Edvard Munch und Maria Lassnig: „Malfluss – Lebensfluss“

In einer großen Doppelschau führt die Hamburger Kunsthalle bis zum 30. August 2026 erstmalig Werke der österreichischen Künstlerin Maria Lassnig (1919–2014) und des norwegischen Malers Edvard Munch (1863–1944) zusammen. Obwohl die beiden ein halbes Jahrhundert trennt, gibt es erstaunliche Parallelen, die Munchs Einfluss auf das Schaffen von Lassnig nachvollziehbar machen und umgekehrt neue Aspekte im Œuvre ihres Vorgängers eröffnen.

KATHLEEN RYAN

Die Hamburger Kunsthalle zeigte die erste museale Präsentation der US-amerikanischen Künstlerin Kathleen Ryan (*1984). Eine Auswahl von rund dreißig skulpturalen Werken dokumentierte die Entwicklung ihrer künstlerischen Praxis von 2014 bis heute.

Ernst Wilhelm Nay: Retrospektive

Die Hamburger Kunsthalle widmete Ernst Wilhelm Nay (1902–1968), einem der bedeutendsten Maler des 20. Jahrhunderts, eine Einzelausstellung und zeigte zugleich die erste Retrospektive des Künstlers seit langem. Nays kraftvolle, farbintensive Bilder gelten als Brücke zwischen der Kunst vor und nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie verbinden Expressionismus, Abstraktion und die gestische Malerei nach 1945 sowie die deutsche mit der internationalen Moderne.

Meisterwerke des Impressionismus

Der französische Impressionismus in Form von Spitzenwerken des Ordrupgaard Museums war in Hamburg zu Gast. Die Sammlung des seit 1953 staatlichen dänischen Museums geht auf die Schätze zurück, die der Versicherungsdirektor Wilhelm Hansen mit seiner Frau Henny ab Ende des 19. Jahrhunderts zusammentrug.