos para uma casa de limão

Pier Paolo Calzolari (* 1943, Bologna) ist eine emblematische Figur der italienischen Gegenwartskunst. Er zählt zu den bedeutendsten unter jenen Künstlern, die ab den späten 1960er Jahren als Vertreter der Arte Povera weltweite Berühmtheit erlangten. Calzolari entwickelte ein aussergewöhnliches Oeuvre, das auf der Verwendung bestimmter, wiederkehrender Materialien basiert und das auf eine sinnliche poetische Weise die Veränderlichkeit von Materialien sowie Phänomene wie Zeit und Vergänglichkeit thematisiert.

Claude Monet, das Totalerlebnis

Sich einmal in einem historischen Gemälde befinden? Das ist möglich und zwar mit modernster Bildtechnik. Die Werke des französischen Impressionisten kann man so auf eine ganz neue Art und Weise entdecken; Betrachter werden mit Projektionen, Klang und Licht in die Landschaften des Künstlers Claude Monet versetzt.

Carroll Dunham / Albert Oehlen: Bäume / Trees

Maler Carroll Dunham aus den USA (*1949 in New Haven, Connecticut, lebt dort und in New York) und Albert Oehlen (*1954 in Krefeld, lebt in Gais, Schweiz) stellen erstmals gemeinsam aus. Beide Künstler kennzeichnet ein äußerst eigenständiges und komplexes Œuvre. Exakt zu dem Zeitpunkt, an dem Albert Oehlen Ende der 1980er Jahre von figurativem „Bad Painting“ in die Abstraktion steuert, geht Carroll Dunham einen entgegengesetzten Weg und entwickelt nach organisch abstrakten Anfängen eine surreal anmutende Figuration, in der verschiedene Charaktere ganze Werkblöcke prägen, die wiederum mit fast konzeptueller Strenge aufeinander aufbauen.

Es begann in den Sechzigern

Die Ausstellung „Die jungen Jahre der alten Meister - Baselitz, Richter, Polke, Kiefer“ bietet bis 5. Januar 2020 in den Deichtorhallen Hamburg einen umfassenden Blick auf die frühen Werke von vier weltbekannten Künstlern. Sie legten während der kreativen und produktiven 1960er Jahre den Grundstein dafür, dass heute ihre Werke in den Fokus des weltweiten Kunstinteresses gerückt sind.

Wege in die Abstraktion

Marta Hoepffner (1912–2000) ist eine zentrale Vertreterin der experimentellen Fotografie, die es in dieser Ausstellung zu entdecken gilt. Ihr Œuvre ist bis heute eher unbekannt und nur selten in Ausstellungen gezeigt worden. Mit über 50 Werken, die einen umfassenden Einblick in ihr Schaffen geben, widmet das Zeppelin Museum der Fotografin erstmals eine große Ausstellung.

Martin Kippenberger BITTESCHÖN DANKESCHÖN

Martin Kippenberger (1953–1997) war einer der vielseitigsten, produktivsten und einflussreichsten deutschen Künstler seiner Generation. Wie kein anderer verkörpert er das Bild des „typischen Künstlers“. Wie kein anderer lebte er eine untrennbare Symbiose von Leben und Kunstproduktion – intensiv und exzessiv mit allen persönlichen Konsequenzen. Alle seine Arbeiten sind im weitesten Sinne Selbstporträts, sagen etwas über ihn und sein Umfeld aus – auch die, die ihn nicht zeigen.

Mœbius

Das Max Ernst Museum Brühl des LVR zeigt die in Deutschland bislang umfangreichste Ausstellung mit visionären Bildwelten des französischen Comiczeichners und Szenaristen Jean Giraud (1938–2012), der unter dem Namen »Mœbius« international bekannt geworden ist.