Sie dauern kaum fünfzehn Minuten, und doch gehen ihre Bilder um die Welt: Modenschauen sind mediale Großereignisse, soziale Rituale und gesellschaftliche Statements. Das Vitra Design Museum widmete dem Phänomen Modenschau eine große Ausstellung, beleuchtete Geschichte und kulturelle Bedeutung der Modenschau von ihren frühen Formen um 1900 bis heute und versammelte prägende Beispiele von Modehäusern wie Balenciaga, Chanel, Dior, Gucci, Helmut Lang, Martin Margiela, Prada, Viktor & Rolf, Louis Vuitton, Yohji Yamamoto und anderen.
Autor: KN
Yayoi Kusama
In der Fondation Beyeler wurde die erste umfassende Retrospektive des Werks von Yayoi Kusama (*1929, lebt und arbeitet in Tokio) – einer der einflussreichsten Künstlerinnen des 20. und 21. Jahrhunderts gezeigt. Die Ausstellung, die in enger Zusammenarbeit mit Kusama und ihrem Atelier entstand, versammelte über 300 Werke aus Sammlungen in Japan, Singapur, den Niederlanden, Deutschland, Österreich, Schweden, Frankreich und der Schweiz.
Neue Blicke auf die Sammlung Würth
Der Ausstellungstitel ist Programm. Die Auswahl aus rund 100 Neuzugängen, Wiederentdeckungen und Sammlungsikonen spiegelt Vielfalt und Dynamik der Sammlung Würth in Künzelsau und reicht vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis heute.
Alberto Giacometti: Das Maß der Welt
Die Kunsthalle Bremen zeigte die erste umfassende monografische Ausstellung über das Leben und Werk des schweizerischen Bildhauers und Malers Alberto Giacometti seit zehn Jahren in Deutschland. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit der Fondation Giacometti in Paris.
Freundschaftsanfrage
Die „Freundschaftsanfrage“ ist eine Ausstellungsreihe, zu der das Von der Heydt Museum Wuppertal renommierte zeitgenössische Künstler/innen einlud, sich mit den reichhaltigen Beständen des Hauses auseinanderzusetzen.
Stiftland: Spannende Kulturlandschaft
Unzählige Seen und Teiche, jahrtausendealte Steinformationen sowie ein wildromantisches Grün – all das macht den unverwechselbaren Landschaftscharakter des Stiftlandes im Oberpfälzer Wald aus. Neben einer eindrucksvollen Natur sind hier vor allem auch kulturelle Schätze zu entdecken.
Hansestadt Bremen entdecken
Eine Reise durch die Jahrhunderte: Die bewegte Historie dieser mehr als 1.200 Jahre alten Stadt offenbart sich in Gebäuden, an Plätzen, in Straßen und Kultur.
Anders Zorn: Schwedens Superstar
Die Hamburger Kunsthalle zeigte in einem repräsentativen Überblick das facettenreiche Schaffen des schwedischen Künstlers Anders Zorn (1860–1920), der in den Jahren um 1900 zu den berühmtesten Künstler und Künstlerinnen weltweit zählte. In Europa avancierte er zu einem regelrechten Malerstar und in den Vereinigten Staaten ließen sich neben diversen Köpfen der amerikanischen High Society sogar zwei Präsidenten von ihm porträtieren.
Hélène de Beauvoir. Mit anderen Augen sehen
Die Opelvillen Rüsselsheim präsentieren die erste museale Ausstellung der Malerin Hélène de Beauvoir in Deutschland, der vergessenen Schwester von Simone de Beauvoir.
Die Linie in der Kunst – ein zentrales Gestaltungsmittel im Wandel
Die Heidi Horten Collection widmete sich einem Grundelement der bildenden Kunst: der Linie. Sie durchzog die Kunstgeschichte als zentrales Ausdrucksmittel und nahm je nach Zeit, Medium und künstlerischer Intention vielfältige Rollen ein. Die Linie definiert Formen, strukturiert Flächen, markiert Grenzen und schafft Verbindungen.
