
Das Düsseldorf Festival startet am 16. September mit neuer Energie in die Saison 2026. Das Programm verbindet Vertrautes mit spannenden Neuentdeckungen und setzt auf die Vielfalt von Neuem Zirkus, Tanz, Musik und Theater. Produktionen aus aller Welt laden dazu ein, den Alltag hinter sich zu lassen und in intensive, berührende und inspirierende Erlebnisse einzutauchen. Das Düsseldorf Festival bleibt seinem Anspruch treu, künstlerische Exzellenz mit emotionaler Unmittelbarkeit zu verbinden – und wagt zugleich neugierig den Blick nach vorne.
Zur Eröffnung am 16. September kehrt Mourad Merzouki mit seiner Compagnie Käfig und dem weltweit gefeierten Stück „Pixel“ zurück nach Düsseldorf. Die Produktion verbindet Urban Dance mit zeitgenössischem Tanz und verschmilzt Bewegung mit digitaler Kunst zu einem eindrucksvollen Gesamterlebnis. In einer interaktiven Videolandschaft entstehen faszinierende Bilder zwischen Traum und Realität, in denen Tänzer/innen scheinbar gegen virtuelle Kräfte ankämpfen. Seit seiner Uraufführung begeistert „Pixel“ ein internationales Publikum und gilt als Meilenstein des digitalen Tanztheaters. Die Inszenierung eröffnet das Festival mit Energie, Innovation und visueller Wucht und läuft insgesamt vier Tage (bis einschließlich 19. September) im Theaterzelt am Burgplatz.

Mit Lyyra stellt sich am 19. September in der Johanneskirche ein junges Frauen-Vokalensemble aus den USA vor, das bereits jetzt für große Aufmerksamkeit sorgt. Die sechs Sängerinnen vereinen unterschiedliche musikalische Hintergründe und schaffen daraus einen unverwechselbaren Ensembleklang. Ihr Repertoire bewegt sich zwischen Klassik, Jazz, Pop und Folk und entfaltet eine beeindruckende klangliche Vielfalt. Unterstützt von der renommierten Formation VOCES8, steht Lyyra für eine neue Generation vokaler Exzellenz. Das Konzert mit dem Titel „Rising“ verspricht einen ebenso feinsinnigen wie kraftvollen musikalischen Abend.

„In the Brain“ ist das aktuelle Programm des Nachwuchsensemble Shechter II des international gefeierten Choreografen Hofesh Shechter. Die Inszenierung, zu erleben im Theaterzelt am 22. und 23. September, bewegt sich zwischen Rave und Ritual und untersucht die Parallelen von Clubkultur und zeitgenössischem Tanz. Charakteristisch sind die intensive Körperlichkeit und die enge Verbindung von Bewegung und Musik. Die Produktion erzeugt eine emotionale Sogwirkung, die das Publikum unmittelbar erfasst. Shechter II knüpft damit an seine bisherigen, vielfach gefeierten Auftritte beim Festival an.
Die britische Saxofonistin Nubya Garcia gehört zu den prägenden Stimmen der jungen Londoner Jazzszene. Mit ihrem aktuellen Programm „Odyssey“ verbindet sie klassischen Jazz mit Einflüssen aus Weltmusik und modernen Beats. Ihre Musik zeichnet sich durch große stilistische Offenheit und eine mitreißende Energie aus. Bereits bei ihrem letzten Festivalauftritt wurde sie vom Publikum begeistert gefeiert. Nun kehrt sie am 20. September an den Burgplatz zurück und präsentiert neue Kompositionen, die gleichermaßen zugänglich und künstlerisch anspruchsvoll sind.
Sharon Eyal zählt zu den bedeutendsten Choreografinnen der Gegenwart und präsentiert mit ihrer Kompanie Sharon Eyal Dance (SED) eine eindrucksvolle neue Produktion. „Delay the Sadness“ verbindet Elemente des klassischen Balletts mit einer radikal zeitgenössischen Bewegungssprache.

Die Tänzer/innen entwickeln eine starke individuelle Ausdruckskraft und zugleich eine präzise gemeinsame Dynamik. Musik, Körper und Emotion verschmelzen zu einer dichten, fast hypnotischen Atmosphäre. Das Stück knüpft an Eyals internationale Erfolge an und verspricht einen der Höhepunkte des Festivals, zu sehen an gleich drei Abenden im Theaterzelt: 28., 29. und 30. September.
Die schwedische Kompanie Below Zero gibt am 24., 25. und 26. September mit „In Praise of Shadows“ in Düsseldorf ihr Deutschlanddebüt. Die Produktion folgt dem Motiv des Schattens und entfaltet daraus eine atmosphärisch dichte Zirkusperformance. Akrobatik, Tanz und Live-Musik verbinden sich zu einem poetischen Gesamtkunstwerk mit nordischer Prägung. Der unverwechselbare Stil der Kompanie zeichnet sich durch eine rohe, zugleich elegante Ästhetik aus. So entsteht eine eindrucksvolle Balance zwischen Kraft, Stille und Bewegung.

