Erfurt gilt als Wiege des Gartenbaus in Deutschland. 1865 richtete die Stadt die erste internationale Gartenschau aus und war bis zur Internationalen Gartenbauausstellung 1961 noch mehrfach Gastgeber floraler Leistungsschauen. Der Erwerbsgartenbau erwies sich als echtes Erfolgsmodell für Erfurt. Die Tradition geht auf Christian Reichart und das 18. Jahrhundert zurück, namhafte Firmen wie H. C. Schmidt oder Chrestensen lieferten ihr Saatgut von Erfurt aus in die ganze Welt.
Autor: KN
Elbland Kunsthalle zeigt Werke von Gille und Weber
Mit einer Doppel-Ausstellung läutet die Elbland Kunsthalle Riesa das Ausstellungsjahr 2026, und zwar werden im „Schmetterlingshaus“ auf dem Muskatorgelände Fotografien von Gerhard Weber und Malerei von Sighard Gille gezeigt.
UTE BARTEL – Only Half A Picture
Das Stadtmuseum Siegburg zeigt die Ausstellung „UTE BARTEL – Only Half A Picture“. Dort erfahren Sie, was es mit den „halben Bildern“ der fotografisch arbeitenden Künstlerin aus Köln auf sich hat. Je nachdem, wie das Besondere des Motivs oder Gegenstands zum Ausdruck kommen soll, entwickelt sie die weitere Bearbeitung am Computer und im Atelier.
Panorama-Radweg Bergisches Land
Einzigartige Natur, umgeben von zahlreichen Hügeln und Tälern: Dadurch zeichnet sich das Bergische Land aus. Radfahren in dieser Gegend verbinden wir daher zunächst mit vielen Steigungen und auch mit ein paar Schweißperlen auf der Stirn. Doch anstrengend muss es gar nicht sein, denn die stillgelegten Bahntrassen der Region laden zum Radeln ein.
Landesgartenschau 2026 in Neuss
Früher galoppierten hier die Rennpferde um den Sieg. Im Frühjahr 2026 eröffnet auf dem ehemaligen Rennbahngelände in Neuss die Landesgartenschau. Herzstück ist das ehemalige Rennbahngelände, auf dem mit der Landesgartenschau ein neuer Bürgerpark entsteht. Zu den geplanten Maßnahmen im Bürgerpark zählt unter anderem die Gestaltung einer Veranstaltungsfläche für bessere Bedingungen bei der Durchführung des Schützenfestes und die Aufwertung des Shakespeare-Theaters „Globe“.
Wasserburg a.Inn: Zwischen Wasser, Kultur und Radfahren
Pastellbunte Mauern mit Erkern und Zinnen, gotische Architektur und eine mächtige Burg – wer sich optisch in vergangene Zeiten tragen lassen möchte, ist in der Stadt Wasserburg a. Inn richtig aufgehoben. Wie ein Burggraben umrundet der Fluss die Stadt, die durch ihre Insellage fast schon märchenhaft anmutet. Ob Tagesausflug oder Aktivurlaub auf dem Drahtesel, hier findet jeder die perfekte Auszeit vom Alltag.
Emil Nolde – Beziehungen zwischen Menschen, Natur und Kunst
Die 70. Jahresausstellung der Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde gibt Einblick in das vielschichtige Spannungsfeld zwischen Menschen, Natur und Kunst in den Gemälden und Aquarellen Emil Noldes. Seine Darstellungen offenbaren eine kompromisslose und zugleich zutiefst poetische Auseinandersetzung mit den Grundfragen menschlicher Existenz. In der Betrachtung treten wir selbst in eine reale Beziehung zu den von Nolde dargestellten Menschen, Blumen, Tieren und Landschaften, die für den Kosmos des Lebens stehen.
Museum für Kräuter
Die Sammlung und der Anbau von duftenden, aromatischen und medizinischen Pflanzen waren schon in den vergangenen Jahrhunderten üblich in Lure Berges der Haute Provence und erzählen von Geschichten und die Legenden der Region.
Edward W. Godwin und Oscar Wilde. Dandys Dekadenz Moderne
Das Bröhan Museum Berlin widmet sich zwei herausragenden Protagonisten des Aesthetic Movements, dessen Kult der Schönheit einen wesentlichen Impuls für die Entstehung der gestalterischen Moderne setzte. Ausgehend von der beispielhaften Verbindung von Kunst, Design und Lebensstil, die Godwin und Wilde kultivierten, beleuchtet die Schau die ästhetischen und gesellschaftlichen Grundlagen einer Bewegung, die über das 19. Jahrhundert hinaus wirkmächtig blieb und die Entwicklung des Designs maßgeblich beeinflusste.
