Spektakulär: der neue Makart-Saal in Hamburg

Mit „Making History“ wagt die Hamburger Kunsthalle einen fulminanten Sprung zurück in die Geschichte. Das größte Gemälde des Museums, „Der Einzug Karls V. in Antwerpen“ von Hans Makart (1840–1884), bildet den Mittelpunkt einer gelungenen Präsentation, die eine plastische Vorstellung von der Diversität und Widersprüchlichkeit in der Kunstentwicklung des 19. Jahrhunderts vermittelt.

Kindheit im Ruhrgebiet

Die Ausstellung wurde als Erinnerungsausstellung unter Einbeziehung der Bevölkerung des -Ruhrgebiets konzipiert: „Die persönlichen Erinnerungen der Menschen sind der Ausgangspunkt für ein großes Panorama der Kindheit im Ruhrgebiet über vier Jahrzehnte, welches die individuellen Erinnerungen der Leihgeber*innen und ihren durch die Objekte vermittelten Geschichten mit der in der Fotografischen Sammlung des Ruhr Museums beheimateten kollektiven Erinnerung zum Ruhrgebiet verbindet. So entsteht ein höchste persönliches und gleichzeitig zu verallgemeinerndes Bild einer historischen Kindheit in einer besonderen Region“ skizziert Prof. Heinrich Theodor Grütter, Direktor des Ruhr Museums.

Leipziger Industriekultur: 360 Grad-Videoshow im Kunstkraftwerk

Im Fokus stehen die Stadtteile Lindenau, Plagwitz und Schleußig sowie deren Entwicklung von Dörfern hin zum städtischen Industriestandort. Aus der Perspektive vier fiktiver zeitgenössischer Personen gibt es einen Einblick in das Leben und den Alltag der industriellen Arbeiterschaft. So erinnern eine Anwohnerin und ein Unternehmer an die einsetzende Urbanisierung und Industrialisierung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Veranschaulicht werden die Umgestaltung des Wohnortes und das geschäftliche Treiben.

30 Jahre duesseldorf-festival

Die Planung für das Düsseldorf Festival 2020 war gerade abgeschlossen, als die Pandemie kam. Doch schnell erreichte die Organisatoren eine Welle von Solidarität und Unterstützung. Deshalb feiert man in diesem Jubiläumsjahr ein Festival der Gemeinschaft und Solidarität, bei dem vor allem KünstlerInnen aus Düsseldorf und der Region auftreten. Großveranstaltungen und ein Theaterzelt kann es diesmal nicht geben, aber zu erwarten sind dennoch berührende und lohnenswerte Erlebnisse.