Horst Antes: Eine Sammlung

Das Sprengel Museum Hannover widmet einem der bedeutendsten Vertreter der neuen Figuration in Deutschland eine umfassende Schau: Horst Antes, geboren 1936 in Heppenheim, zählt seit den 1960er-Jahren zu den prägenden Künstlerpersönlichkeiten der deutschen Nachkriegskunst. Seine ikonischen „Kopffüßler“ und späteren Haus-Archetypen machten ihn international bekannt.

26.04.2026 Meerbuscher Kirschblütenfest

Das Meerbuscher Kirschblütenfest findet im Meerbad-Park an der Büdericher Allee statt. Von ca. 13 bis 18 Uhr können Besucherinnen und Besucher zwischen zahlreichen Info-, Food- und Verkaufsständen schlendern und die japanische Kultur sowie die japanische Gemeinde von Meerbusch näher kennenlernen. Ein buntes Bühnenprogramm sorgt weiterhin für Unterhaltung.

Faszination Orgel in der Region Leipzig

Sachsen gilt als eine der bedeutendsten Orgellandschaften Deutschlands. Orgelbauer wie Gottfried Silbermann, Zacharias Hildebrandt, Friedrich Ladegast und Urban Kreutzbach haben mit ihren Meisterwerken Musikgeschichte geschrieben. Zahlreiche ihrer Instrumente – etwa die Silbermann-Orgel in Rötha – erklingen bis heute in unverwechselbarer Klangqualität und prägen die Kulturlandschaft der Region nachhaltig.

25.-26.04.2026 Teddybär Total

Seit 1995 treffen sich hier Sammler, Künstler, Liebhaber, Hersteller, Interessierte. Von seltenen antiken Teddys über aktuelle Künstler- und Manufaktur-Bären bis hin zum kompletten Sortiment für Selbermacher ist alles zu finden. Künstler aus allen Teilen der Welt bieten in Münster exklusiv ihre Teddybären und Kuscheltiere an. Dabei handelt es sich oft um hochwertige Unikate, Sammlerstücke oder Werke in kleinen Auflagen.

Die Bauhaus Fotografinnen „Neue Frau, Neues Sehen.“

Die Ausstellung im Museum für Fotografie in Berlin zeigt circa 300 Fotografien aus dem Sammlungsbestand des Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung Berlin. Viele dieser Motive sind bekannt, ihre Urheberinnen jedoch nur wenigen. Mit der Ausstellung würdigt das Bauhaus-Archiv die Bedeutung dieser Künstlerinnen und ihr fotografisches Werk nun erstmals umfassend. Ergänzt werden die Fotografien der Bauhäuslerinnen mit Werken von Künstlerinnen des Institute of Design in Chicago (New Bauhaus), der Nachfolgeinstitution des Bauhauses in den USA.

17.-26.04.2026 Palastblühen

Kunst und Blumen bieten ungewohnte Sichtachsen und Gegenüberstellungen: Von Rose über Kirschzweig bis hin zur Distel – im Kunstpalast Düsseldorf erhalten sie alle ihren Auftritt, so dass Besucher/innen die Natur aus einer ganz anderen Perspektive betrachten können.

CALDER – Träumen im Gleichgewicht

2026 feiert die Fondation Louis Vuitton den hundertsten Jahrestag der Ankunft von Alexander Calder (1898–1976) in Frankreich im Jahr 1926 sowie den fünfzigsten Jahrestag seines Todes mit einer Retrospektive, die alle Facetten seines Schaffens beleuchtet. Die Ausstellung umfasst ein halbes Jahrhundert seines Schaffens, von den späten 1920er Jahren und den ersten Aufführungen des Cirque Calder, die die Pariser Avantgarde in ihren Bann zogen, bis hin zu seinen monumentalen Skulpturen, die in den 1960er und 1970er Jahren das Konzept der öffentlichen Kunst neu definierten. In der Fondation Louis Vuitton, schweben seine Mobile in der von Frank Gehry entworfenen Architektur.

