

Die Sammlung der Österreichischen Nationalbank zeigt einen umfassenden Überblick über die reichhaltige und vielfältige Kunstsammlung der OeNB und würdigt mit der Präsentation die langjährige Verbindung zwischen den beiden Institutionen. Die Österreichische Nationalbank leistete 1994 einen entscheidenden finanziellen Beitrag zur Gründung der Leopold Museum-Privatstiftung und ermöglichte damit die Entstehungs- und Erfolgsgeschichte des Hauses.
Seit den späten 1980er-Jahren sammelt die OeNB österreichische Malerei und Skulptur von 1918 bis heute, insbesondere die Kunst der Zwischenkriegszeit (u.a. Post-Expressionismus und Neue Sachlichkeit) und abstrakte Arbeiten nach 1945. Zu sehen sind Werke neusachlicher Künstler/innen, wie Rudolf Wacker und Franz Sedlacek, sowie eigenständige Positionen der Zwischenkriegszeit, von Max Oppenheimer bis Greta Freist.

In der zeitgenössischen Kunst werden spannende Parallelen zwischen den Künstler/innen-Generationen sichtbar, so etwa im Falle von Maria Lassnig und Tobias Pils oder bei Svenja Deininger und Ernst Caramelle. Unterschiedliche Wege der Abstraktion in der Malerei – von Martha Jungwirth bis Herbert Brandl – sind in der Sammlung ebenso präsent wie skulpturale Werke, etwa von Josef Pillhofer oder Julia Haugeneder.
Das Leopold Museum setzt mit dieser Ausstellung die Reihe an Präsentationen namhafter Privat- und Unternehmenssammlungen fort, im Rahmen derer u.a. die Sammlung Fondation Beyeler, die Sammlungen der Vienna Insurance Group, die Heidi Horten Collection oder die Sammlung Würth im Leopold Museum zu Gast waren.
Ausstellung bis 11.10.2026, Leopold Museum, Wien,
http://www.leopoldmuseum.org
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