Menschenrechtspreis 2026 der Tonhalle Düsseldorf verliehen
Was haben Salwa Elsadik aus dem Sudan und Jacques Tilly aus Deutschland gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel. Doch bei näherer Überlegung wird klar: Beide setzen sich ein für Freiheit und Frieden – mit ganz unterschiedlichen Mitteln und doch von einem Gedanken beseelt: Es lohnt sich für das Recht eines jeden Menschen auf ein sicheres und selbstbestimmtes Dasein zu kämpfen. Ihr Einsatz wurde Ende März 2026 gewürdigt: Principal Conductor Adam Fischer verlieh im Rahmen des Menschenrechtskonzerts mit den Düsseldorfer Symphonikern den Menschenrechtspreis der Tonhalle Düsseldorf 2026 an die sudanesische Frauenrechtlerin und einen Solidaritätspreis an den Düsseldorfer Künstler.
ANIMALIA. Von Tieren und Menschen
Mit der Ausstellung untersucht die Heidi Horten Collection das komplexe Verhältnis zwischen Mensch und Tier. Der aus der Biologie entlehnte Begriff Animalia dient dabei als Leitgedanke einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Umgang des Menschen mit dem Tier, der sich in über 100 Kunstwerken aus dem20. und 21. Jahrhundert spiegelt.
Weltkünstlerin in Köln: Yayoi Kusama
Yayoi Kusama (*1929, Matsumoto) zählt zu den bekanntesten Künstlerinnen unserer Zeit. Ihre ikonischen Polka Dots, ihre Kürbisskulpturen und ihre verspiegelten Infinity Rooms sind zu einer Art Markenzeichen geworden und tauchen millionenfach in den sozialen Medien auf. Die Ausstellung im Museum Ludwig in Köln zeigt eine spannende Reise durch Kusamas gesamtes Schaffen mit über 300 Arbeiten, von der ersten Zeichnung von ca. 1934 bis heute, eine Vielzahl künstlerischer Medien, wie Malerei, Zeichnung, Skulptur, Installation, Mode, Performance und Literatur.
Anne Truitt. Pionierin der Minimal Art
Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen widmet der US-amerikanischen Künstlerin Anne Truitt (1921 – 2004) die erste umfassende Einzelausstellung in Europa. Mit rund 120 Werken aus mehr als vier Jahrzehnten würdigt die Ausstellung im K20 eine Künstlerin, die in den Vereinigten Staaten schon längst als Wegbereiterin der Minimal Art gilt und jetzt endlich in Europa mit einer großen Retrospektive gefeiert wird. Präsentiert werden Truitts bahnbrechende Skulpturen der frühen 1960er-Jahre, ihre farbig leuchtenden Arbeiten auf Papier, ihre Weiß-auf-Weiß Malerei und ihre tiefschwarzen Piths, eine ihrer letzten Bildserien.
Edvard Munch und Maria Lassnig: „Malfluss – Lebensfluss“
In einer großen Doppelschau führt die Hamburger Kunsthalle bis zum 30. August 2026 erstmalig Werke der österreichischen Künstlerin Maria Lassnig (1919–2014) und des norwegischen Malers Edvard Munch (1863–1944) zusammen. Obwohl die beiden ein halbes Jahrhundert trennt, gibt es erstaunliche Parallelen, die Munchs Einfluss auf das Schaffen von Lassnig nachvollziehbar machen und umgekehrt neue Aspekte im Œuvre ihres Vorgängers eröffnen.
TICHA. Retrospektive
Anlässlich des 85. Geburtstags im vergangenen Jahr wird Hans Tichas malerisches Werk in deutsch-deutscher Perspektive im Neuen Museum Nürnberg vorgestellt. Die Ausstellung präsentiert seine künstlerische Vielschichtigkeit: von seinen einflussreichen Kinderbuchillustrationen, die Teil des kulturellen Gedächtnisses der ehemaligen DDR sind, bis zu seinen politisch scharfsinnigen Gemälden, die ein bewegtes Kapitel deutsch-deutscher Geschichte reflektieren.
