Kindheit im Ruhrgebiet

Die Ausstellung wurde als Erinnerungsausstellung unter Einbeziehung der Bevölkerung des -Ruhrgebiets konzipiert: „Die persönlichen Erinnerungen der Menschen sind der Ausgangspunkt für ein großes Panorama der Kindheit im Ruhrgebiet über vier Jahrzehnte, welches die individuellen Erinnerungen der Leihgeber*innen und ihren durch die Objekte vermittelten Geschichten mit der in der Fotografischen Sammlung des Ruhr Museums beheimateten kollektiven Erinnerung zum Ruhrgebiet verbindet. So entsteht ein höchste persönliches und gleichzeitig zu verallgemeinerndes Bild einer historischen Kindheit in einer besonderen Region“ skizziert Prof. Heinrich Theodor Grütter, Direktor des Ruhr Museums.

Leipziger Industriekultur: 360 Grad-Videoshow im Kunstkraftwerk

Im Fokus stehen die Stadtteile Lindenau, Plagwitz und Schleußig sowie deren Entwicklung von Dörfern hin zum städtischen Industriestandort. Aus der Perspektive vier fiktiver zeitgenössischer Personen gibt es einen Einblick in das Leben und den Alltag der industriellen Arbeiterschaft. So erinnern eine Anwohnerin und ein Unternehmer an die einsetzende Urbanisierung und Industrialisierung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Veranschaulicht werden die Umgestaltung des Wohnortes und das geschäftliche Treiben.

Aufbruch in die Moderne. Familie Viegener und die Fotografie

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zeigt in der Henrichshütte Hattingen die Ausstellung "Aufbruch in die Moderne. Familie Viegener und die Fotografie". Mit einer Auswahl von 60 Schwarz-Weiß Fotografien aus 60 Jahren präsentiert das LWL-Industriemuseum in Kooperation mit dem LWL-Medienzentrum für Westfalen ein fotografisches Spektrum.

„Koudelka. Industries“

Die 40 Motive zeigen massive Umformungen der Landschaft durch den Menschen, zum Beispiel im Braunkohle-Tagebau in der Tschechischen Republik und Deutschland, den Stahlhütten Frankreichs und den Ölfeldern Aserbaidschans. "Koudelkas Bilder zeigen die Wunden, die Wohlstand und Konsum in der Landschaft hinterlassen. Sie entstanden Anfang der 1990er-Jahre, haben aber nichts von ihrer Aktualität verloren.

düsseldorf photo+

„düsseldorf photo+" nimmt als zukünftige Biennale die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Fotostadt Düsseldorf in den Blick. "düsseldorf photo+" will mit der Premiere dazu ermutigen, gemeinsam Kräfte zu bündeln, um vereinigt das große vorhandene Potenzial weiter sichtbar zu machen sowie aus- und aufzubauen.

Katinka Bock | Rauschen

Katinka Bocks (*1976 in Frankfurt a.M.) neuestes Kunstwerk hat sehr viel mit Hannover zu tun. Aus den originalen Kupferplatten der Kuppel des Anzeiger-Hochhauses, eines der Wahrzeichen von Hannover, hat die Künstlerin unter anderem eine spektakuläre, über neun Meter große Skulptur geschaffen.

Jean-Luc Mylayne – Herbst im Paradies

Dies ist die erste institutionelle Einzelausstellung des französischen Künstlers und Fotografen Jean-Luc Mylayne in Deutschland. Das Schaffen von Jean-Luc Mylayne (*1946, in Frankreich) konzentriert sich seit über 40 Jahren auf die Begegnung mit Vögeln, gleichzeitig thematisiert er anhand von zeitlichen Aspekten die Entstehung und Wahrnehmung von Bildern.

Claude Monet, das Totalerlebnis

Sich einmal in einem historischen Gemälde befinden? Das ist möglich und zwar mit modernster Bildtechnik. Die Werke des französischen Impressionisten kann man so auf eine ganz neue Art und Weise entdecken; Betrachter werden mit Projektionen, Klang und Licht in die Landschaften des Künstlers Claude Monet versetzt.

Implicit Tensions: Mapplethorpe Now

Robert Mapplethorpe (*04.11.1946, †09.03.1989), einer der kritischsten und umstrittensten amerikanischen Künstler des späten zwanzigsten Jahrhunderts, schuf gewagte und formal rigorose Fotografien. Er ist bekannt für Bilder, die bewusst soziale Sitten überschreiten, und für die Zensurdebatten, die ihn zu einem Symbol der Kulturkriege in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren machten.

„L’amour triomphera toujours. Spaziergänger an der Promenade des Anglais“

Das Institut français Bonn zeigt vom 02.09.-02.10.2019 Fotografien von Pia Parolin. Die Deutsch-Italienerin lebt im Hinterland von Nizza, wo am Abend des Terroranschlags auf Nizzas Strandpromenade am 14.07.2016 ihre Kinder vor Ort waren, aber glücklicherweise unversehrt blieben. Mit ihrem Foto-Projekt verarbeitet sie diese Erfahrung und zeigt, dass das Leben und die Liebe über Angst, Hass und Terror siegen – trotz der grausamen Erinnerungen an diesen Abend.

Martin Parr Retrospektive

Martin Parrs Lieblingsmotiv ist der Mensch in seiner alltäglichen oder selbst gewählten Umgebung. Seine Aufnahmen wirken oft übertrieben, schrill, bunt, teilweise grotesk. In seinem Blick auf den Menschen liegt oft etwas Fassungsloses und Schonungsloses. Gepaart mit dem typisch englischen Humor lichtet er die Welt und die Menschen, die in ihr leben, in den schillerndsten Farben ab.

„40 Jahre Rote Couch“- Horst Wackerbarth auf Schloss Reuschenberg

„Jeder Mensch ist einzigartig“(Horst Wackerbarth) Michail Gorbatschow, Steve Jobs, Jimmy Carter, Sting, Herbert Grönemeyer – er fotografierte sie alle: Horst Wackerbarth, international bekannter Video- und Fotokünstler aus Düsseldorf, bereist seit vier Jahrzehnten die Welt mit seiner „Roten Couch“, lässt Menschen darauf Platz nehmen und porträtiert sie. Bis heute haben über 1.000 Menschen in 53 Ländern … Weiterlesen „40 Jahre Rote Couch“- Horst Wackerbarth auf Schloss Reuschenberg

„World Press Photo 2019“ Teatro Margherita, Bari

"Die internationale Ausstellung "World Press Photo 2019" macht bis zum 23.06.2019 Station im Teatro Margherita. Die 1955 gegründete und in Amsterdam ansässige World Press Photo Foundation zeichnet sich dadurch aus, dass sie eine der größten unabhängigen und gemeinnützigen Organisationen ist, die sich für den Schutz der Informations-, Untersuchungs- und Meinungsfreiheit einsetzt und qualitativ hochwertigen Fotojournalismus … Weiterlesen „World Press Photo 2019“ Teatro Margherita, Bari