Über die Welt hinaus. Der Blaue Reiter

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts formierte sich in München ein Kreis von Künstlerinnen und Künstlern mit einer Vision. Sie hatten das gemeinsame Ziel, die Kunst zu erneuern und die Gesellschaft zu verändern. Die Ausstellung im Lenbachhaus in München rückt ihre wegweisenden Errungenschaften in den Mittelpunkt – von Franz Marcs symbolischer Farbtheorie über Wassily Kandinskys Abstraktionen bis hin zu Alexander Sacharoffs performativen Grenzüberschreitungen. Besonderes Augenmerk gilt den Künstlerinnen, die – für ihre Zeit ungewöhnlich sichtbar – eine zentrale Rolle in der Bewegung spielten. Neben Gabriele Münters expressiver Malerei treten ausdrucksstarke Selbstporträts von Elisabeth Epstein, die dramatischen Gemälde der Kosmopolitin Marianne von Werefkin und Maria Franck-Marcs hintergründige Stillleben und utopische Kinderwelten.

Essen in der Kunst: Mahlzeit!

Mit dieser Ausstellungsreihe widmet sich das Museum Gunzenhauser, Kunstsammlungen Chemnitz im Jahr 2026 dem Thema Essen in der Kunst. Weit über seine Funktion als alltägliches Konsumgut hinaus avanciert Essen in der Kunst zu einer künstlerischen wie zeithistorischen Dokumentation menschlicher und gesellschaftlicher Verhältnisse. Es wird zum Bedeutungs- und Bildträger gesellschaftspolitischer Diskurse, sozio-ökonomischer Verhältnisse, sozialer Ordnungen, kultureller Codierungen, interkultureller Vielfalt sowie von Machtverhältnissen.

Caricatura Salon #5 – Stricheln und Sticheln – Satire in der Krise der Demokratie

Unsere demokratische Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen: Wie sichern wir unsere stabile Grundordnung und ein geregeltes Miteinander, das auf humanistischen Grundwerten basiert? Wie umgehen mit Rechtspopulismus und Extremismus? Das Caricatura Museum Frankfurt ist diesen Fragen zum gegenwärtigen Zustand unserer Demokratie nachgegangen und präsentiert Cartoons, Karikaturen, Texte und satirische Gedichte namhafter zeitgenössischer Vertreter/innen der Komischen Kunst. … Weiterlesen Caricatura Salon #5 – Stricheln und Sticheln – Satire in der Krise der Demokratie

Zeichenräume

Das Museum Barberini präsentiert eine Ausstellung, die die Verbindungslinien zwischen Strömungen geometrisch-abstrakter Kunst wie Konstruktivismus, De Stijl oder Optical Art deutlich und nimmt Wassily Kandinsky als Zentralfigur der Abstraktion in den Fokus nimmt.

Tulpenmuseum Amsterdam

Der Name dürfte aus dem türkischen oder persischen Sprache kommen „tülbend“, der Ursprung könnte in dem Wort Turban liegen – auch wegen der Farb- und Gestaltungsähnlichkeit von Tulpen zu den früher üblichen Turbantüchern vornehmer Osmanen.

Industrie-Insekten

Die LWL-Museen für Industriekultur bieten einen idealen Rahmen, um sich mit dem Insektensterben und der Biodiversität auseinanderzusetzen. Durch ihre kulturelle Arbeit erhalten sie ehemalige Industrieflächen und machen sie für neue Zwecke zugänglich. Museen, Gastronomie und Freizeitangebote ersetzen die Schwerindustrie und füllen die Industriebrachen mit Leben. Verschiedene Veranstaltungen beleben die Räume und vermitteln auf vielfältige Weise das Wissen über die Geschichte der Industrie.

Fetes du Mimosas

Mimosenfeste in der Provence, die wie das Mimosenfest in Mandelieu-La Napoule, haben eine lange Tradition. Die Feste zu Ehren der Mimose, einer prachtvoll blühenden Baumart an der Cote d’Azur finden schon sehr zeitig im Jahr statt und eröffnen neben weiteren bekannten Festen wie dem Karneval in Nizza die Urlaubssaison in der Provence entlang der französischen Riviera.

Ausspannen am längsten Strand Portugals

Nur knapp eine Stunde von Lissabon entfernt befindet sich in der Region Alentejo der längste Strand Portugals. Obwohl der fast weiße Sandstrand ohne Unterbrechungen knapp 50 Kilometer von der Halbinsel Tróia bis nach Sines erstreckt, ist er über weite Strecken nicht bebaut und es gibt nur wenige Zufahrtmöglichkeiten, um ans Meer zu gelangen. Die Strandabschnitte tragen Namen wie Comporta, Carvalhal oder Aberta Nova und ein Strandstück ist schöner als das andere.

Wolle. Seide. Widerstand.

Mit dieser Ausstellung widmet sich das Museum Angewandte Kunst nach 45 Jahren erstmals wieder ausschließlich dem Thema Teppich – in einer Zeit, in der sich das große Interesse an handgefertigten Textilien aller Art im Übrigen in einer auffallenden Anzahl an internationalen Ausstellungen widerspiegelt. Mit einem Teppich können sich vielschichtige Formen des Widerstands verbinden. Die Ausstellung präsentiert Teppiche internationaler, zeitgenössischer Künstler/innen, die sich mit Themen des politischen Widerstands, individueller und kollektiver Resilienz sowie Resistenz befassen.

Günther Uecker – Die Verletzlichkeit der Welt

Die Ausstellung im Arp Museum Bahnhof Rolandseck ist die erste nach dem Tod des Künstlers und ZERO Mitglied Günther Uecker (*1930 Wendorf †2025 Düsseldorf) und dabei die letzte, an der er noch selbst mitgewirkt hat. Sie würdigt den international bekannten Künstler, der mit seinen ikonischen Nagelbildern und -reliefs Kunstgeschichte schrieb und als prägende Persönlichkeit der Künstlergruppe ZERO die Kunst der Nachkriegszeit revolutionierte.

Schloß Moyland: IN THE PICTURE

Diese Ausstellung fügt sich in den thematischen Schwerpunkt „Fotografie“ ein, den das Museum Schloss Moyland in den letzten Jahren bereits mit den Ausstellungen Female View (2022), Elina Brotherus (2023) und Alice Springs (2024) gesetzt hat. Das Museum zeigt mit In the Picture erstmals seit 30 Jahren eine vollständige Ausstellung mit Fotografien aus der eigenen Sammlung.

Künste ⋅ Frauen ⋅ Netzwerk – 100 Jahre GEDOK

Mit der Ausstellung feiert das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G) gemeinsam mit der GEDOK das 100-jährige Bestehen des größten deutsch-österreichischen Künstlerinnenverbands. Es werden 15 ausgewählte Positionen der Bildenden und Angewandten Kunst präsentiert, die die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen innerhalb der Gemeinschaft sichtbar machen.