Skandal! Hermione von Preuschen und der „Mors Imperator“
Ein spektakuläres Gemälde sorgte 1887 in Berlin für eine Sensation: „Mors Imperator“ (übersetzt: „Der Tod ist der Herrscher“), gemalt von der Künstlerin Hermione von Preusschen (1854–1918). Das Werk galt als Majestätsbeleidigung: Kaiser Wilhelm I. war zum Zeitpunkt seiner Entstehung bereits 90 Jahre alt und sollte im Folgejahr sterben. Obwohl der Kaiser mitteilen ließ, er habe nichts gegen das Bild einzuwenden, wurde es von der Jury der Königlichen Akademie der Künste zurückgewiesen. Daraufhin stellte die Malerin das monumentale Gemälde in eigener Regie in Berlin aus. Die Schau wurde ein enormer Publikumserfolg. Die Alte Nationalgalerie zeigt dieses lange als verschollen geglaubte Gemälde nun erstmals wieder öffentlich.
Gasometer Oberhausen „Mythos Wald“
Emotional, überraschend, mitreißend und dabei stets wissenschaftlich fundiert: das Gasometer Oberhausen zeigt die atemberaubende Schönheit der Wälder. In unterschiedlichen Kapiteln präsentiert „Mythos Wald“ die Diversität der Waldgebiete, deren Ökosysteme so unterschiedlich sind, wie die Klimazonen in denen sie vorkommen. Um den Äquator liegen die tropischen Regenwälder mit ihrer verschwenderischen Fülle, die mächtigsten Baumriesen wachsen tausende Kilometer weiter nördlich in Kalifornien und in den Transsilvanischen Alpen findet sich Europas letzter Urwald. Facettenreich ist der oft in Märchen und Sagen vorkommende Deutsche Wald mit seinen Eichen, Buchen, Fichten oder Kiefern und gilt dabei auch als Sehnsuchtsort.
Monets Küste – Die Entdeckung von Étretat
Der Küstenort Étretat wird zum Mythos – und fasziniert bis heute. Die Felsen von Étretat, in der Normandie an der Atlantikküste gelegen, zogen im 19. Jahrhundert zahlreiche Künstler in ihren Bann. Das Städel Museum präsentiert eine große Ausstellung über die künstlerische Entdeckung des einstigen Fischerdorfes und seinen Einfluss auf die Malerei der Moderne.
Carl Grossberg. Sachlich – magisch – visionär
Die Ausstellung des Von der Heydt-Museums feiert die Wiederentdeckung eines der herausragenden Maler der Neuen Sachlichkeit: Carl Grossberg (1894–1940). Sein umfangreiches Werk, das in einem Zeitraum von nur knapp 20 Jahren entstand, verdankt seinen Rang der Auseinandersetzung mit Architektur und Industrie. Mit seiner formalen Klarheit und Strenge ist es Ausdruck eines neuen, fotografischen Sehens und spiegelt den technischen Fortschritt im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Dabei regen die reduzierten Kompositionen dazu an, den industriellen Fortschritt und seine Wirkungen auf den Menschen kritisch zu hinterfragen.
Angelica Mesiti. Reverb
In einer Zeit, die von digitaler Kommunikation geprägt ist, richtet die Ausstellung den Blick auf alternative Formen menschlicher Verständigung. Im Museum Tinguely werden fünf teils raumgreifende Videoarbeiten der australischen Künstlerin Angelica Mesiti (*1976) präsentiert.
Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland
Max Liebermann war der Wegbereiter der ersten künstlerischen Avantgarde in Deutschland. Mit seinem frühen und richtungs- weisenden Blick nach Frankreich leitete er eine Erneuerung der Malerei ein, die den deutschen Impressionismus nachhaltig prägt. Anhand von über 110 Werken aus mehr als 60 internationalen Sammlungen zeigt das Museum Barberini, Potsdam, eindrucksvoll die Entwicklung des Impressionismus in Deutschland in seiner ganzen Bandbreite.
Civilization – Unser Leben im Fokus
Heute leben mehr Menschen auf der Erde als je zuvor. Diese Ausstellung zeigt in eindrücklichen Fotografien die Vielfalt, Gemeinsamkeiten und Unterschiede heutiger Gesellschaften. Über 100 Fotografen und Fotografinnen rückten im Museum für Gestaltung Zürich zentrale Ereignisse, Erfindungen und Erfahrungen unserer Zivilisation ins Bild – und zeigen, was die Menschen miteinander verbindet: Fortschritte und Freiheiten, Konventionen und Krisen.
„Amazônia. Indigene Welten“
Die Ausstellung „Amazônia. Indigene Welten“ gibt bis zum 9. August 2026 in der Bonner Bundeskunsthalle den indigenen Völkern des Amazonasgebiets eine Stimme. Sie bietet einen neuen Blick auf diese Region, die oft auf das Klischee einer exotischen, von der heutigen Welt abgekoppelten Gesellschaft reduziert wird. Dabei ist Amazonien ein lebendiges Ganzes aus dichten Netzwerken und interkulturellem Austausch zwischen Hunderten von indigenen Völkern.
