Weltkünstlerin in Köln: Yayoi Kusama

Yayoi Kusama (*1929, Matsumoto) zählt zu den bekanntesten Künstlerinnen unserer Zeit. Ihre ikonischen Polka Dots, ihre Kürbisskulpturen und ihre verspiegelten Infinity Rooms sind zu einer Art Markenzeichen geworden und tauchen millionenfach in den sozialen Medien auf. Die Ausstellung im Museum Ludwig in Köln zeigt eine spannende Reise durch Kusamas gesamtes Schaffen mit über 300 Arbeiten, von der ersten Zeichnung von ca. 1934 bis heute, eine Vielzahl künstlerischer Medien, wie Malerei, Zeichnung, Skulptur, Installation, Mode, Performance und Literatur.

Frühlingserwachen in Nördlingen

Die zunehmenden Temperaturen im Frühjahr lassen die Blumen in ihren schönsten Farben leuchten u.a. auch im idyllischen Nördlingen an der Romantischen Straße verbunden mit Besuchen im Rieskrater-Museum, Eisenbahnmuseum, Stadt- und Stadtmauermuseum oder Rieser Bauernmuseum bei einer Stadtführung oder erkundet die romantische Altstadt von oben.

22.03.2026 Grubenlampenbörse

.Das berühmte "Licht in der Nacht" weist Bergleuten bis heute nicht nur den Weg durch dunkle Stollen und Gänge, es ist auch ein begehrtes Sammlerobjekt. In der Maschinenhalle können Interessierte in die Welt der Grubenlampen eintauchen und an den Ständen im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) so manche Rarität entdecken.

21.-22.03.2026 Sorbischer Ostereiermarkt

Ca. 30 Ostereiermaler/innen aus der Lausitz lassen sich beim Verzieren der filigranen Kunstwerke über die Schulter schauen, freuen sich auf interessante Gespräche mit Besuchern und bieten ihre Arbeiten natürlich auch zum Kauf an. Alle vier in der Lausitz üblichen Techniken des Ostereierverzierens werden vertreten sein: die Wachsbatik- und die Wachsbossiertechnik ebenso wie die Kratztechnik und die inzwischen selten gewordene Ätztechnik.

20.-22.03.2026 C.A.R.:  PHOTO/MEDIA ART FAIR

Ziel der Messe ist, in der Region mit mehr als 5,3 Millionen Einwohnern einen ruhrgebietseigenen Kunstmarkt zu entwickeln. Seit ihrem Bestehen erfindet sich die C.A.R. immer wieder neu, Jahr für Jahr kommen weitere Teilnehmer und Partner hinzu. Zum Konzept gehört, qualitativ hochwertig arbeitende Künstler und Macher der Kunstszene an einem Ort zusammenzuführen.

Civilization – Unser Leben im Fokus

Heute leben mehr Menschen auf der Erde als je zuvor. Diese Ausstellung zeigt in eindrücklichen Fotografien die Vielfalt, Gemeinsamkeiten und Unterschiede heutiger Gesellschaften. Über 100 Fotografen und Fotografinnen rückten im Museum für Gestaltung Zürich zentrale Ereignisse, Erfindungen und Erfahrungen unserer Zivilisation ins Bild – und zeigen, was die Menschen miteinander verbindet: Fortschritte und Freiheiten, Konventionen und Krisen.

„Amazônia. Indigene Welten“

Die Ausstellung „Amazônia. Indigene Welten“ gibt bis zum 9. August 2026 in der Bonner Bundeskunsthalle den indigenen Völkern des Amazonasgebiets eine Stimme. Sie bietet einen neuen Blick auf diese Region, die oft auf das Klischee einer exotischen, von der heutigen Welt abgekoppelten Gesellschaft reduziert wird. Dabei ist Amazonien ein lebendiges Ganzes aus dichten Netzwerken und interkulturellem Austausch zwischen Hunderten von indigenen Völkern.

Hella Jongerius: Whispering Things

Das Vitra Design Museum präsentiert die niederländische Designerin Hella Jongerius. Ihre Arbeiten reichen von Textilien, Möbeln und Keramik bis hin zu Raumgestaltung. Aber auch ihr künstlerisches Werk wird weltweit ausgestellt. Das umfangreiche Archiv ihres bisherigen Schaffens übergibt sie nun dem Vitra Design Museum, das gemeinsam mit der Designerin die erste Retrospektive ihres Werks erarbeiten wird.

Familiäre Sammelleidenschaft: die Scharf Collection ist in Düsseldorf zu sehen

Es gibt kaum einen wegweisenden Namen der Moderne, der nicht in der Scharf Collection vertreten ist. Jetzt wird die bedeutendste deutsche Privatsammlung des französischen Impressionismus und Post-Impressionismus der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit rund 180 Exponaten zeigt der Kunstpalast bis zum 9. August 2026 die beeindruckende Bandbreite einer Sammlung, die vom frühen 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart reicht. Bislang war die Scharf Collection ausschließlich anonym und nur durch wenige Leihgaben öffentlich zu sehen. Neben Meisterwerken von Claude Monet, Auguste Renoir, Paul Cézanne und Pierre Bonnard werden nun in Düsseldorf Arbeiten von Henri de Toulouse-Lautrec und Henri Matisse präsentiert.