Museum Wiesbaden: Feininger, Münter, Modersohn-Becker
Im ausklingenden Jubiläumsjahr erzählt eine großangelegte Ausstellung zur „Klassischen Moderne“ des Museums Wiesbaden die Geschichte ihrer Sammlung. Zugleich werden anhand der 105 Kunstwerke (Gemälde und Skulpturen) die wesentlichen Schritte in der Entwicklung der deutschen Avantgarde nachvollzogen: ausgehend vom expressiven Impressionismus zu Beginn des Jahrhunderts über den deutschen Expressionismus mit seinen prägenden Künstlergruppierungen in München und Berlin bis hin zu neu sachlichen Tendenzen in den 1920- und 1930er-Jahren.
Leuchtende Freiheit
Aus Original-Fotos, Predigten, Tondokumenten und bewegten Bildern der Montags-Demonstrationen haben der italienische Künstler Stefano Fake und das Kunstkraftwerk Leipzig eine neue, rund 25 Minuten lange Version der "Leuchtenden Freiheit" gestaltet. Sie führt durch die zentralen Stationen der deutschen Teilung bis zum Mauerfall.
Wohnkomplex. Kunst und Leben im Plattenbau
DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam zeigte die Ausstellung Wohnkomplex. Kunst und Leben im Plattenbau. Gastkurator Kito Nedo widmet sich in der Gruppenausstellung der Frage, wie die ostdeutschen Plattenbau-Siedlungen in der Kunst verhandelt werden.
Wiedereröffnung des B.C. Koekkoek-Haus – Museum der Romantik
Er gilt als einer der wichtigsten niederländischen Maler des 19. Jahrhunderts neben Vincent van Gogh – doch sein Zuhause war jahrzehntelang in Kleve. Ab Sonntag, 31. August 2025, ist der langjährige Wohn- und Schaffensort des bedeutenden Landschaftsmalers Barend Cornelis Koekkoek, das B. C. Koekkoek-Haus in Kleve, wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Zweieinhalb Jahre lang hatte die Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege – Eigentümerin seit 1997 – das Museum sanieren lassen.
Edvard Munch – Angst
Die Kunstsammlungen am Theaterplatz in Chemnitz präsentierte eine Ausstellung mit Werken von Edvard Munch (1863–1944), in deren Zentrum das Gefühl der Angst steht. Unter dem Motto »C the Unseen« wird Angst als gesellschaftliches Tabu sichtbar gemacht und in einen Dialog mit zeitgenössischen Positionen gebracht. Angst als Grundemotion ist ein überlebensnotwendiges Gefühl. Sie kennt keine sozialen Grenzen und betrifft alle Gesellschaftsgruppen. Munchs existenzielle Bildwelten treffen in der Ausstellung auf Werke u. a. von Marina Abramović, Neo Rauch und Paula Rego – und eröffnen neue Perspektiven auf ein Gefühl, das aktueller nicht sein könnte.
W.I.M. – Die Kunst des Sehens
Anlässlich seines 80. Geburtstages widmete die Bundeskunsthalle in Bonn dem Filmemacher und Künstler Wim Wenders eine immersive und bildmächtige Ausstellung.
Fair gehandelte Korbwaren aus Afrika – schön und exklusiv
Bei der Fachnesse TrendsUpWest in Düsseldorf, die Ende Juni im Areal Böhler stattfand, präsentierten Top-Brands und vielversprechende Newcomer ihre neuesten Produkte rund um Schönes und Praktisches. Beim Rundgang fiel uns unter anderem der Stand von AMA Fashion auf – mit hochwertigen, fair gehandelten Korbwaren aus Afrika.
