„Handwerk hat doppelten Boden“

Das Jahr 2022 steht im Hagener Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) im Zeichen der Karikatur. Freunde der komischen Kunst und des schwarzen Humors kommen auf ihre Kosten. Gemeinsam mit der Galerie Komische Meister Dresden hat das Museum einen Karikaturen-Wettbewerb zum Thema "Handwerk hat doppelten Boden" ausgerufen. Das LWL-Freilichtmuseum Hagen präsentiert in der Ausstellung Karikaturen und Cartoons aus der "Jetztzeit". Über 40 Karikaturist-/innen aus Deutschland nehmen mit rund 100 ausgewählten Arbeiten teil.

glass – hand formed matter

Das internationale, von Hochschulen, Glashütten und Kulturinstitutionen getragene Projekt „glass – hand formed matter“ will neue Perspektiven für die manuelle Glasherstellung in Deutschland und Europa ausloten. Glasmacher/innen, Künstler/innen, Designer/innen und Studierende aus Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie aus Finnland und Schweden wurden miteinander vernetzt, um gemeinsam das jahrtausendealte Handwerk der Glasherstellung neu zu interpretieren und weiter zu entwickeln.

20.05.2022 Weltbienentag

Am Weltbienentag sollten alle an die pelzigen Tierchen, denen wir einiges zu verdanken haben, denken. Eine Welt ohne Bienen ist undenkbar. Die Bedeutung von Bienen als Bestäuber für Biodiversität und Ernährungssicherheit ist elementar für die Menschheit.

„NEW YORK 9/11“ – Neues Asisi-Panorama über die Stadt, die niemals schläft

Am 11. September 2001 um 8:46 Uhr hielt die Welt den Atem an, als die bekannten Twin Towers des World Trade Centers in New York City zum Ziel eines schrecklichen Terror-Anschlages wurden. Nur fünf Minuten zuvor erschien der Alltag in der Weltmetropole so normal wie an jedem anderen Tag. Genau diesen Zeitpunkt, 8:41 Uhr, hat der Künstler Yadegar Asisi in seinem neuesten 360-Grad-Panorama festgehalten. Ab dem 9. April 2022 können sich Besucher auf eine Reise in die Vergangenheit von New York City machen und das bereits vierte Anti-Kriegsprojekt des Leipziger Künstlers betrachten.

Vom Schuften und Chillen

Warum arbeiten wir überhaupt? Wer definiert, was Arbeit ist und wie wird sie in Zukunft aussehen? In rund 200 Jahren hat das Bild von Arbeit einen großen Wandel erfahren. Während sie zur Zeit der Industrialisierung noch der reinen Existenzsicherung diente, wird sie heute meist als Persönlichkeitsentfaltung und Selbstverwirklichung aufgefasst.

„We Want You!“ –  Von den Anfängen des Plakats bis heute

Die Ausstellung deckt eine große Zeitspanne von den Vorläufern des Plakats im 18. Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart ab. Beginnend mit dem „wilden Kleben“ etabliert sich Mitte des 19. Jahrhunderts die Werbung an den Litfaßsäulen; ab den 1920er Jahren entstehen erste Kampagnen und bis zur Einführung des Fernsehens Mitte der 1950er Jahre bleibt das Plakat das Leitmedium der Werbung.

München im Blütenrausch!

Anlässlich der Ausstellung Flowers Forever. Blumen in Kunst und Kultur, die bis 9. Juli 2023 läuft, plant die Kunsthalle München gemeinsam mit Rebecca Louise Law (*1980) eine florale Installation. Die Künstlerin arbeitet ausschließlich mit Blumen. Sie betont, wie wichtig es in unserer schnelllebigen Zeit ist, im engen und bewussten Kontakt mit der Natur zu leben. Die Menschen in und um München sind daher eingeladen, während der gesamten Blumensaison in diesem Jahr Blumen zu sammeln – seien es gekaufte Sträuße oder Blumen aus dem eigenen Garten – und sie getrocknet ab dem 25. März 2022 in die Kunsthalle zu bringen.

Plastik: Die Welt neu denken

Plastik prägt unseren Alltag wie kaum ein anderes Material: von der Verpackung bis zum Turnschuh, vom Haushaltsgerät bis zum Möbel, von Autos bis zur Architektur. Jahrzehntelang haben Kunststoffe die Vorstellungskraft von Designer/innen und ArchitektInnen beflügelt, sie standen für unbeschwerten Konsum und revolutionäre Neuerungen.

Zweihundertster Jahrestag der Geburt von Louis Pasteur (1822-2022)

Er ist zweifellos einer der bekanntesten Wissenschaftler der Welt. Louis Pasteur (*27.12.1822 - †28.09.1895) ist nicht nur Erfinder des ersten Impfstoffes gegen die Tollwut, er ist auch der Gelehrte, der die Rolle der Mikroorganismen im Gärungsprozess entdeckte, der Forscher, der sich für Abbauprozesse interessierte, und ein großer Spezialist für Infektionen und ansteckende Krankheiten.

SARUJ. Stell dir vor es gibt kein Geld mehr

Nicht zuletzt in diesen Zeiten werden wieder Stimmen lauter, die sich für Zukunftsvisionen jeglicher Art aussprechen. Darunter auch die Vision einer geldfreien Gesellschaft. Eine Zukunft ohne Geld, wie sähe das aus? Dieser und weiterer Fragen geht die Autorin und Aktivistin Bilbo Calvez in ihrem Roman „SARUJ. Stell dir vor es gibt kein Geld mehr“ nach. Authentisch verbindet sie in ihrem Romandebüt diesen Lebensentwurf mit Fiktion.