Das Museum Brandhorst gab erstmals Einblick in eine international bedeutende Fotosammlung, die über vier Jahrzehnte hinweg gewachsen ist. Eine großzügige Schenkung der Eva Felten Fotosammlung erweiterte die Bestände um 429 Werke von mehr als 140 Künstler/-innen von den 1930er-Jahren bis in die unmittelbare Gegenwart.
Autor: KN
FÄDEN: Material – Mythen – Symbole
Wer kennt ihn nicht, den Lebensfaden, den roten Faden? Fäden begegnen uns in Mythen, im Sprachgebrauch und auch in der Kunst, wo sie vielfach als Metapher, Modell oder Medium eingesetzt werden. Die Ausstellung der Draiflessen Collection Mettingen widmete sich den symbolischen Bedeutungen von Fäden für den Menschen und das menschliche Leben. Dazu kombiniert sie Arbeiten zeitgenössischer Künstlerinnen mit historischen Werkzeugen des Spinnens sowie mit klassischen Darstellungen ausgewählter griechisch-römischer Mythen.
DER DEUTSCHE FILM 1895 bis heute
Die historische Gebläsehalle des Weltkulturerbes Völklinger Hütte wurde kongenialer Schauplatz einer Gesamtschau des deutschen Films von 1895 bis heute. Großleinwände und Monitore luden ein zum Durchwandern einer einzigartigen Filmlandschaft, die mit dem Expressionismus und Kino der Weimarer Republik Weltgeltung erreicht hat und Kultur und Geschichte Deutschlands wie kaum ein anderes Medium spiegelt.
Geburtstagsgäste: Monet bis van Gogh
Höhepunkt des 200-jährigen Jubiläums des Kunstvereins in Bremen war eine Sonderausstellung mit Blick auf die glanzvolle Zeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als zentrale Werke der französischen Moderne trotz Widerständen angekauft wurden.
Geniale Frauen. Künstlerinnen und ihre Weggefährten
Das Bucerius Kunst Forum zeigte den Werdegang herausragender Künstlerinnen vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Erstmals wurde der familiäre Kontext, in dem die Künstlerinnen ihre Karrieren verfolgten, thematisiert und durch die Gegenüberstellung mit Werken ihrer Väter, Brüder, Ehemänner und Malerkollegen sichtbar gemacht.
Cindy Sherman
Die Ausstellung in den Deichtorhallen widmet sich mit rund 50 Werken aus fünf Dekaden umfassend dem fesselnden Dialog zwischen Cindy Sherman (*1954 in New Jersey) und der Modewelt.
Michael Ende – Bilder und Geschichten
Die Ludwiggalerie weckte (Kinder-)Träume: auf dem Glücksdrachen Fuchur durch Phantásien reiten, die kindliche Kaiserin treffen, mit Bastian auf dem Dachboden sitzen, Momo auf der Flucht vor den Zeitdieben begleiten, den satanarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsch brauen oder mit Jim Knopf und Lukas den Scheinriesen Tur Tur zum Leuchtturm ernennen. Diese weltberühmten Geschichten von Michael Ende (1929–1995) begeistern und berühren seit Jahrzehnten.
LORIOT ZUM HUNDERTSTEN
Das Caricatura Museum Frankfurt – Museum für Komische Kunst zeigt offizielle Werkschau anlässlich des 100. Geburtstags von Loriot.
Ausstellung ‚Dix und die Gegenwart‘
Die Deichtorhallen Hamburg präsentierte eine Ausstellung über Otto Dix und seinen Einfluss auf die Kunst bis in die Gegenwart.
DIE POSTMODERNE 1967 – 1992
Die Bundeskunsthalle Bonn zeigte einen chronologischen Überblick der Jahre 1967 bis 1992, stellt Entwicklungen in Kunst, Design, Architektur, Mode, Medien, Darstellenden Künsten, Musik, Literatur, Theorie, Politik, Film, Technologie und Wissenschaft gleichwertig nebeneinander und zueinander in Bezug.
Louis Armstrong: I’ve Seen the Wall
DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam zeigte mit I’ve Seen the Wall eine Ausstellung mit Fokus auf die legendäre Konzerttournee, die Louis Armstrong 1965 durch die DDR führte.
Gabrielle Chanel. Fashion Manifesto
Das Victoria & Albert Museum, London, zeigte die erste britische Ausstellung, die dem Werk der französischen Gabrielle "Coco" Chanel gewidmet ist von der Eröffnung ihrer ersten Hutmacherboutique in Paris im Jahr 1910 bis zur Präsentation ihrer letzten Kollektion im Jahr 1971 mit fast 200 Looks sowie Accessoires, Parfums und Schmuck. Die Ausstellung zeigte Chanels bahnbrechenden Ansatz im Modedesign, der den Weg für eine den Weg für eine neue Eleganz ebnete.
