Michael Ende – Bilder und Geschichten

Die Ludwiggalerie weckte (Kinder-)Träume: auf dem Glücksdrachen Fuchur durch Phantásien reiten, die kindliche Kaiserin treffen, mit Bastian auf dem Dachboden sitzen, Momo auf der Flucht vor den Zeitdieben begleiten, den satanarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsch brauen oder mit Jim Knopf und Lukas den Scheinriesen Tur Tur zum Leuchtturm ernennen. Diese weltberühmten Geschichten von Michael Ende (1929–1995) begeistern und berühren seit Jahrzehnten.

Niko Pirosmani

Die Fondation Beyeler präsentierte eine Ausstellung des georgischen Malers Niko Pirosmani (1862–1918), eines rätselhaften Einzelgängers und zugleich einflussreichen Vorboten der modernen Kunst. Pirosmanis Bilder vermögen Alltägliches in Außergewöhnliches zu verwandeln. Meist sind sie mit präzisen Pinselstrichen in leuchtenden Farben schwungvoll auf schwarzes Öltuch gemalt. Niko Pirosmani ist eine mythenumwobene Legende. Die Fondation Beyeler präsentiert den georgischen Künstler. Er gilt als einer der rätselhaftesten Einzelgänger der modernen Kunst.

Gabrielle Chanel. Fashion Manifesto

Das Victoria & Albert Museum, London, zeigte die erste britische Ausstellung, die dem Werk der französischen Gabrielle "Coco" Chanel gewidmet ist von der Eröffnung ihrer ersten Hutmacherboutique in Paris im Jahr 1910 bis zur Präsentation ihrer letzten Kollektion im Jahr 1971 mit fast 200 Looks sowie Accessoires, Parfums und Schmuck. Die Ausstellung zeigte Chanels bahnbrechenden Ansatz im Modedesign, der den Weg für eine den Weg für eine neue Eleganz ebnete.

CORNELIUS VÖLKER

Der Kunstpalast präsentierte Cornelius Völker (1989 bis 1995), an der Kunstakademie Düsseldorf bei A.R. Penck und Dieter Krieg ausgebildet, seit 2005 an der Kunstakademie Münster eine Professur für Malerei. Ob Hund, Mensch oder Meerschweinchen, Wolke oder Waffe – so unterschiedlich die Motive auch sind: der temperamentvolle und farbintensive Malstil des Künstlers, in dem er sich oft vertrauten und alltäglichen Dingen zuwendet, diese jedoch in neuem Licht erscheinen lässt, ist seit jeher charakteristisch für seine Arbeiten.

Beyond Fame – Die Kunst der Stars

Jeder Star ein/e Künstler-/in? Immer mehr erfolgreiche Schauspieler-/innen, Musiker-/innen und Prominente betätigen sich auch künstlerisch und gehen damit in die Öffentlichkeit. Warum suchen sie einen weiteren Erfolg auf der Kunstbühne? Oder dient die Kunst eher der persönlichen Selbstfindung? Die Ausstellung präsentiert Arbeiten internationaler und nationaler Berühmtheiten, die Einblicke hinter die Fassade der öffentlichen Personen bieten, jenseits von Rolle und Prominenz.

Ralf Peters. „100 Meisterwerke“

Was passiert, wenn Das Mädchen mit dem Perlenohrring der Betrachterin treuherzig ihre Schnauze entgegenstreckt, Der Wanderer über dem Nebelmeer einen Rattenschwanz hinter sich herzieht und Die Erschaffung Adams mit Pfoten statt Fingern besiegelt wird? Die Kunsthalle Lüneburg in der KulturBäckerei zeigt den Fotokünstler Ralf Peters, der 100 berühmte Ikonen der Kunstgeschichte mit Kuscheltieren in einem neuen Licht präsentiert. Dabei stehen die „Meisterwerke“ ihren altehrwürdigen Originalen in nichts nach.

