
Wie wurde aus einer kleinen Gruppe radikaler Maler die wohl beliebteste Kunstrichtung der Moderne? Claude Monet, Berthe Morisot und ihre impressionistischen Mitstreiter veränderten nicht nur den Blick auf Licht und Farbe – sie schufen ein Netzwerk aus Freunden, Förderern und Sammlern, dass ihre Werke um die Welt trug. Schriftsteller wie Émile Zola oder Octave Mirbeau unterstützten sie mit Rezensionen. Die Jubiläumsausstellung ist zugleich eine Summe der Arbeit des Museums Barberini seit seiner Eröffnung 2017.
Neue Käuferschichten identifizierten sich mit dem Aufbruch in der Malerei. Einige, wie der Kaufhausbesitzer Ernest Hoschedé und der Opernsänger Jean-Baptiste Faure, begannen, impressionistische Kunst im großen Stil zu kaufen. Die Pariser Weltausstellungen und Paul Durand-Ruels Galerien in Paris und New York verliehen den Impressionisten internationale Resonanz.
Ausgehend von der Sammlung Hasso Plattner hat sich das Haus in den vergangenen zehn Jahren intensiv dem Impressionismus gewidmet – mit international besetzten Ausstellungen, wissenschaftlichen Symposien und gewichtigen Publikationen. Zum Jubiläum werden nun Werke der Sammlung Hasso Plattner im Dialog mit Werken aus Museumssammlungen wie dem Art Institute of Chicago, der National Gallery, London, dem Metropolitan Museum of Art, New York, dem Musée d’Orsay, Paris und dem National Museum of Western Art in Tokio gezeigt.





Ausstellung bis 21.02.2027, Museum Barberini, Potsdam
http://www.museum-barberini.de
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