Mit „Dialddar“ präsentiert die marokkanische Sängerin Oum ihr aktuelles musikalisches Projekt. Ihre Musik verbindet traditionelle Einflüsse mit modernen Klangwelten und entwickelt daraus eine unverwechselbare künstlerische Sprache. Begleitet von einem internationalen Ensemble entsteht ein vielschichtiger Dialog aus Stimmen, Rhythmen und Instrumenten. Besonders prägend ist das Zusammenspiel von Percussion und der Oud, die dem Klangbild eine feine Struktur verleiht. Oum schafft damit ein intensives, emotionales Konzerterlebnis, am 27. September auf der großen Bühne am Burgplatz.

Die australische Kompanie Circa bringt mit „Eternity“ eine außergewöhnliche Produktion nach Düsseldorf. Entwickelt für einen sakralen Raum, verbindet das Stück zeitgenössischen Zirkus mit spirituellen Themen. Inspiriert von der Musik Arvo Pärts entstehen eindringliche Bilder über Leben, Tod und Vergänglichkeit. Die Inszenierung setzt auf Reduktion und Intensität und eröffnet dem Publikum eine neue Perspektive auf Zirkuskunst. Circa bleibt damit seiner Rolle als innovativer Vorreiter treu. Erstmals ist eine Produktion des Neuen Zirkus in der Kirche St. Antonius zu sehen, am 30. September, 01., 02. und 03. Oktober.
Mit „Ten Thousand Hours“ zeigt die australische Kompanie Gravity & Other Myths (GOM) eine ebenso virtuose wie humorvolle Zirkusproduktion. Im Zentrum steht die Idee, dass außergewöhnliche Fähigkeiten das Ergebnis harter Arbeit und unzähliger Übungsstunden sind. Die Performance am 01., 02. und 03. Oktober im Theaterzelt gewährt Einblicke in den Entstehungsprozess von Akrobatik und spielt mit Erwartung und Perfektion. Dabei entsteht eine mitreißende Mischung aus Leichtigkeit, Präzision und Selbstironie. Das Stück verbindet spektakuläre Artistik mit einem charmanten Blick hinter die Kulissen.

Den musikalischen Abschluss des Festivals am 04. Oktober gibt in diesem Jahr Mehdi Nassouli, der auf dem Burgplatz gemeinsam mit dem Marmoucha Orchestra das Projekt „Sonic Bridges“ vorstellt. Die Musik verbindet Traditionen aus Nordafrika, dem Mittelmeerraum und Südwestasien mit modernen Einflüssen. Nassoulis Stimme und sein virtuoses Spiel schaffen eine Brücke zwischen unterschiedlichen musikalischen Welten. Das Ensemble entfaltet dabei eine große stilistische Bandbreite und klangliche Tiefe. So entsteht ein kraftvoller und zugleich verbindender musikalischer Ausklang des Festivals.
Im Dezember setzt das Festival mit „Christmas Tale“ einen besonderen Epilog. Die Produktion erzählt die Weihnachtsgeschichte aus einer zeitgenössischen Perspektive und stellt aktuelle Fragen in den Mittelpunkt. In Zusammenarbeit mit der Akademie für Chor und Musiktheater entsteht ein vielschichtiges Musiktheaterprojekt. Chorische Klanggewalt trifft in der Johanneskirche auf moderne Erzählformen und urbane Einflüsse. Das Stück verbindet Tradition und Gegenwart und schafft am 05. und 06., 11., 12. und 13. Dezember einen eindrucksvollen Abschluss nicht nur des Festivaljahres.
Der Vorverkauf für das Highlightprogramm startet am 24. April 2026.
Bis zum 08. Mai 2026 gilt unser Frühbucherrabatt (10 % Ermäßigung).
Tickets:
https://tickets.duesseldorf-festival.de
Ticket-Hotline (0211 82 82 66 22)
vor Ort auf der Bolkerstraße 14-16
und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Das Gesamtprogramm wird im Juni veröffentlicht.
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