

Die Sonderausstellung im Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig beleuchtet auf unterhaltsame Weise 400 Jahre Sommergefühle, thematisiert die Balance zwischen Lebenslust, Freizeitvergnügen und Hitze.
Sommer verspricht luftig fröhliche Mode, Eis am Stiel, Grillparty, Feste und Konzerte im Freien. Und er verheißt vor allem Badevergnügen. Gebadet wurde schon immer, ob in den zahlreichen lokalen Gewässern oder in heute teils in Vergessenheit geratenen Natur- und Freibädern. Bademoden und Schwimmstile wechseln ebenso wie der Freiluftsport.
Doch dieser sonnig-heitere Blick auf die Leipziger Sommergeschichte wäre nur die halbe Wahrheit. Extreme Hitzephasen, Dürreperioden und Unwetter gehören ebenso zu dieser Jahreszeit und stellen die Leipzigerinnen und Leipziger vor besondere Herausforderungen – mit steigender Tendenz. Städtebau neu denken und mehr Grün auf Plätzen, Häuserwänden und Dächern sind beispielhafte Instrumente dafür, dass die kommenden Sommer in Leipzig eine angenehme und aushaltbare Jahreszeit bleiben. Gelingt dies nicht, haben wir alle ganz schnell die sommerliche Sonne satt.


Das Haus Böttchergäßchen in Leipzig ist das moderne Hauptgebäude und zentrale Verwaltungszentrum des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig. Als „Gedächtnis der Stadt“ beherbergt der Neubau nahe dem Markt Sammlungsdepots, die Bibliothek, eine Fotothek sowie Ausstellungsflächen für jährlich mehrere Sonderausstellungen.
Ausstellung bis 25.10.206, Haus Böttchergäßchen, Leipzig
http://www.stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de
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