CORNELIUS VÖLKER

Der Kunstpalast präsentierte Cornelius Völker (1989 bis 1995), an der Kunstakademie Düsseldorf bei A.R. Penck und Dieter Krieg ausgebildet, seit 2005 an der Kunstakademie Münster eine Professur für Malerei. Ob Hund, Mensch oder Meerschweinchen, Wolke oder Waffe – so unterschiedlich die Motive auch sind: der temperamentvolle und farbintensive Malstil des Künstlers, in dem er sich oft vertrauten und alltäglichen Dingen zuwendet, diese jedoch in neuem Licht erscheinen lässt, ist seit jeher charakteristisch für seine Arbeiten.

„Cornelius Völkers Malerei handelt vom Erscheinen und Verschwinden der Dinge, sie macht uns die Wahrnehmungsweise der Zeit bewusst, die zwar linear und konstant verläuft, sich in der Geschichte und Kultur des Menschen aber ausgesprochen komplex akzentuiert und verdichtet ereignet“, so Felix Krämer, Generaldirektor Kunstpalast.

„Die Auswahl der in unserer Ausstellung gezeigten Werke und ihr erzählerischer Zusammenhang verweist auf Völkers vielschichtige Darstellungsebenen der Zeit. Sie veranschaulicht die inneren Zusammenhänge dieser vermeintlich so disparaten Bildwelt“, erklärte Krämer.

Neun Kapitel führten in der Schau durch das Œuvre Völkers. Der einleitende Raum thematisierte die Frage nach der Aktualität des Mediums Ölmalerei im 21. Jahrhundert. Die in kräftigen Farben leuchtenden Bilder Cornelius Völkers sind Beispiele dafür, wie Kunstwerke unsere Wahrnehmungsfähigkeiten steigern können und so ein Gefühl intensivierter Gegenwart auslösen.

Kunstpalast Düsseldorf, http://www.kunstpalast.de

Bilder:
Oben: Blüten, 2020,
Unten: Buchkanten, 2019
Alle: Privatsammlung, VG Bild-Kunst, Bonn 2023 (Fotos: Christoph Münstermann)