On Nervous Grounds. Zwischen Wahn und Wirklichkeit

Die Ausstellung zeigt anhand ausgewählter Werke aus der Sammlung des Kunstmuseums Wolfsburg, wie Kunst seit den 1970er-Jahren bis in die Gegenwart hinein emotionale Resonanzräume erzeugt. Im Mittelpunkt stehen Arbeiten, die emotionale Zustände thematisieren, diese selbst hervorrufen oder aus einer bestimmten Emotionalität heraus entstanden sind.

Thomas Baumgärtel – Niederrheintour 2026 – Freiheit für die Kunst: 40 Werkgruppen, 40 Kunstorte, 40 Jahre BANANENSPRAYER

Der Niederrhein wird 2026 zur lebendigen Bühne der Kunst: Thomas Baumgärtel, bekannt als der Bananensprayer, feiert das 40-jährige Jubiläum seiner Spraybanane mit einem gewaltigen Kunstprojekt. Unter dem Motto „Freiheit für die Kunst“ verwandelt der aus Rheinberg am Niederrhein stammende Künstler seine Heimatregion in eine einzigartige Ausstellungslandschaft und schafft damit eines der spektakulärsten Kulturereignisse des Jahres.

Kunst in der Maschinenhalle: „Das Sichtbare und das Verborgene“

Im Rahmen der Ausstellungsreihe „Kunst in der Maschinenhalle“ präsentiert die Künstlerin Anna Pocher Papiercollagen und Ölbilder, die durch einen intuitiven Schaffensprozess entstehen. Pocher kombiniert Fotografien aus Zeitschriften, Reproduktionen bekannter und weniger bekannter Werke sowie Alltagsmaterialien wie Eintrittskarten oder Bonbonpapiere zu eigenständigen Bildkompositionen. Dabei folgt sie einer inneren Bildlogik, die von Form, Farbe, Raumwirkung und einem subtilen Zusammenspiel von Sinnlichkeit und Humor geprägt ist.

100 Jahre – die Tonhalle feiert!

Die Feierlichkeiten zum großen Tonhallen-Jubiläum erreichen in diesem Monat ihren Höhepunkt: Vor 100 Jahren – am 8. Mai 1926 – wurde die heutige Tonhalle als Planetarium eröffnet. Das prunkvolle Düsseldorfer Bauwerk hatte einen Kuppel-Durchmesser von 29,8 Metern und ist damit das größte Planetarium, das jemals in Europa existiert hat. Rund um das Jubiläumswochenende finden im heutigen „Planetarium der Musik“ besondere Veranstaltungen statt.

Celebrating Marilyn!

Anlässlich ihres 100. Geburtstags widmet das Filmmuseum Düsseldorf einer Leinwandlegende eine Hommage: Kaum eine Schauspielerin verkörpert den Begriff "Ikone" so sehr wie Marilyn Monroe. Selbst wer nie einen ihrer Filme gesehen hat, kennt ihr Bild: platinblonder Bob, Schönheitsfleck, unverwechselbare Ausstrahlung.

Bundeskunsthalle Bonn: INTERACTIONS

Das Themenjahr der Bundeskunsthalle steht 2026 im Zeichen der sozialen Nachhaltigkeit, des Zusammenhaltes und der Achtsamkeit. Es werden Kunstwerke gezeigt, die neben dem interaktiven Spiel zur Reflexion einladen und sich mit Bildern, Sprache oder Musik/Sound als grenzüberschreitende und universelle Kommunikationsformen beschäftigen.

Düsseldorf Festival!

Das Düsseldorf Festival startet am 16. September mit neuer Energie in die Saison 2026. Das Programm verbindet Vertrautes mit spannenden Neuentdeckungen und setzt auf die Vielfalt von Neuem Zirkus, Tanz, Musik und Theater. Produktionen aus aller Welt laden dazu ein, den Alltag hinter sich zu lassen und in intensive, berührende und inspirierende Erlebnisse einzutauchen. Das Düsseldorf Festival bleibt seinem Anspruch treu, künstlerische Exzellenz mit emotionaler Unmittelbarkeit zu verbinden – und wagt zugleich neugierig den Blick nach vorne.

CALDER – Träumen im Gleichgewicht

2026 feiert die Fondation Louis Vuitton den hundertsten Jahrestag der Ankunft von Alexander Calder (1898–1976) in Frankreich im Jahr 1926 sowie den fünfzigsten Jahrestag seines Todes mit einer Retrospektive, die alle Facetten seines Schaffens beleuchtet. Die Ausstellung umfasst ein halbes Jahrhundert seines Schaffens, von den späten 1920er Jahren und den ersten Aufführungen des Cirque Calder, die die Pariser Avantgarde in ihren Bann zogen, bis hin zu seinen monumentalen Skulpturen, die in den 1960er und 1970er Jahren das Konzept der öffentlichen Kunst neu definierten. In der Fondation Louis Vuitton, schweben seine Mobile in der von Frank Gehry entworfenen Architektur.

