Landesgartenschau 2026 in Neuss

Früher galoppierten hier die Rennpferde um den Sieg. Im Frühjahr 2026 eröffnet auf dem ehemaligen Rennbahngelände in Neuss die Landesgartenschau. Herzstück ist das ehemalige Rennbahngelände, auf dem mit der Landesgartenschau ein neuer Bürgerpark entsteht. Zu den geplanten Maßnahmen im Bürgerpark zählt unter anderem die Gestaltung einer Veranstaltungsfläche für bessere Bedingungen bei der Durchführung des Schützenfestes und die Aufwertung des Shakespeare-Theaters „Globe“.

Wasserburg a.Inn: Zwischen Wasser, Kultur und Radfahren

Pastellbunte Mauern mit Erkern und Zinnen, gotische Architektur und eine mächtige Burg – wer sich optisch in vergangene Zeiten tragen lassen möchte, ist in der Stadt Wasserburg a. Inn richtig aufgehoben. Wie ein Burggraben umrundet der Fluss die Stadt, die durch ihre Insellage fast schon märchenhaft anmutet. Ob Tagesausflug oder Aktivurlaub auf dem Drahtesel, hier findet jeder die perfekte Auszeit vom Alltag.

Ein Wochenende im Zeichen des Kunsthandwerks

Am 11. und 12. April 2026 verwandelt sich die nordrhein-westfälische Stadt Siegburg wieder in eine Begegnungsstätte des regionalen und nationalen Kunsthandwerks. An zwei Tagen öffnen insgesamt 20 lokale KunsthandwerkerInnen und KünstlerInnen ihre Ateliers und Werkstätten. Außerdem präsentieren nationale Design- und Kunsthandwerkspersönlichkeiten ihre Werke im Kulturhaus am Markt (Stadtmuseum und Stadtbibliothek).

11.-12.04.2026 Blütenfest des Mosel-Weinbergpfirsichs

Cochem steht ganz im Zeichen der Blüte des roten Moselweinbergpfirsichs: angeboten werden eine große Vielfalt an Produkten wie Tee, Brotaufstriche, Liköre, Pralinen und andere Leckereien, die aus dieser köstlichen Frucht hergestellt werden, auch viele Anregungen zu den vielfältigen Nutzungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten, zur Pflanzung und zur richtigen Pflege.

Emil Nolde – Beziehungen zwischen Menschen, Natur und Kunst

Die 70. Jahresausstellung der Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde gibt Einblick in das vielschichtige Spannungsfeld zwischen Menschen, Natur und Kunst in den Gemälden und Aquarellen Emil Noldes. Seine Darstellungen offenbaren eine kompromisslose und zugleich zutiefst poetische Auseinandersetzung mit den Grundfragen menschlicher Existenz. In der Betrachtung treten wir selbst in eine reale Beziehung zu den von Nolde dargestellten Menschen, Blumen, Tieren und Landschaften, die für den Kosmos des Lebens stehen.

Museum für Kräuter

Die Sammlung und der Anbau von duftenden, aromatischen und medizinischen Pflanzen waren schon in den vergangenen Jahrhunderten üblich in Lure Berges der Haute Provence und erzählen von Geschichten und die Legenden der Region.

Edward W. Godwin und Oscar Wilde. Dandys Dekadenz Moderne

Das Bröhan Museum Berlin widmet sich zwei herausragenden Protagonisten des Aesthetic Movements, dessen Kult der Schönheit einen wesentlichen Impuls für die Entstehung der gestalterischen Moderne setzte. Ausgehend von der beispielhaften Verbindung von Kunst, Design und Lebensstil, die Godwin und Wilde kultivierten, beleuchtet die Schau die ästhetischen und gesellschaftlichen Grundlagen einer Bewegung, die über das 19. Jahrhundert hinaus wirkmächtig blieb und die Entwicklung des Designs maßgeblich beeinflusste.

Menschenrechtspreis 2026 der Tonhalle Düsseldorf verliehen

Was haben Salwa Elsadik aus dem Sudan und Jacques Tilly aus Deutschland gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel. Doch bei näherer Überlegung wird klar: Beide setzen sich ein für Freiheit und Frieden – mit ganz unterschiedlichen Mitteln und doch von einem Gedanken beseelt: Es lohnt sich für das Recht eines jeden Menschen auf ein sicheres und selbstbestimmtes Dasein zu kämpfen. Ihr Einsatz wurde Ende März 2026 gewürdigt: Principal Conductor Adam Fischer verlieh im Rahmen des Menschenrechtskonzerts mit den Düsseldorfer Symphonikern den Menschenrechtspreis der Tonhalle Düsseldorf 2026 an die sudanesische Frauenrechtlerin und einen Solidaritätspreis an den Düsseldorfer Künstler.

