Fliegen oder fallen

Herbstzeit ist Lesezeit! - Das Kleinstadtleben in Kanada in den 70ern hat Trudy bisher nicht viel zu bieten. Aber es muss doch noch etwas anderes geben, als frühe Mutterschaft, abwesende Männer und harte Arbeit. Wo bleibt das Abenteuer, das Glück?

Erfindungen, die die Welt (nicht) braucht

Vom Flaschenöffner bis zum intelligenten Roboter, von genial bis kurios: Erfindungen prägen unser Leben und erleichtern uns den Alltag. Angesichts der schieren Masse an Neuem, das ständig auf den Markt geworfen wird, stellt sich allerdings auch die Frage: Lösen all diese Innovationen wirklich ein bestehendes Problem? Brauchen wir das oder kann das weg? Das Museum der Alltagskultur in Waldenbuch widmet den mal mehr, mal weniger nützlichen Helferlein nun eine umfassende Ausstellung. 

Hello, Robot. Design zwischen Mensch und Maschine

‚Hello, Robot. Design zwischen Mensch und Maschine‘ war 2017 die erfolgreichste Ausstellung in der Geschichte des Vitra Design Museums und kehrt nach ihrer weltweiten Tournee noch einmal zurück nach Weil am Rhein. Dafür wird sie um wichtige Entwicklungen in Robotik und Digitalisierung der letzten Jahre ergänzt, denn der Robotik-Boom ist ungebrochen. Die Ausstellung umfasst mehr als 200 Exponate aus der Industrie und dem Wohnbereich, aber auch Computerspiele, Medieninstallationen sowie Beispiele aus Film und Literatur wie den legendären R2-D2-Roboter aus Star Wars im Original.

Hidden Costs. Ewigkeitslasten

Die Sonderausstellung ist im Hafengebäude am Oberwasser zu sehen. Sie zeigt auf 45 großformatigen Luftaufnahmen die Probleme, die die Ausbeutung unseres Planeten mit sich bringt: verseuchte Gewässer, überformte Landschaften, verbrannte Erde. Ein Schwerpunkt der Ausstellung liegt in der nordamerikanischen Heimat des Künstlers, doch auch in Deutschland und Europa findet Fair Motive, die zum Nachdenken anregen.

05.07.-01.09.2022 Literaire Zomer 2021 – Literarischer Sommer

Das deutsch-niederländisch-belgische Literaturfestival findet in diesem Jahr bereits zum zweiundzwanzigsten Mal in den Sommermonaten Juli bis September statt. Dabei wird das Publikum wieder zum Reisen, Staunen, Erleben und Diskutieren diesseits und jenseits der deutsch-niederländischen Grenze eingeladen. In über 45 Lesungen an bekannten und unbekannten, an traditionellen und ungewöhnlichen Orten unterhalten, diskutieren und präsentieren die Gastautor*innen des Festivals ihre aktuellen Romane und Erzählungen.

„Die Welt als Würfel – 5000 Jahre Glück im Spiel“

Alle hatten ihn bereits in der Hand, aber nur wenige kennen seine Ursprünge. Als eines der ältesten Spiel-Kulturgüter der Menschheit blickt der Würfel zurück auf eine 5000-jährige Geschichte: Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig präsentiert mit der Würfelsammlung des Leipzigers Jakob Gloger eine der weltweit umfangreichsten Sammlungen zur Kulturgeschichte des Spielwürfels.

Future Bodies from a Recent Past – Skulptur, Technologie, Körper seit den 1950er-Jahren

Die Ausstellung macht ein bisher wenig beachtetes Phänomen in der Kunst und insbesondere der Skulptur im Museum Brandhorst erlebbar: die wechselseitige Durchdringung von Körper und Technologie. Mit über 100 Werken und mehreren raumgreifenden Installationen von rund 60 Künstler/innen – vornehmlich aus Europa, den USA und Japan – widmet sie sich den großen technologischen Einschnitten seit dem Zweiten Weltkrieg und nimmt deren Einfluss auf unsere Vorstellungen von Körpern in den Blick.

Fujiko Nakaya. Nebel Leben

Das Haus der Kunst München zeigt die erste Werkschau von Fujiko Nakaya (*1933 in Sapporo, Japan) außerhalb Japans. Nakaya wurde in den 1960er Jahren als Mitglied des New Yorker Kollektivs Experiments in Arts and Technology (E.A.T.) bekannt und erlangte internationales Renommee für ihre immersiven Nebelkunstwerke, die sich über die traditionellen Konventionen der Bildhauerei hinwegsetzten, indem sie temporäre, grenzenlose Transformationen erzeugten, die das Publikum mit einbeziehen und der Atmosphäre Gestalt verliehen.

„Handwerk hat doppelten Boden“

Das Jahr 2022 steht im Hagener Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) im Zeichen der Karikatur. Freunde der komischen Kunst und des schwarzen Humors kommen auf ihre Kosten. Gemeinsam mit der Galerie Komische Meister Dresden hat das Museum einen Karikaturen-Wettbewerb zum Thema "Handwerk hat doppelten Boden" ausgerufen. Das LWL-Freilichtmuseum Hagen präsentiert in der Ausstellung Karikaturen und Cartoons aus der "Jetztzeit". Über 40 Karikaturist-/innen aus Deutschland nehmen mit rund 100 ausgewählten Arbeiten teil.

glass – hand formed matter

Das internationale, von Hochschulen, Glashütten und Kulturinstitutionen getragene Projekt „glass – hand formed matter“ will neue Perspektiven für die manuelle Glasherstellung in Deutschland und Europa ausloten. Glasmacher/innen, Künstler/innen, Designer/innen und Studierende aus Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie aus Finnland und Schweden wurden miteinander vernetzt, um gemeinsam das jahrtausendealte Handwerk der Glasherstellung neu zu interpretieren und weiter zu entwickeln.

20.05.2022 Weltbienentag

Am Weltbienentag sollten alle an die pelzigen Tierchen, denen wir einiges zu verdanken haben, denken. Eine Welt ohne Bienen ist undenkbar. Die Bedeutung von Bienen als Bestäuber für Biodiversität und Ernährungssicherheit ist elementar für die Menschheit.

„NEW YORK 9/11“ – Neues Asisi-Panorama über die Stadt, die niemals schläft

Am 11. September 2001 um 8:46 Uhr hielt die Welt den Atem an, als die bekannten Twin Towers des World Trade Centers in New York City zum Ziel eines schrecklichen Terror-Anschlages wurden. Nur fünf Minuten zuvor erschien der Alltag in der Weltmetropole so normal wie an jedem anderen Tag. Genau diesen Zeitpunkt, 8:41 Uhr, hat der Künstler Yadegar Asisi in seinem neuesten 360-Grad-Panorama festgehalten. Ab dem 9. April 2022 können sich Besucher auf eine Reise in die Vergangenheit von New York City machen und das bereits vierte Anti-Kriegsprojekt des Leipziger Künstlers betrachten.

Vom Schuften und Chillen

Warum arbeiten wir überhaupt? Wer definiert, was Arbeit ist und wie wird sie in Zukunft aussehen? In rund 200 Jahren hat das Bild von Arbeit einen großen Wandel erfahren. Während sie zur Zeit der Industrialisierung noch der reinen Existenzsicherung diente, wird sie heute meist als Persönlichkeitsentfaltung und Selbstverwirklichung aufgefasst.