Linie Fläche Raum. 100 Jahre Museum Ratingen
Zu seinem 100. Geburtstag präsentiert das Museum Ratingen eine umfassende Schau mit Glanzlichtern zeitgenössischer Kunst aus seiner Sammlung. Die Jubiläumsausstellung mit dem ist ein Parcours aus Gemälden, Zeichnungen, Skulpturen, Installationen, Foto- und Videoarbeiten.
Hella Jongerius: Whispering Things
Das Vitra Design Museum präsentiert die niederländische Designerin Hella Jongerius. Ihre Arbeiten reichen von Textilien, Möbeln und Keramik bis hin zu Raumgestaltung. Aber auch ihr künstlerisches Werk wird weltweit ausgestellt. Das umfangreiche Archiv ihres bisherigen Schaffens übergibt sie nun dem Vitra Design Museum, das gemeinsam mit der Designerin die erste Retrospektive ihres Werks erarbeiten wird.
Familiäre Sammelleidenschaft: die Scharf Collection ist in Düsseldorf zu sehen
Es gibt kaum einen wegweisenden Namen der Moderne, der nicht in der Scharf Collection vertreten ist. Jetzt wird die bedeutendste deutsche Privatsammlung des französischen Impressionismus und Post-Impressionismus der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit rund 180 Exponaten zeigt der Kunstpalast bis zum 9. August 2026 die beeindruckende Bandbreite einer Sammlung, die vom frühen 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart reicht. Bislang war die Scharf Collection ausschließlich anonym und nur durch wenige Leihgaben öffentlich zu sehen. Neben Meisterwerken von Claude Monet, Auguste Renoir, Paul Cézanne und Pierre Bonnard werden nun in Düsseldorf Arbeiten von Henri de Toulouse-Lautrec und Henri Matisse präsentiert.
Rebecca Horn. Emotion in Motion
Der Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal zeigt eine umfassende Einzelausstellung der 2024 verstorbenen Künstlerin Rebecca Horn (1944–2024). Die retrospektiv angelegte Schau vereint großformatige Installationen und kinetische Kunstwerke aus vier Jahrzehnten und zeigt in allen Ausstellungshallen sowie in der Villa Waldfrieden das vielseitige, medienübergreifende Schaffen einer der bedeutendsten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.
Über die Welt hinaus. Der Blaue Reiter
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts formierte sich in München ein Kreis von Künstlerinnen und Künstlern mit einer Vision. Sie hatten das gemeinsame Ziel, die Kunst zu erneuern und die Gesellschaft zu verändern. Die Ausstellung im Lenbachhaus in München rückt ihre wegweisenden Errungenschaften in den Mittelpunkt – von Franz Marcs symbolischer Farbtheorie über Wassily Kandinskys Abstraktionen bis hin zu Alexander Sacharoffs performativen Grenzüberschreitungen. Besonderes Augenmerk gilt den Künstlerinnen, die – für ihre Zeit ungewöhnlich sichtbar – eine zentrale Rolle in der Bewegung spielten. Neben Gabriele Münters expressiver Malerei treten ausdrucksstarke Selbstporträts von Elisabeth Epstein, die dramatischen Gemälde der Kosmopolitin Marianne von Werefkin und Maria Franck-Marcs hintergründige Stillleben und utopische Kinderwelten.
Lasst den Frühling ins Haus und in den Garten!
Die Sonne scheint, die Natur erwacht und es wird Zeit, dass wir auch unserem Zuhause einen frühlingshaften Look verpassen. Also weg mit den dunklen Winter-Style, her mit fröhlichen und farbenfrohen Hinguckern für Drinnen und Draußen!
Essen in der Kunst: Mahlzeit!
Mit dieser Ausstellungsreihe widmet sich das Museum Gunzenhauser, Kunstsammlungen Chemnitz im Jahr 2026 dem Thema Essen in der Kunst. Weit über seine Funktion als alltägliches Konsumgut hinaus avanciert Essen in der Kunst zu einer künstlerischen wie zeithistorischen Dokumentation menschlicher und gesellschaftlicher Verhältnisse. Es wird zum Bedeutungs- und Bildträger gesellschaftspolitischer Diskurse, sozio-ökonomischer Verhältnisse, sozialer Ordnungen, kultureller Codierungen, interkultureller Vielfalt sowie von Machtverhältnissen.






























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