Verein „Unsere Straßen – unsere Künstler“: wieder ein Fest auf dem Mintropplatz!

Düsseldorf ist nicht nur eine Stadt der Künstler, sondern auch eine Stadt des Miteinanders. Das feiert „Unsere Straßen – unsere Künstler e.V.“ auch in diesem Jahr wieder auf dem Düsseldorfer Mintropplatz. In Zusammenarbeit mit „Arbeit und Leben NRW“, Mintropstraße, der AWO und dem Café Pur lädt der Verein am Freitag, 26. Juni 2026, von 14 bis 17 Uhr zu Austausch, Spaß und guter Unterhaltung ein – Kaffee, Kuchen, kleine Geschenke und musikalische Begleitung inbegriffen.

Der Mintropplatz in der Nähe des Hauptbahnhofs gilt als ein sozialer Brennpunkt, der häufig von Wohnungslosen frequentiert wird. Die Verbindung zum Namensgeber Theodor Mintrop (1814 – 1870) liegt auf der Hand: Der berühmte Künstler der Romantik, Mitglied der Düsseldorfer Malerschule, war bekannt für seine liebenswürdige Art – und er unterstützte gern Bedürftige. Um seine warmherzige Persönlichkeit zu würdigen, hat der Verein am Rande des Platzes wetterbeständige Plakate angebracht, die ein Porträt des Malers sowie einige seiner Werke zeigen.

Im Rahmen des Festes sind Malereien und Zeichnungen von Schüler und Schülerinnen der Grundschule Helmholtzstraße zu sehen, inspiriert von Theodor Mintrop. Außerdem besteht Gelegenheit zu Straßenmalerei und Mitmachaktionen wie zum Beispiel einem Mintrop-Quiz; als besondere Attraktion zeigt die Kinderzauberin Barbara Meyer verblüffende Zaubertricks.

Inge Sauer, eine der Initiatorinnen des Festes: „Ich freue mich, dass es uns in den letzten Jahren gelungen ist, die Wohnungslosen auf dem Platz miteinzubeziehen – ganz nach der Devise „Mintrop verbindet“! Dies ist vor allem dem Zusammenhalt aller beteiligten Akteure zu verdanken.“ Der Verein „Unsere Straßen – unsere Künstler e.V.“ informiert über die Namensgeber zahlreicher Straßen in Düsseldorf. Mit diversen Aktivitäten hält er das Wirken bekannter Künstler des 19. Jahrhunderts in der modernen Stadtgesellschaft lebendig.

Weitere Informationen: Inge Sauer, inge_sauer@gmx.de

(Foto: Inge Sauer)