Es gibt kaum einen wegweisenden Namen der Moderne, der nicht in der Scharf Collection vertreten ist. Jetzt wird die bedeutendste deutsche Privatsammlung des französischen Impressionismus und Post-Impressionismus der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit rund 180 Exponaten zeigt der Kunstpalast bis zum 9. August 2026 die beeindruckende Bandbreite einer Sammlung, die vom frühen 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart reicht. Bislang war die Scharf Collection ausschließlich anonym und nur durch wenige Leihgaben öffentlich zu sehen. Neben Meisterwerken von Claude Monet, Auguste Renoir, Paul Cézanne und Pierre Bonnard werden nun in Düsseldorf Arbeiten von Henri de Toulouse-Lautrec und Henri Matisse präsentiert.
Schlagwort: Felix Krämer
Tony Cragg. Please touch!
Eine unangefochtene Regel im Museumsbetrieb lautet: „Bitte die Kunstwerke nicht berühren!“. Aus konservatorischen Gründen ist es tabu, ausgestellte Objekte mit bloßen Händen anzufassen. Nicht so in dieser Ausstellung: Es war die erste umfangreiche Präsentation in einem Museum, die die Besuchenden explizit dazu einlädt, sämtliche Skulpturen zu ertasten. Linien dürfen mit den Händen nachgezeichnet und Konturen erspürt werden.
CORNELIUS VÖLKER
Der Kunstpalast präsentierte Cornelius Völker (1989 bis 1995), an der Kunstakademie Düsseldorf bei A.R. Penck und Dieter Krieg ausgebildet, seit 2005 an der Kunstakademie Münster eine Professur für Malerei. Ob Hund, Mensch oder Meerschweinchen, Wolke oder Waffe – so unterschiedlich die Motive auch sind: der temperamentvolle und farbintensive Malstil des Künstlers, in dem er sich oft vertrauten und alltäglichen Dingen zuwendet, diese jedoch in neuem Licht erscheinen lässt, ist seit jeher charakteristisch für seine Arbeiten.



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