ANIMALIA. Von Tieren und Menschen

Mit der Ausstellung untersucht die Heidi Horten Collection das komplexe Verhältnis zwischen Mensch und Tier. Der aus der Biologie entlehnte Begriff Animalia dient dabei als Leitgedanke einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Umgang des Menschen mit dem Tier, der sich in über 100 Kunstwerken aus dem20. und 21. Jahrhundert spiegelt.

Über die Welt hinaus. Der Blaue Reiter

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts formierte sich in München ein Kreis von Künstlerinnen und Künstlern mit einer Vision. Sie hatten das gemeinsame Ziel, die Kunst zu erneuern und die Gesellschaft zu verändern. Die Ausstellung im Lenbachhaus in München rückt ihre wegweisenden Errungenschaften in den Mittelpunkt – von Franz Marcs symbolischer Farbtheorie über Wassily Kandinskys Abstraktionen bis hin zu Alexander Sacharoffs performativen Grenzüberschreitungen. Besonderes Augenmerk gilt den Künstlerinnen, die – für ihre Zeit ungewöhnlich sichtbar – eine zentrale Rolle in der Bewegung spielten. Neben Gabriele Münters expressiver Malerei treten ausdrucksstarke Selbstporträts von Elisabeth Epstein, die dramatischen Gemälde der Kosmopolitin Marianne von Werefkin und Maria Franck-Marcs hintergründige Stillleben und utopische Kinderwelten.