ANIMALIA. Von Tieren und Menschen

Mit der Ausstellung untersucht die Heidi Horten Collection das komplexe Verhältnis zwischen Mensch und Tier. Der aus der Biologie entlehnte Begriff Animalia dient dabei als Leitgedanke einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Umgang des Menschen mit dem Tier, der sich in über 100 Kunstwerken aus dem20. und 21. Jahrhundert spiegelt.

Weltkünstlerin in Köln: Yayoi Kusama

Yayoi Kusama (*1929, Matsumoto) zählt zu den bekanntesten Künstlerinnen unserer Zeit. Ihre ikonischen Polka Dots, ihre Kürbisskulpturen und ihre verspiegelten Infinity Rooms sind zu einer Art Markenzeichen geworden und tauchen millionenfach in den sozialen Medien auf. Die Ausstellung im Museum Ludwig in Köln zeigt eine spannende Reise durch Kusamas gesamtes Schaffen mit über 300 Arbeiten, von der ersten Zeichnung von ca. 1934 bis heute, eine Vielzahl künstlerischer Medien, wie Malerei, Zeichnung, Skulptur, Installation, Mode, Performance und Literatur.

Anne Truitt. Pionierin der Minimal Art

Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen widmet der US-amerikanischen Künstlerin Anne Truitt (1921 – 2004) die erste umfassende Einzelausstellung in Europa. Mit rund 120 Werken aus mehr als vier Jahrzehnten würdigt die Ausstellung im K20 eine Künstlerin, die in den Vereinigten Staaten schon längst als Wegbereiterin der Minimal Art gilt und jetzt endlich in Europa mit einer großen Retrospektive gefeiert wird. Präsentiert werden Truitts bahnbrechende Skulpturen der frühen 1960er-Jahre, ihre farbig leuchtenden Arbeiten auf Papier, ihre Weiß-auf-Weiß Malerei und ihre tiefschwarzen Piths, eine ihrer letzten Bildserien.

Edvard Munch und Maria Lassnig: „Malfluss – Lebensfluss“

In einer großen Doppelschau führt die Hamburger Kunsthalle bis zum 30. August 2026 erstmalig Werke der österreichischen Künstlerin Maria Lassnig (1919–2014) und des norwegischen Malers Edvard Munch (1863–1944) zusammen. Obwohl die beiden ein halbes Jahrhundert trennt, gibt es erstaunliche Parallelen, die Munchs Einfluss auf das Schaffen von Lassnig nachvollziehbar machen und umgekehrt neue Aspekte im Œuvre ihres Vorgängers eröffnen.

TICHA. Retrospektive

Anlässlich des 85. Geburtstags im vergangenen Jahr wird Hans Tichas malerisches Werk in deutsch-deutscher Perspektive im Neuen Museum Nürnberg vorgestellt. Die Ausstellung präsentiert seine künstlerische Vielschichtigkeit: von seinen einflussreichen Kinderbuchillustrationen, die Teil des kulturellen Gedächtnisses der ehemaligen DDR sind, bis zu seinen politisch scharfsinnigen Gemälden, die ein bewegtes Kapitel deutsch-deutscher Geschichte reflektieren.

Skandal! Hermione von Preuschen und der „Mors Imperator“

Ein spektakuläres Gemälde sorgte 1887 in Berlin für eine Sensation: „Mors Imperator“ (übersetzt: „Der Tod ist der Herrscher“), gemalt von der Künstlerin Hermione von Preusschen (1854–1918). Das Werk galt als Majestätsbeleidigung: Kaiser Wilhelm I. war zum Zeitpunkt seiner Entstehung bereits 90 Jahre alt und sollte im Folgejahr sterben. Obwohl der Kaiser mitteilen ließ, er habe nichts gegen das Bild einzuwenden, wurde es von der Jury der Königlichen Akademie der Künste zurückgewiesen. Daraufhin stellte die Malerin das monumentale Gemälde in eigener Regie in Berlin aus. Die Schau wurde ein enormer Publikumserfolg. Die Alte Nationalgalerie zeigt dieses lange als verschollen geglaubte Gemälde nun erstmals wieder öffentlich.