CORNELIUS VÖLKER
Der Kunstpalast präsentierte Cornelius Völker (1989 bis 1995), an der Kunstakademie Düsseldorf bei A.R. Penck und Dieter Krieg ausgebildet, seit 2005 an der Kunstakademie Münster eine Professur für Malerei. Ob Hund, Mensch oder Meerschweinchen, Wolke oder Waffe – so unterschiedlich die Motive auch sind: der temperamentvolle und farbintensive Malstil des Künstlers, in dem er sich oft vertrauten und alltäglichen Dingen zuwendet, diese jedoch in neuem Licht erscheinen lässt, ist seit jeher charakteristisch für seine Arbeiten.
Gerhard Richter. Übermalte Fotografien
Erstmalig in Dresden zeigte das Gerhard Richter Archiv der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) eine Auswahl 'Übermalte Fotografien' von Gerhard Richter.
Beyond Fame – Die Kunst der Stars
Jeder Star ein/e Künstler-/in? Immer mehr erfolgreiche Schauspieler-/innen, Musiker-/innen und Prominente betätigen sich auch künstlerisch und gehen damit in die Öffentlichkeit. Warum suchen sie einen weiteren Erfolg auf der Kunstbühne? Oder dient die Kunst eher der persönlichen Selbstfindung? Die Ausstellung präsentiert Arbeiten internationaler und nationaler Berühmtheiten, die Einblicke hinter die Fassade der öffentlichen Personen bieten, jenseits von Rolle und Prominenz.
„Ferne, so nah. Künstler, Künstlerinnen und ihre Reisen“
Das Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) zeigte gemeinsam mit der Katrin Bellinger Collection aus London die internationale Leihausstellung „Ferne, so nah. Künstler, Künstlerinnen und ihre Reisen“.
Ein Stück Autogeschichte: Nationales Automuseum The Loh Collection
Eine der spannendsten Autosammlungen der Welt wurde für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Juli 2023 eröffnete das „Nationales Automuseum The Loh Collection“ in Dietzhölztal-Ewersbach mit rund 150 spektakulären Fahrzeugen von 1886 bis heute.
Eine Bauhaus-Ikone wird 100: Haus Am Horn – Weimar feiert das Jubiläum der ersten Bauhaus-Ausstellung
Vor 100 Jahren, im Sommer 1923, präsentierte sich das Bauhaus in Weimar mit seiner ersten Ausstellung der breiten Öffentlichkeit. Kernstück der Schau war das eigens zu diesem Anlass errichtete Haus Am Horn, das als Experimentalbau die revolutionären Ideen aus Design, Zusammenleben und Architektur vereinte.
Rebellische Mode: „I.M POSSIBLE – Alles ist erlaubt!“
Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G) präsentierte rund 20 Exponate von international bekannten Designer/innen wie Vivienne Westwood, Martin Margiela und Iris van Herpen, deren rebellischen Entwürfe die Mode dekonstruieren und vielfältige Möglichkeiten der Selbstdarstellung durch Kleidung eröffnen.
Wolken und Licht. Impressionismus in Holland
Die Ausstellung „Wolken und Licht. Impressionismus in Holland“ im Potsdamer Museum Barberini zeigte, wie sich Künstlerinnen und Künstler durch die französischen Einflüsse zu einer ganz eigenen, holländischen Form des Impressionismus inspirieren ließen.
Ralf Peters. „100 Meisterwerke“
Was passiert, wenn Das Mädchen mit dem Perlenohrring der Betrachterin treuherzig ihre Schnauze entgegenstreckt, Der Wanderer über dem Nebelmeer einen Rattenschwanz hinter sich herzieht und Die Erschaffung Adams mit Pfoten statt Fingern besiegelt wird? Die Kunsthalle Lüneburg in der KulturBäckerei zeigt den Fotokünstler Ralf Peters, der 100 berühmte Ikonen der Kunstgeschichte mit Kuscheltieren in einem neuen Licht präsentiert. Dabei stehen die „Meisterwerke“ ihren altehrwürdigen Originalen in nichts nach.
Die Fotografin Eve Arnold – Retrospektive in Newlands House
Eve Arnold (1912-2012) wurde als Porträtistin für einige der berühmtesten Persönlichkeiten der Welt, darunter Marlene Dietrich, Sophia Loren, Elizabeth Taylor, Jackie Kennedy und Königin Elizabeth II. Arnold wurde 1951 von Magnum angeworben und war über ein Jahrzehnt lang Marilyn Monroes bevorzugter Fotograf.