Menschenrechtspreis 2026 der Tonhalle Düsseldorf verliehen

Was haben Salwa Elsadik aus dem Sudan und Jacques Tilly aus Deutschland gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel. Doch bei näherer Überlegung wird klar: Beide setzen sich ein für Freiheit und Frieden – mit ganz unterschiedlichen Mitteln und doch von einem Gedanken beseelt: Es lohnt sich für das Recht eines jeden Menschen auf ein sicheres und selbstbestimmtes Dasein zu kämpfen. Ihr Einsatz wurde Ende März 2026 gewürdigt: Principal Conductor Adam Fischer verlieh im Rahmen des Menschenrechtskonzerts mit den Düsseldorfer Symphonikern den Menschenrechtspreis der Tonhalle Düsseldorf 2026 an die sudanesische Frauenrechtlerin und einen Solidaritätspreis an den Düsseldorfer Künstler.

ANIMALIA. Von Tieren und Menschen

Mit der Ausstellung untersucht die Heidi Horten Collection das komplexe Verhältnis zwischen Mensch und Tier. Der aus der Biologie entlehnte Begriff Animalia dient dabei als Leitgedanke einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Umgang des Menschen mit dem Tier, der sich in über 100 Kunstwerken aus dem20. und 21. Jahrhundert spiegelt.

Anne Truitt. Pionierin der Minimal Art

Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen widmet der US-amerikanischen Künstlerin Anne Truitt (1921 – 2004) die erste umfassende Einzelausstellung in Europa. Mit rund 120 Werken aus mehr als vier Jahrzehnten würdigt die Ausstellung im K20 eine Künstlerin, die in den Vereinigten Staaten schon längst als Wegbereiterin der Minimal Art gilt und jetzt endlich in Europa mit einer großen Retrospektive gefeiert wird. Präsentiert werden Truitts bahnbrechende Skulpturen der frühen 1960er-Jahre, ihre farbig leuchtenden Arbeiten auf Papier, ihre Weiß-auf-Weiß Malerei und ihre tiefschwarzen Piths, eine ihrer letzten Bildserien.

TICHA. Retrospektive

Anlässlich des 85. Geburtstags im vergangenen Jahr wird Hans Tichas malerisches Werk in deutsch-deutscher Perspektive im Neuen Museum Nürnberg vorgestellt. Die Ausstellung präsentiert seine künstlerische Vielschichtigkeit: von seinen einflussreichen Kinderbuchillustrationen, die Teil des kulturellen Gedächtnisses der ehemaligen DDR sind, bis zu seinen politisch scharfsinnigen Gemälden, die ein bewegtes Kapitel deutsch-deutscher Geschichte reflektieren.

Gasometer Oberhausen „Mythos Wald“

Emotional, überraschend, mitreißend und dabei stets wissenschaftlich fundiert: das Gasometer Oberhausen zeigt die atemberaubende Schönheit der Wälder. In unterschiedlichen Kapiteln präsentiert „Mythos Wald“ die Diversität der Waldgebiete, deren Ökosysteme so unterschiedlich sind, wie die Klimazonen in denen sie vorkommen. Um den Äquator liegen die tropischen Regenwälder mit ihrer verschwenderischen Fülle, die mächtigsten Baumriesen wachsen tausende Kilometer weiter nördlich in Kalifornien und in den Transsilvanischen Alpen findet sich Europas letzter Urwald. Facettenreich ist der oft in Märchen und Sagen vorkommende Deutsche Wald mit seinen Eichen, Buchen, Fichten oder Kiefern und gilt dabei auch als Sehnsuchtsort.

Angelica Mesiti. Reverb

In einer Zeit, die von digitaler Kommunikation geprägt ist, richtet die Ausstellung den Blick auf alternative Formen menschlicher Verständigung. Im Museum Tinguely werden fünf teils raumgreifende Videoarbeiten der australischen Künstlerin Angelica Mesiti (*1976) präsentiert.

Civilization – Unser Leben im Fokus

Heute leben mehr Menschen auf der Erde als je zuvor. Diese Ausstellung zeigt in eindrücklichen Fotografien die Vielfalt, Gemeinsamkeiten und Unterschiede heutiger Gesellschaften. Über 100 Fotografen und Fotografinnen rückten im Museum für Gestaltung Zürich zentrale Ereignisse, Erfindungen und Erfahrungen unserer Zivilisation ins Bild – und zeigen, was die Menschen miteinander verbindet: Fortschritte und Freiheiten, Konventionen und Krisen.

„Amazônia. Indigene Welten“

Die Ausstellung „Amazônia. Indigene Welten“ gibt bis zum 9. August 2026 in der Bonner Bundeskunsthalle den indigenen Völkern des Amazonasgebiets eine Stimme. Sie bietet einen neuen Blick auf diese Region, die oft auf das Klischee einer exotischen, von der heutigen Welt abgekoppelten Gesellschaft reduziert wird. Dabei ist Amazonien ein lebendiges Ganzes aus dichten Netzwerken und interkulturellem Austausch zwischen Hunderten von indigenen Völkern.

