CHARLOTTE MARCH

Die groß angelegte Werkschau über Charlotte March (1929–2005) in der Sammlung Falckenberg legt den Fokus auf die bisher wenig bekannten Arbeiten der für ihre Mode- und Werbeaufnahmen anerkannten Hamburger Fotografin. Der zur Sammlung Falckenberg gehörende Nachlass Charlotte Marchs bildet die Grundlage für eine Neuentdeckung der Fotografin, die für Magazine wie Brigitte, Stern, Elle, Vogue Italia, Vanity Fair, Harper’s Bazaar und twen gearbeitet hat.

Viele Künstlerinnen bei der 59. Biennale di Venezia

Venedig ruft – und Kunstinteressierte aus aller Welt folgen. Bei der 59 Biennale di Venezia präsentieren sich in diesem Jahr 80 Nationen mit eigenen Pavillons: in den Giardini, im Arsenale und im Stadtraum. Interessant auch die Hauptausstellung mit Werken von mehr als 200 Künstlerinnen und Künstlern und die zahlreiche Nebenevents.

Niklaus Troxler – Tape it Easy

Niklaus Troxler (geb. 1947) hat vor allem mit seinen Jazzplakaten internationale Bekanntheit erlangt. Sie sind synästhetische Ereignisse, machen Musik physisch erfahrbar und belegen Troxlers unermüdliche grafische Erfindungslust. Anlässlich seines 75. Geburtstages würdigt das Museum für Gestaltung Zürich Troxlers Plakatschaffen mit einer Publikation in der Serie der Poster Collection.

Goethe und Beethoven

Was hatten der wichtigste deutsche Dichter und der bedeutendste Komponist der Zeit gemeinsam? Goethe und Beethoven, beide Genies von Weltrang, haben schon immer die Neugier auf eine mögliche kongeniale Synergie geweckt. Diesem Thema widmet sich das Goethe-Museum Düsseldorf.

Ernst Wilhelm Nay: Retrospektive

Erstmals widmet die Hamburger Kunsthalle Ernst Wilhelm Nay (1902–1968), einem der bedeutendsten Maler des 20. Jahrhunderts, eine Einzelausstellung und zeigt zugleich die erste Retrospektive des Künstlers seit langem. Nays kraftvolle, farbintensive Bilder gelten als Brücke zwischen der Kunst vor und nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie verbinden Expressionismus, Abstraktion und die gestische Malerei nach 1945 sowie die deutsche mit der internationalen Moderne.

Körperbilder: Intimität – Dekonstruktion – Interaktion

Die Darstellung des Körpers ist so alt wie die Kunst selbst. Ob im religiösen Kontext, als Herrschaftsporträt oder in der Historienmalerei – Körperbilder sind Zeitzeugenschaften. Sie thematisieren und transportieren verschiedene Perspektiven der jeweiligen Epoche wie Schönheitsideale oder Geschlechterverhältnisse. Gleichzeitig dient der Körper immer wieder zum Aufbruch tradierter Konventionen.

150. Geburtstag Heinrich Vogelers

In ihrer großen Jubiläumsausstellung zum 150. Geburtstag Vogelers zeichnen die vier Worpsweder Museen den Weg des Künstlers vom erfolgsverwöhnten Jugendstilkünstler zu einem visionären Verfechter gesellschaftlichen Wandels nach. Deutlich wird dabei, dass Vogeler (*12.12.1872 in Bremen † 14.06.1942 Karaganda/Kasachstan) bereits lange vor dem Ersten Weltkrieg von der Idee angetrieben war, seine Kunst in den Dienst eines besseren Lebens zu stellen. Gleichzeitig sind seine ab 1918 auf dem Barkenhoff entwickelten politischen Ideale ein Vorgriff auf die Suche Vogelers nach dem ›Neuen Menschen‹ und einer ihm entsprechenden Gesellschaftsordnung, die seine letzten beiden Lebensjahrzehnte bestimmte.

Gartenfokus – Retrospektive: Highlights einer Dekade

Als die Stiftung Schloss Dyck vor zehn Jahren die Ausstellungsreihe Gartenfokus initiierte, war nicht absehbar, welchen Erfolg das Konzept haben würde. Ob die fernen Gärten Japans, unbekannte Naturschönheiten in Polen, minimalistische Konzepte, barocke Opulenz oder die faszinierenden Details der Pflanzen – die Vielzahl der Themenschwerpunkte und die hohe künstlerische Qualität der Bilder begeisterten unsere Gäste Jahr für Jahr.

Tobias Rehberger „I do if I donʼt“

Das Kunstmuseum Stuttgart widmet Tobias Rehberger (*1966) die bisher umfassendste und größte Ausstellung in der Region Stuttgart. Für seine Skulpturen, Wandbilder und Installationen bedient sich der in Esslingen geborene und heute weltweit arbeitende Künstler verschiedener Konzepte und Ideen aus Architektur, Design oder auch Musik. Rehberger bringt alltägliche Gegenstände und räumliche Strukturen in unerwartete Zusammenhänge und gibt ihnen so eine neue Lesart.

Lygia Pape. The Skin of ALL

Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen widmet der brasilianischen Avantgardekünstlerin Lygia Pape (1927–2004) die erste umfangreiche Einzelausstellung in Deutschland. Es werden vielseitige, grenzüberschreitende Werke der Künstlerin vorgestellt, die sie über fünf Jahrzehnte entwickelte. Lygia Pape war mit Lygia Clark und Hélio Oiticica eine der Schlüsselfiguren der neokonkreten Bewegung der 1950er und 1960er Jahre in Brasilien.

Horst Antes. Radierungen

Die Kunsthalle Bremen präsentiert eine Auswahl an Graphiken von Horst Antes. Antes ist einer der erfolgreichsten deutschen Künstler der Nachkriegsmoderne. Das Spektrum der präsentierten Werke reicht von seinen bekannten „Kopffüßlern“ in subtilen und linearen Farbradierungen bis zu den flächigen Variationen über Häuser und Zeitraumbilder der letzten Jahre. So umfassen die präsentierten Werke sein Schaffen von den 1960er-Jahren bis heute.