„Mer bliewe bunt – ejal wat kütt!“

"Düsseldorf, Helau!" hallte es immer wieder an Altweiberfastnacht durch die ganze Altstadt. Beim traditionellen Sturm eroberten die Möhnen am Donnerstag, 12. Februar 2026, das Rathaus. Pünktlich um 11.11 Uhr rissen sie die Macht im Rathaus an sich. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller büßte unter großem Jubel seine Krawatte bei Venetia Nicole ein. Da konnte Prinz Marcus … Weiterlesen „Mer bliewe bunt – ejal wat kütt!“

Wolle. Seide. Widerstand.

Mit dieser Ausstellung widmet sich das Museum Angewandte Kunst nach 45 Jahren erstmals wieder ausschließlich dem Thema Teppich – in einer Zeit, in der sich das große Interesse an handgefertigten Textilien aller Art im Übrigen in einer auffallenden Anzahl an internationalen Ausstellungen widerspiegelt. Mit einem Teppich können sich vielschichtige Formen des Widerstands verbinden. Die Ausstellung präsentiert Teppiche internationaler, zeitgenössischer Künstler/innen, die sich mit Themen des politischen Widerstands, individueller und kollektiver Resilienz sowie Resistenz befassen.

09.-22.02.2026 Warendorfer Frühlingslichter

2026 feiert das NRW-Landgestüt in Warendorf sein 200-jähriges Bestehen mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm. Zum Jubiläumsauftakt erstrahlt das Gestütgelände stimmungsvoll beleuchtet und glanzvoll inszeniert: Zwischen altem Baumbestand und historischen Gebäuden entfaltet sich eine faszinierende Welt aus Licht, Farbe und Atmosphäre, die verzaubert und Vorfreude auf den Frühling macht. Aufwändige Lichtinstallationen, Dekorationen und ein kulinarisches Angebot sowie wärmende Getränke schaffen an dunklen Winterabenden ein ganz besonderes Erlebnis.

Günther Uecker – Die Verletzlichkeit der Welt

Die Ausstellung im Arp Museum Bahnhof Rolandseck ist die erste nach dem Tod des Künstlers und ZERO Mitglied Günther Uecker (*1930 Wendorf †2025 Düsseldorf) und dabei die letzte, an der er noch selbst mitgewirkt hat. Sie würdigt den international bekannten Künstler, der mit seinen ikonischen Nagelbildern und -reliefs Kunstgeschichte schrieb und als prägende Persönlichkeit der Künstlergruppe ZERO die Kunst der Nachkriegszeit revolutionierte.

Schloß Moyland: IN THE PICTURE

Diese Ausstellung fügt sich in den thematischen Schwerpunkt „Fotografie“ ein, den das Museum Schloss Moyland in den letzten Jahren bereits mit den Ausstellungen Female View (2022), Elina Brotherus (2023) und Alice Springs (2024) gesetzt hat. Das Museum zeigt mit In the Picture erstmals seit 30 Jahren eine vollständige Ausstellung mit Fotografien aus der eigenen Sammlung.

06.-15.02.2026 – Auszeit im Februar: Festival „Strasbourg mon mour“

Mit seinen Kanälen und Brücken, den Fachwerkhäusern und kleinen gepflasterten Gassen zählt Straßburg zu den romantischsten Städten Frankreichs. Mitten im Winter präsentiert sich die Stadt warmherzig und einladend. Ihre einzigartige Geschichte und ihr außergewöhnliches Kulturerbe an der Schnittstelle französischer und germanischer Einflüsse entfalten einen ganz besonderen Reiz. Jetzt ist auch die Zeit, sich von diesem Festival der besonderen Art begeistern zu lassen.

Künste ⋅ Frauen ⋅ Netzwerk – 100 Jahre GEDOK

Mit der Ausstellung feiert das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G) gemeinsam mit der GEDOK das 100-jährige Bestehen des größten deutsch-österreichischen Künstlerinnenverbands. Es werden 15 ausgewählte Positionen der Bildenden und Angewandten Kunst präsentiert, die die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen innerhalb der Gemeinschaft sichtbar machen.

Neujahrsempfang der Architektenkammer NRW

Jedes Jahr lädt die Architektenkammer NRW zu einem Neujahrsempfang nach Düsseldorf ein. Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau- und Digitalisierung des Landes NRW sowie rd. 200 Gäste aus Politik, Bauwirtschaft und Verbänden gaben sich die Ehre. Die Neujahrsansprache waren von Ernst Uhig, Präsident der Architektenkammer sowie von Ina Scharrenbach mit „guten News“ versehen.

GERMAN POP ART – Zwischen Provokation und Mainstream

Die Ausstellung in der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen gibt mit Arbeiten von sechsundvierzig Künstler/innen einen umfassenden Überblick über die deutschen Ausprägungen der Pop Art. Die Devise der radikalen Demokratisierung von Kunst verfolgen die Künstler/innen mit beeindruckender Konsequenz. Indem sie sich der Druckgrafik und Multiples bedienen, also kostengünstige, weit verfügbare Kunst mit hohen Auflagen herstellen, erreichen sie eine breite Öffentlichkeit.

