
Noch bis zum 2. Februar 2026 ist die berühmte Neapolitanische Krippe mit ihren 40 prächtig gekleideten Figuren im Leonhardschor im südlichen Seitenschiff der Frankfurter Kirche St. Leonhard zu sehen.
Aus Ton, Holz und Werg gefertigt und in reiche Gewänder aus Seide mit Paillettenstickerei und Brokat gehüllt oder als einfache Bauern oder Hirten in wollene Wämse und derbe Hosen gekleidet, wurden die Bürger, Marktfrauen und Hirten im 18. Jahrhundert in Neapel hergestellt. Für die Krippe wurde ein Aufbau entworfen, dessen Form zugleich an einen Altaraufsatz und an eine Bühne erinnert. Auf drei Ebenen erzählen die Figuren von der Weihnachtsgeschichte und vom städtischen Treiben im Neapel des 18. Jahrhunderts. Bis Heiligabend wird als erstes Bild Maria und Joseph auf dem Weg nach Bethlehem gezeigt. Die Weihnachtsszene mit allen Figuren und dem Jesuskind ist dann ab Heiligabend zu sehen.
Die öffentliche Kirchenführung in St. Leonhard, sonntags, 14.00 Uhr, beinhaltet in dieser Zeit auch eine Station an der Krippe. Darüber hinaus laden Dr. Stefan Scholz, Katholische Akademie Rabanus Maurus, und Bettina Schmitt, Dommuseum Frankfurt, am Dienstag, 7. Januar, 18.00 Uhr, und am Mittwoch, 8. Januar, 17.30 Uhr, zu einer Sonderführung zur Neapolitanischen Krippe ein. Die Teilnahme ist frei, Spenden sind willkommen. Anmeldung unter T 069 / 80 08 71 82 90 oder fuehrungen@dommuseum-frankfurt.de
Die Neapolitanische Krippe kann während der Öffnungszeiten der Kirche besichtigt werden. Die Kirche St. Leonhard, am Leonhardstor 25, 60311 Frankfurt am Main, ist werktags von 15.00 bis 19.00 Uhr, an Wochenenden von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.
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