Günther Uecker – Die Verletzlichkeit der Welt

Die Ausstellung im Arp Museum Bahnhof Rolandseck ist die erste nach dem Tod des Künstlers und ZERO Mitglied Günther Uecker (*1930 Wendorf †2025 Düsseldorf) und dabei die letzte, an der er noch selbst mitgewirkt hat. Sie würdigt den international bekannten Künstler, der mit seinen ikonischen Nagelbildern und -reliefs Kunstgeschichte schrieb und als prägende Persönlichkeit der Künstlergruppe ZERO die Kunst der Nachkriegszeit revolutionierte.

Künste ⋅ Frauen ⋅ Netzwerk – 100 Jahre GEDOK

Mit der Ausstellung feiert das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G) gemeinsam mit der GEDOK das 100-jährige Bestehen des größten deutsch-österreichischen Künstlerinnenverbands. Es werden 15 ausgewählte Positionen der Bildenden und Angewandten Kunst präsentiert, die die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen innerhalb der Gemeinschaft sichtbar machen.

GERMAN POP ART – Zwischen Provokation und Mainstream

Die Ausstellung in der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen gibt mit Arbeiten von sechsundvierzig Künstler/innen einen umfassenden Überblick über die deutschen Ausprägungen der Pop Art. Die Devise der radikalen Demokratisierung von Kunst verfolgen die Künstler/innen mit beeindruckender Konsequenz. Indem sie sich der Druckgrafik und Multiples bedienen, also kostengünstige, weit verfügbare Kunst mit hohen Auflagen herstellen, erreichen sie eine breite Öffentlichkeit.

75 Jahre Museum Morsbroich

Zum Auftakt des Jubiläumsjahrs in Schloß Morsbroich in Leverkusen können vom 22.01.-08.02.2026 Besucher/innen ein besonderes Erlebnis in den Schlossräumen beiwohnen, und zwar den Aufbau der Ausstellung 'Chained to the Rhythm - von Mensch und Natur'. Diese wird am 01.03.2026 feierlich eröffnet.

KATZEN!

Cat Content überflutet die sozialen Medien – aber was steckt eigentlich hinter unserer jahrtausendealten Faszination für die Katze? Die Ausstellung KATZEN! im Museum am Rothenbaum (MARKK) folgt dem wohl wandlungsfähigen Tier der Kulturgeschichte: von der verehrten ägyptischen Göttin Bastet über die Begleiterin verfolgter Hexen bis zum viralen Internet-Star. Dabei zeigt sich: Kaum ein Tier trägt so viele widersprüchliche Attribute wie die Katze.

Kerstin Brätsch: MƎTAATEM

Für die Ausstellung verwandelt Kerstin Brätsch das Kunstmuseum Bonn in einen lebendigen malerischen Organismus. Zentraler Ausgangspunkt ist dabei der Bezug zwischen Malerei und Körper auf physischer, psychischer und sozialer Ebene. Wie ein Portal zu einer anderen Welt durchschreiten die Besuchenden eine Art Labyrinth aus Farbe, Licht und Klängen oder treten vor eine suggestive Tapete mit gespiegelten Motiven, die an die Tintenklecks-Tests des Psychiaters Hermann Rorschach erinnern.

Das kann nur Perscheid – Das Beste aus Perscheids Abgründen

Mit dieser Ausstellung ehrt das Caricatura Museum Frankfurt den legendären Cartoonisten Martin Perscheid anlässlich seines 60. Geburtstags. Der 2021 verstorbene Zeichner gilt als einer der prägenden Vorbilder und Wegbereiter der Komischen Kunst. Die Schau in der Caricatura gewährt tiefe Einblicke in sein umfangreiches Werk und verdeutlicht, warum Perscheid bis heute Kultstatus genießt.

Kulturhauptstadt 2026: Trenčín in der Slowakei

Mit einer großen Eröffnungsfeier startet Trenčín am 13. Februar. Die historische Altstadt wird zur Kulturbühne mit Musik, Kunst und gesellschaftlichen Zusammenkünften. Es handelt sich um das größte Kulturprojekt in der Geschichte der Stadt – und gleichzeitig um eine Chance, Trenčín zu einem Ort zu machen, an dem Kunst und Alltag miteinander verschmelzen.

Kulturhauptstadt 2026: Oulu in Finnland

Der Countdown zum Jahr als Kulturhauptstadt Europas startet an Silvester in der Ouluhalli-Halle mit der fantastischen Oulu2026-Show mit finnischen Topkünstlern. Viele weitere öffentliche Veranstaltungen und Aktivitäten werden im gesamten Jahr als Kulturhauptstadt Europas präsentiert.