100 Shades of White. Eine Farbe in Mode

Im Textilmuseum St. Gallen dreht esich alles um die Farbe Weiß. Die Farbe des Lichts, der Wolken, des Schnees: Weiß steht für Freude, Reinheit, Unschuld, für den Neubeginn, den Frieden, die Stille, für die Leere und den Tod. Kaum einer anderen Farbe wird ein ähnlicher Symbolgehalt beigemessen, der sich auch in unseren Kleidungsgewohnheiten spiegelt siein der Geschichte der Mode schon früh eine Rolle. Oft war die Wahl der Farbe der ihr beigemessenen Bedeutung geschuldet und sie wurde bei besonderen Anlässen getragen. Weiße Kleidung galt lange Zeit als Statussymbol, das auf gesellschaftliche Privilegien verwies, denn empfindlich-helle Stoffe konnten nur diejenigen tragen, die nicht körperlich arbeiten mussten wie die „white collar worker“.

Italien – frühe Fotografien ewiger Sehnsuchtsorte

Das Städel Museum verschlug es fotografisch nach Italien: auf dem Canal Grande schippernde Gondolieri, der Schiefe Turm von Pisa oder die Altertümer Roms. Zahlreiche Fotografien von Giorgio Sommer, dem Unternehmen der Gebrüder Alinari, Carlo Naya oder auch Robert Macpherson prägten das Bild von Italien als Sehnsuchtsort. Die Ausstellung versammelt insgesamt 90 bedeutende Aufnahmen der Jahre 1850 bis 1880 aus der eigenen Sammlung. Es ist eine fotografische Tour entlang der bekanntesten Routen mit den Stationen Mailand, Venedig, Florenz, Rom und Neapel.

Basquiat. The Modena Paintings

13 Jahre nach der umfassenden Überblicksausstellung zu Jean-Michel Basquiats Gesamtwerk präsentierte die Fondation Beyeler erneut das künstlerische Schaffen des New Yorker Künstlers. Gezeigt wurden großformatige Gemälde, die Basquiat 1982 in der italienischen Stadt Modena für eine geplante Ausstellung malte, zu der es schließlich nicht kam. Mehr als 40 Jahre später versammelte die Fondation Beyeler nun erstmals diese sich mittlerweile in US-amerikanischen, asiatischen und Schweizer Privatsammlungen befindenden Hauptwerke Basquiats, darunter mehrere seiner berühmtesten und wertvollsten Bilder.

Janet Cardiff & George Bures Miller: Dream Machines

Das kanadische Künstlerpaar Janet Cardiff (*1957) und George Bures Miller (*1960) schafft Installationen, die alle Sinne aktivieren. Mit der Ausstellung Dream Machines bot das Museum Tinguely zum ersten Mal in der Schweiz einen umfassenden Überblick über ihr Schaffen – von ersten interaktiven Klangarbeiten bis zu neusten, dystopisch-immersiven Rauminstallationen. Es sind Hommagen an traditionsreiche kulturelle Praktiken wie das Kino, das Theater oder das Musizieren.

Weltkulturerbe Corbusier-Villa «Le Lac»

Die Villa «Le Lac» von Star-Architekt Le Corbusier wurde jetzt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, da sie einen außergewöhnlichen Beitrag zur modernen Bewegung zeitgenössischer Architektur darstellt. Das Haus in Corseaux am Genfersee ist somit aufgrund der außergewöhnlichen architektonischen Leistung als Kunstwerk anerkannt. Le Corbusier baute die Villa in den Jahren 1923/1924 für seine Eltern.

Elvira Bach

Das Ernst-Bachlach-Museum Wedel präsentierte Elvira Bach (22. Juni 1951), eine deutsche Malerin der Gegenwart. Die Ausstellung ist eine Retrospektive auf das Gesamtwerk der Künstlerin und vermittelt einen umfassenden Einblick in ihr umfangreiches und konsequentes Schaffen, das sich als ein nie versiegender Bilderstrom bis heute fortsetzt, ohne an Spannung und Lebendigkeit zu verlieren.