Gasometer Oberhausen „Mythos Wald“

Emotional, überraschend, mitreißend und dabei stets wissenschaftlich fundiert: das Gasometer Oberhausen zeigt die atemberaubende Schönheit der Wälder. In unterschiedlichen Kapiteln präsentiert „Mythos Wald“ die Diversität der Waldgebiete, deren Ökosysteme so unterschiedlich sind, wie die Klimazonen in denen sie vorkommen. Um den Äquator liegen die tropischen Regenwälder mit ihrer verschwenderischen Fülle, die mächtigsten Baumriesen wachsen tausende Kilometer weiter nördlich in Kalifornien und in den Transsilvanischen Alpen findet sich Europas letzter Urwald. Facettenreich ist der oft in Märchen und Sagen vorkommende Deutsche Wald mit seinen Eichen, Buchen, Fichten oder Kiefern und gilt dabei auch als Sehnsuchtsort.

27.03.-28.04.2026 AUSSTELLUNG No 39

Malerei und Street: Darko Floreani + L.E.T. bei Töchter & Söhne im Reisholzer Hafen. Malerei, Illustration und Street-Art – Darko Floreani und L.E.T zeigen eindrucksvolle Arbeiten aus diesen Genres der bildenden Kunst in der Galerie Töchter & Söhne im Reisholzer Hafen. Street-Art mit einem feinen Gespür für aktuelle Themen zeigt L.E.T.

Monets Küste – Die Entdeckung von Étretat

Der Küstenort Étretat wird zum Mythos – und fasziniert bis heute. Die Felsen von Étretat, in der Normandie an der Atlantikküste gelegen, zogen im 19. Jahrhundert zahlreiche Künstler in ihren Bann. Das Städel Museum präsentiert eine große Ausstellung über die künstlerische Entdeckung des einstigen Fischerdorfes und seinen Einfluss auf die Malerei der Moderne.

Carl Grossberg. Sachlich – magisch – visionär

Die Ausstellung des Von der Heydt-Museums feiert die Wiederentdeckung eines der herausragenden Maler der Neuen Sachlichkeit: Carl Grossberg (1894–1940). Sein umfangreiches Werk, das in einem Zeitraum von nur knapp 20 Jahren entstand, verdankt seinen Rang der Auseinandersetzung mit Architektur und Industrie. Mit seiner formalen Klarheit und Strenge ist es Ausdruck eines neuen, fotografischen Sehens und spiegelt den technischen Fortschritt im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Dabei regen die reduzierten Kompositionen dazu an, den industriellen Fortschritt und seine Wirkungen auf den Menschen kritisch zu hinterfragen.

Nordrhein-Westfalen und Düsseldorf feiern das chinesische Neujahr

Die Landeshauptstadt Düsseldorf und die landeseigene Gesellschaft zur Außenwirtschaftsförderung NRW.Global Business veranstalteten am Mittwoch, 18. März 2025, den traditionellen Neujahrsempfang für die chinesische Wirtschaft. Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Paul Höller, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie Yong Yu, Generalkonsul der Volksrepublik China, begrüßten rund 160 Gäste – darunter zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter chinesischer Unternehmen sowie Institutionen aus Düsseldorf und Nordrhein-Westfalen, die eine Verbindung zur chinesischen Wirtschaft haben.

Angelica Mesiti. Reverb

In einer Zeit, die von digitaler Kommunikation geprägt ist, richtet die Ausstellung den Blick auf alternative Formen menschlicher Verständigung. Im Museum Tinguely werden fünf teils raumgreifende Videoarbeiten der australischen Künstlerin Angelica Mesiti (*1976) präsentiert.

Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland 

Max Liebermann war der Wegbereiter der ersten künstlerischen Avantgarde in Deutschland. Mit seinem frühen und richtungs- weisenden Blick nach Frankreich leitete er eine Erneuerung der Malerei ein, die den deutschen Impressionismus nachhaltig prägt. Anhand von über 110 Werken aus mehr als 60 internationalen Sammlungen zeigt das Museum Barberini, Potsdam, eindrucksvoll die Entwicklung des Impressionismus in Deutschland in seiner ganzen Bandbreite.

Frühlingserwachen in Nördlingen

Die zunehmenden Temperaturen im Frühjahr lassen die Blumen in ihren schönsten Farben leuchten u.a. auch im idyllischen Nördlingen an der Romantischen Straße verbunden mit Besuchen im Rieskrater-Museum, Eisenbahnmuseum, Stadt- und Stadtmauermuseum oder Rieser Bauernmuseum bei einer Stadtführung oder erkundet die romantische Altstadt von oben.