Cézanne – Sehen, was zu sehen ist

Zum ersten Mal in ihrer Geschichte widmet die Fondation Beyeler eine Einzelausstellung Paul Cézanne (1839–1906) – einem Pionier der modernen Kunst und zentralen Künstler ihrer Sammlung. Mit rund 80 Werken konzentriert sich die Ausstellung auf die letzte und bedeutendste Phase im Schaffen des französischen Malers und zeigt Cézanne in Hochform: Zu sehen sind geheimnisvolle Porträts, paradiesische Badende, Sehnsuchtslandschaften aus der Provence und sein Lieblingsberg, die Montagne Sainte-Victoire, die der Künstler in immer neuen Ansichten darstellte.

REMIX

Kann man Fotografie heute noch glauben? Und welche Aufgabe kann sie übernehmen in Zeiten von KI und Deepfakes? Ab Frühjahr 2026 erweitert die Kunsthalle Bremen ihre Sammlungsausstellung „Remix“ um vier Räume und zeigt dort eine Auswahl historischer und zeitgenössischer Fotografie.

Dieter Rams: Retrospektive

Das Deutsche Design Museum Berlin widmet seine momentane Ausstellung einem der einflussreichsten Gestalter des 20. und 21. Jahrhundert. Die Schau präsentiert einen Überblick über die wichtigsten Entwürfe des legendären Produktdesigners, dessen klare Formensprache und konsequente Reduktion bis heute Maßstäbe für gutes Design setzen. Bis heute steht der 93-jährige Meister der Nachkriegsreduktion für die Aufbruchstimmung der jungen Bundesrepublik ab den Sechzigerjahren.

75 Jahre Museum Morsbroich

Zum Auftakt des Jubiläumsjahrs in Schloß Morsbroich in Leverkusen können vom 22.01.-08.02.2026 Besucher/innen ein besonderes Erlebnis in den Schlossräumen beiwohnen, und zwar den Aufbau der Ausstellung 'Chained to the Rhythm - von Mensch und Natur'. Diese wird am 01.03.2026 feierlich eröffnet.

Charlotte Perriand. L’Art d’habiter – Die Kunst des Wohnens

Mit der Ausstellung widmen die Kunstmuseen Krefeld der französischen Architektin und Designerin Charlotte Perriand (1903-1999) die erste umfassende Retrospektive in Deutschland. Sie beleuchtet das visionäre Werk einer der prägendsten Gestalterinnen des 20. Jahrhunderts – einer Frau, die als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten aus dem Umfeld Le Corbusiers hervorging, das moderne Wohnen neu dachte und weit über ihre Zeit hinauswirkte.

24.01.-02.03.2026 Parkleuchten im Gruga Park Essen

Aufregend und abwechslungsreich ist ein abendlicher Spaziergang im Grugapark: Ein Tulpenfeld aus hunderten mehrfarbigen Tulpen, hängende Früchte oder Quallen in den Bäumen. An interaktiven Stationen wie der beliebten Schattenwand oder dem „Nebel-Buzzer“ können die Besucher-/innen selber mit dem Licht spielen. Mit über 30 verschiedenen phantasievollen Lichtszenarien gelingt das Eintauchen in eine schöne Scheinwelt.

KATZEN !

Cat Content überflutet die sozialen Medien – aber was steckt eigentlich hinter unserer jahrtausendealten Faszination für die Katze? Die Ausstellung KATZEN! im Museum am Rothenbaum (MARKK) folgt dem wohl wandlungsfähigen Tier der Kulturgeschichte: von der verehrten ägyptischen Göttin Bastet über die Begleiterin verfolgter Hexen bis zum viralen Internet-Star. Dabei zeigt sich: Kaum ein Tier trägt so viele widersprüchliche Attribute wie die Katze.

Antike Reloaded. Von Asterix bis Amor

Die Faszination für die Antike ist bis heute ungebrochen. Doch wie hat sich der Blick auf diese Epoche über die Jahrhunderte hinweg verändert? Gemälde und Skulpturen, Zeichnungen, Druckgrafiken und Comics geben Auskunft über die Antike als reiche Inspirationsquelle und ihre vielgestaltigen Einflüsse auf Mythen und Mode, auf Architektur und Bildhauerei. Anhand von rund 100 Werken des 16. bis 20. Jahrhunderts aus der Sammlung des Clemens Sels Museums Neuss zeigt sich einmal mehr, was „Antike Reloaded“ bedeuten kann.

Kerstin Brätsch: MƎTAATEM

Für die Ausstellung verwandelt Kerstin Brätsch das Kunstmuseum Bonn in einen lebendigen malerischen Organismus. Zentraler Ausgangspunkt ist dabei der Bezug zwischen Malerei und Körper auf physischer, psychischer und sozialer Ebene. Wie ein Portal zu einer anderen Welt durchschreiten die Besuchenden eine Art Labyrinth aus Farbe, Licht und Klängen oder treten vor eine suggestive Tapete mit gespiegelten Motiven, die an die Tintenklecks-Tests des Psychiaters Hermann Rorschach erinnern.