Per Bak Jensen – Humming Earth
Bizarre Formationen aus ewigem Eis, Vegetation auf kargstem Gestein, der Wald als Potpourri vielfältiger Oberflächen. Die Ausstellung im Museum an der Westküste zeigte großformatige Landschaftsfotografien.
Yves Saint Laurent: Transparences
Im Jahr 2023 präsentierte die „Cité de la Dentelle et de la Mode“ Yves Saint Laurent - eine mit dem Musée Yves Saint Laurent Paris koproduzierte Ausstellung, die in zwei Teilen gezeigt wird, in der „Cité de la Dentelle et de la Mode“ in Calais und im Musée Yves Saint Laurent Paris.
Schirn Kunsthalle: Plastic World
Plastik ist überall: Es durchdringt die Gegenwart, ist billig, nahezu weltweit verfügbar und im Alltag omnipräsent. In den 1950er-Jahren wurden synthetische Stoffe zum Symptom und Symbol der Massenkultur – das „Plastic Age“ war geboren.
100 Shades of White. Eine Farbe in Mode
Im Textilmuseum St. Gallen dreht esich alles um die Farbe Weiß. Die Farbe des Lichts, der Wolken, des Schnees: Weiß steht für Freude, Reinheit, Unschuld, für den Neubeginn, den Frieden, die Stille, für die Leere und den Tod. Kaum einer anderen Farbe wird ein ähnlicher Symbolgehalt beigemessen, der sich auch in unseren Kleidungsgewohnheiten spiegelt siein der Geschichte der Mode schon früh eine Rolle. Oft war die Wahl der Farbe der ihr beigemessenen Bedeutung geschuldet und sie wurde bei besonderen Anlässen getragen. Weiße Kleidung galt lange Zeit als Statussymbol, das auf gesellschaftliche Privilegien verwies, denn empfindlich-helle Stoffe konnten nur diejenigen tragen, die nicht körperlich arbeiten mussten wie die „white collar worker“.
Italien – frühe Fotografien ewiger Sehnsuchtsorte
Das Städel Museum verschlug es fotografisch nach Italien: auf dem Canal Grande schippernde Gondolieri, der Schiefe Turm von Pisa oder die Altertümer Roms. Zahlreiche Fotografien von Giorgio Sommer, dem Unternehmen der Gebrüder Alinari, Carlo Naya oder auch Robert Macpherson prägten das Bild von Italien als Sehnsuchtsort. Die Ausstellung versammelt insgesamt 90 bedeutende Aufnahmen der Jahre 1850 bis 1880 aus der eigenen Sammlung. Es ist eine fotografische Tour entlang der bekanntesten Routen mit den Stationen Mailand, Venedig, Florenz, Rom und Neapel.
Ziemlich beste Freunde: Hans Thuar & August Macke
Die Ausstellung im Museum August Macke Haus rückte Leben und Werk zweier expressionistischer Künstler in den Fokus, die durch eine berührende Freundschaft miteinander verbunden waren: August Macke (1887-1914) und Hans Thuar (1887-1945).
Basquiat. The Modena Paintings
13 Jahre nach der umfassenden Überblicksausstellung zu Jean-Michel Basquiats Gesamtwerk präsentierte die Fondation Beyeler erneut das künstlerische Schaffen des New Yorker Künstlers. Gezeigt wurden großformatige Gemälde, die Basquiat 1982 in der italienischen Stadt Modena für eine geplante Ausstellung malte, zu der es schließlich nicht kam. Mehr als 40 Jahre später versammelte die Fondation Beyeler nun erstmals diese sich mittlerweile in US-amerikanischen, asiatischen und Schweizer Privatsammlungen befindenden Hauptwerke Basquiats, darunter mehrere seiner berühmtesten und wertvollsten Bilder.
Weltkulturerbe Corbusier-Villa «Le Lac»
Die Villa «Le Lac» von Star-Architekt Le Corbusier wurde jetzt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, da sie einen außergewöhnlichen Beitrag zur modernen Bewegung zeitgenössischer Architektur darstellt. Das Haus in Corseaux am Genfersee ist somit aufgrund der außergewöhnlichen architektonischen Leistung als Kunstwerk anerkannt. Le Corbusier baute die Villa in den Jahren 1923/1924 für seine Eltern.






























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