Rebecca Horn. Emotion in Motion

Der Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal zeigt eine umfassende Einzelausstellung der 2024 verstorbenen Künstlerin Rebecca Horn (1944–2024). Die retrospektiv angelegte Schau vereint großformatige Installationen und kinetische Kunstwerke aus vier Jahrzehnten und zeigt in allen Ausstellungshallen sowie in der Villa Waldfrieden das vielseitige, medienübergreifende Schaffen einer der bedeutendsten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.

Über die Welt hinaus. Der Blaue Reiter

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts formierte sich in München ein Kreis von Künstlerinnen und Künstlern mit einer Vision. Sie hatten das gemeinsame Ziel, die Kunst zu erneuern und die Gesellschaft zu verändern. Die Ausstellung im Lenbachhaus in München rückt ihre wegweisenden Errungenschaften in den Mittelpunkt – von Franz Marcs symbolischer Farbtheorie über Wassily Kandinskys Abstraktionen bis hin zu Alexander Sacharoffs performativen Grenzüberschreitungen. Besonderes Augenmerk gilt den Künstlerinnen, die – für ihre Zeit ungewöhnlich sichtbar – eine zentrale Rolle in der Bewegung spielten. Neben Gabriele Münters expressiver Malerei treten ausdrucksstarke Selbstporträts von Elisabeth Epstein, die dramatischen Gemälde der Kosmopolitin Marianne von Werefkin und Maria Franck-Marcs hintergründige Stillleben und utopische Kinderwelten.

Essen in der Kunst: Mahlzeit!

Mit dieser Ausstellungsreihe widmet sich das Museum Gunzenhauser, Kunstsammlungen Chemnitz im Jahr 2026 dem Thema Essen in der Kunst. Weit über seine Funktion als alltägliches Konsumgut hinaus avanciert Essen in der Kunst zu einer künstlerischen wie zeithistorischen Dokumentation menschlicher und gesellschaftlicher Verhältnisse. Es wird zum Bedeutungs- und Bildträger gesellschaftspolitischer Diskurse, sozio-ökonomischer Verhältnisse, sozialer Ordnungen, kultureller Codierungen, interkultureller Vielfalt sowie von Machtverhältnissen.

Caricatura Salon #5 – Stricheln und Sticheln – Satire in der Krise der Demokratie

Unsere demokratische Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen: Wie sichern wir unsere stabile Grundordnung und ein geregeltes Miteinander, das auf humanistischen Grundwerten basiert? Wie umgehen mit Rechtspopulismus und Extremismus? Das Caricatura Museum Frankfurt ist diesen Fragen zum gegenwärtigen Zustand unserer Demokratie nachgegangen und präsentiert Cartoons, Karikaturen, Texte und satirische Gedichte namhafter zeitgenössischer Vertreter/innen der Komischen Kunst. … Weiterlesen Caricatura Salon #5 – Stricheln und Sticheln – Satire in der Krise der Demokratie

15.-19.03.2026 Las Fallas

Entstanden sind die Fallas im 18. Jahrhundert, wobei die Ursprünge nicht genau festzustellen sind. Der Volksmund sagt, dass die Zimmerleute am Ende der kalten Jahreszeit ihre Holzgestelle für die Lampen und Kerzen verbrannt haben, weil sie diese im Frühjahr nicht mehr brauchten. Der Termin für diese Verbrennung (valencianisch: cremà) sei dann im Laufe der Zeit auf den Tag des Heiligen Josef (San José/Sant Josep) am 19. März gelegt worden. Da Josef, der Ziehvater Jesu von Nazaret, wie auch sein Sohn Zimmermann war, gilt er in Spanien als Schutzpatron der Zimmerleute.

13.-22.03.2026 Festspielfrühling Rügen

Der Festspielfrühling Rügen ist das Frühjahrsfestival der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und lädt an zehn Tagen im März zu musikalischen Entdeckungen und persönlichen Konzerten mit erlesenen Künstler/innen. Die Sehnsucht nach dem Frühling, den ersten wärmenden Sonnenstrahlen und den frischen, bunten Blumen hat nicht nur die Musik seit jeher inspiriert — vielmehr treibt sie auch jeden Einzelnen und jede Einzelne von uns immer wieder von Neuem an.

Zeichenräume

Das Museum Barberini präsentiert eine Ausstellung, die die Verbindungslinien zwischen Strömungen geometrisch-abstrakter Kunst wie Konstruktivismus, De Stijl oder Optical Art deutlich und nimmt Wassily Kandinsky als Zentralfigur der Abstraktion in den Fokus nimmt.

Tulpenmuseum Amsterdam

Der Name dürfte aus dem türkischen oder persischen Sprache kommen „tülbend“, der Ursprung könnte in dem Wort Turban liegen – auch wegen der Farb- und Gestaltungsähnlichkeit von Tulpen zu den früher üblichen Turbantüchern vornehmer Osmanen.