Egapark Erfurt

Erfurt gilt als Wiege des Gartenbaus in Deutschland. 1865 richtete die Stadt die erste internationale Gartenschau aus und war bis zur Internationalen Gartenbauausstellung 1961 noch mehrfach Gastgeber floraler Leistungsschauen. Der Erwerbsgartenbau erwies sich als echtes Erfolgsmodell für Erfurt. Die Tradition geht auf Christian Reichart und das 18. Jahrhundert zurück, namhafte Firmen wie H. C. Schmidt oder Chrestensen lieferten ihr Saatgut von Erfurt aus in die ganze Welt.

Panorama-Radweg Bergisches Land

Einzigartige Natur, umgeben von zahlreichen Hügeln und Tälern: Dadurch zeichnet sich das Bergische Land aus. Radfahren in dieser Gegend verbinden wir daher zunächst mit vielen Steigungen und auch mit ein paar Schweißperlen auf der Stirn. Doch anstrengend muss es gar nicht sein, denn die stillgelegten Bahntrassen der Region laden zum Radeln ein.

Landesgartenschau 2026 in Neuss

Früher galoppierten hier die Rennpferde um den Sieg. Im Frühjahr 2026 eröffnet auf dem ehemaligen Rennbahngelände in Neuss die Landesgartenschau. Herzstück ist das ehemalige Rennbahngelände, auf dem mit der Landesgartenschau ein neuer Bürgerpark entsteht. Zu den geplanten Maßnahmen im Bürgerpark zählt unter anderem die Gestaltung einer Veranstaltungsfläche für bessere Bedingungen bei der Durchführung des Schützenfestes und die Aufwertung des Shakespeare-Theaters „Globe“.

Wasserburg a.Inn: Zwischen Wasser, Kultur und Radfahren

Pastellbunte Mauern mit Erkern und Zinnen, gotische Architektur und eine mächtige Burg – wer sich optisch in vergangene Zeiten tragen lassen möchte, ist in der Stadt Wasserburg a. Inn richtig aufgehoben. Wie ein Burggraben umrundet der Fluss die Stadt, die durch ihre Insellage fast schon märchenhaft anmutet. Ob Tagesausflug oder Aktivurlaub auf dem Drahtesel, hier findet jeder die perfekte Auszeit vom Alltag.

Emil Nolde – Beziehungen zwischen Menschen, Natur und Kunst

Die 70. Jahresausstellung der Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde gibt Einblick in das vielschichtige Spannungsfeld zwischen Menschen, Natur und Kunst in den Gemälden und Aquarellen Emil Noldes. Seine Darstellungen offenbaren eine kompromisslose und zugleich zutiefst poetische Auseinandersetzung mit den Grundfragen menschlicher Existenz. In der Betrachtung treten wir selbst in eine reale Beziehung zu den von Nolde dargestellten Menschen, Blumen, Tieren und Landschaften, die für den Kosmos des Lebens stehen.

Museum für Kräuter

Die Sammlung und der Anbau von duftenden, aromatischen und medizinischen Pflanzen waren schon in den vergangenen Jahrhunderten üblich in Lure Berges der Haute Provence und erzählen von Geschichten und die Legenden der Region.

Edward W. Godwin und Oscar Wilde. Dandys Dekadenz Moderne

Das Bröhan Museum Berlin widmet sich zwei herausragenden Protagonisten des Aesthetic Movements, dessen Kult der Schönheit einen wesentlichen Impuls für die Entstehung der gestalterischen Moderne setzte. Ausgehend von der beispielhaften Verbindung von Kunst, Design und Lebensstil, die Godwin und Wilde kultivierten, beleuchtet die Schau die ästhetischen und gesellschaftlichen Grundlagen einer Bewegung, die über das 19. Jahrhundert hinaus wirkmächtig blieb und die Entwicklung des Designs maßgeblich beeinflusste.

Menschenrechtspreis 2026 der Tonhalle Düsseldorf verliehen

Was haben Salwa Elsadik aus dem Sudan und Jacques Tilly aus Deutschland gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel. Doch bei näherer Überlegung wird klar: Beide setzen sich ein für Freiheit und Frieden – mit ganz unterschiedlichen Mitteln und doch von einem Gedanken beseelt: Es lohnt sich für das Recht eines jeden Menschen auf ein sicheres und selbstbestimmtes Dasein zu kämpfen. Ihr Einsatz wurde Ende März 2026 gewürdigt: Principal Conductor Adam Fischer verlieh im Rahmen des Menschenrechtskonzerts mit den Düsseldorfer Symphonikern den Menschenrechtspreis der Tonhalle Düsseldorf 2026 an die sudanesische Frauenrechtlerin und einen Solidaritätspreis an den Düsseldorfer Künstler.

ANIMALIA. Von Tieren und Menschen

Mit der Ausstellung untersucht die Heidi Horten Collection das komplexe Verhältnis zwischen Mensch und Tier. Der aus der Biologie entlehnte Begriff Animalia dient dabei als Leitgedanke einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Umgang des Menschen mit dem Tier, der sich in über 100 Kunstwerken aus dem20. und 21. Jahrhundert spiegelt.

Weltkünstlerin in Köln: Yayoi Kusama

Yayoi Kusama (*1929, Matsumoto) zählt zu den bekanntesten Künstlerinnen unserer Zeit. Ihre ikonischen Polka Dots, ihre Kürbisskulpturen und ihre verspiegelten Infinity Rooms sind zu einer Art Markenzeichen geworden und tauchen millionenfach in den sozialen Medien auf. Die Ausstellung im Museum Ludwig in Köln zeigt eine spannende Reise durch Kusamas gesamtes Schaffen mit über 300 Arbeiten, von der ersten Zeichnung von ca. 1934 bis heute, eine Vielzahl künstlerischer Medien, wie Malerei, Zeichnung, Skulptur, Installation, Mode, Performance und Literatur.

Anne Truitt. Pionierin der Minimal Art

Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen widmet der US-amerikanischen Künstlerin Anne Truitt (1921 – 2004) die erste umfassende Einzelausstellung in Europa. Mit rund 120 Werken aus mehr als vier Jahrzehnten würdigt die Ausstellung im K20 eine Künstlerin, die in den Vereinigten Staaten schon längst als Wegbereiterin der Minimal Art gilt und jetzt endlich in Europa mit einer großen Retrospektive gefeiert wird. Präsentiert werden Truitts bahnbrechende Skulpturen der frühen 1960er-Jahre, ihre farbig leuchtenden Arbeiten auf Papier, ihre Weiß-auf-Weiß Malerei und ihre tiefschwarzen Piths, eine ihrer letzten Bildserien.

Edvard Munch und Maria Lassnig: „Malfluss – Lebensfluss“

In einer großen Doppelschau führt die Hamburger Kunsthalle bis zum 30. August 2026 erstmalig Werke der österreichischen Künstlerin Maria Lassnig (1919–2014) und des norwegischen Malers Edvard Munch (1863–1944) zusammen. Obwohl die beiden ein halbes Jahrhundert trennt, gibt es erstaunliche Parallelen, die Munchs Einfluss auf das Schaffen von Lassnig nachvollziehbar machen und umgekehrt neue Aspekte im Œuvre ihres Vorgängers eröffnen.

TICHA. Retrospektive

Anlässlich des 85. Geburtstags im vergangenen Jahr wird Hans Tichas malerisches Werk in deutsch-deutscher Perspektive im Neuen Museum Nürnberg vorgestellt. Die Ausstellung präsentiert seine künstlerische Vielschichtigkeit: von seinen einflussreichen Kinderbuchillustrationen, die Teil des kulturellen Gedächtnisses der ehemaligen DDR sind, bis zu seinen politisch scharfsinnigen Gemälden, die ein bewegtes Kapitel deutsch-deutscher Geschichte reflektieren.

Skandal! Hermione von Preuschen und der „Mors Imperator“

Ein spektakuläres Gemälde sorgte 1887 in Berlin für eine Sensation: „Mors Imperator“ (übersetzt: „Der Tod ist der Herrscher“), gemalt von der Künstlerin Hermione von Preusschen (1854–1918). Das Werk galt als Majestätsbeleidigung: Kaiser Wilhelm I. war zum Zeitpunkt seiner Entstehung bereits 90 Jahre alt und sollte im Folgejahr sterben. Obwohl der Kaiser mitteilen ließ, er habe nichts gegen das Bild einzuwenden, wurde es von der Jury der Königlichen Akademie der Künste zurückgewiesen. Daraufhin stellte die Malerin das monumentale Gemälde in eigener Regie in Berlin aus. Die Schau wurde ein enormer Publikumserfolg. Die Alte Nationalgalerie zeigt dieses lange als verschollen geglaubte Gemälde nun erstmals wieder öffentlich.