Der eigene Antrieb. Feine Fahrräder
Mit der Erfindung des Fahrrads entsteht das effizienteste, mit Muskelkraft zu bewegende Gefährt des Menschen. Mit ihm erweitert der Mensch mit zunehmender Beschleunigung seinen Aktionsradius, mit ihm beginnt zugleich der individualisierte Verkehr. Die Ausstellung im Museum für Angewandte Kunst Frankfurt widmete sich den Höhepunkten des Fahrraddesigns aus drei Jahrhunderten: von Karl Drais‘ Laufmaschine, über Hoch-, Nieder- und Falträder bis zum Alltagsrad oder Sportgerät von heute. Das Spektrum reicht vom handwerklichen Rahmenbau über die industrielle Serienproduktion bis zum Fahrrad aus dem 3D-Drucker.
Mit offenem Blick – Camille Pissarro
Das Museum Barberini in Potsdam präsentierte den Impressionisten Camille Pissaro. Im Fokus stand dabei eine der Gründungsfiguren des Impressionismus, dessen vielseitiges Schaffen durch Offenheit und Experimentierfreude, aufmerksam beobachtete Details und sorgsam abgestimmte Harmonien geprägt war.
„Rendezvous der Träume“ – Surrealismus und deutsche Romantik
Mit „Rendezvous der Träume“ präsentiert die Hamburger Kunsthalle bis zum 12. Oktober 2025 eine umfassende Ausstellung zum internationalen Surrealismus, dies anlässlich des 100. Jubiläums der Gründung dieser Bewegung. Dabei spürt sie der deutschen Romantik als einer der wichtigsten Geistesverwandtschaften des Surrealismus nach.
Historisches Nördlingen
Die ehemals Freie Reichsstadt an der Romantischen Straße hat einen eindrucksvollen und gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern. Dieser lässt sich bei Stadt-, Erlebnis- und Themenführungen erkunden. Spezielle Kirchenführungen, ein idyllischer Nachtspaziergang oder eine Führung, wo man alles Wissenswerte über den Geopark erfahren kann – Nördlingen ist vielfältig.
Bild und Macht: Zeppelin-Fotografie
Wie transportieren Bilder Macht? Wie tragen sie zur Konstruktion von Geschichte bei? Wie manipulieren sie uns? Die Ausstellung Bild und Macht. Zeppelin-Fotografie im Fokus untersucht erstmals umfassend den Zeppelin als Motiv in der Fotografie. Sie setzt damit einen neuen Ausgangspunkt in der Auseinandersetzung mit der visuellen Geschichte des Luftschiffs und zeigt, wie das Bild des Zeppelins im Kaiserreich, der Weimarer Republik und der NS-Diktatur als Werkzeug politischer Propaganda eingesetzt wurde. Als Sinnbild für die Eroberung des Himmels, technologische Überlegenheit, militärische Macht und globale Vernetzung wurde es zum Träger eines imperialen Machtanspruchs. Anhand dieser gezielten medialen Inszenierung stellt das Zeppelin Museum mit Bild und Macht.
Die Shaker. Weltenbauer und Gestalter
Die Ausstellung im Vitra Design Museum präsentiert das ganze Gestaltungsspektrum der Shaker – von Möbeln und Bauten bis zu Werkzeugen und Textilien – und zeigt, wie deren reduzierte Ästhetik bis heute nachwirkt. Historische Shaker-Objekte werden den Werken zeitgenössischer KünstlerInnen und DesignerInnen gegenübergestellt, die die heutige Relevanz der Shaker untersuchen.
Katharina Grosse – Wunderbild
Mit »Wunderbild« verwandelte Katharina Grosse die 3.000 qm große Halle für aktuelle Kunst in ein raumgreifendes Kunstwerk, das Malerei, Skulptur und Architektur verbindet. Mit einer Länge von über 60 Metern präsentiert sich das »Wunderbild« als imposante Enfilade von Gemälden auf losen Stoffbahnen, die an zwei Seiten von der Decke herabhängen. Ursprünglich für den Messepalast der Nationalgalerie Prag entwickelt, hat die Künstlerin die monumentale Installation für die Deichtorhallen Hamburg neu inszeniert und um eine eigens für die Ausstellung entwickelte Soundkomposition von Stefan Schneider ergänzt.
Mechanik und Menschlichkeit: Eva Aeppli und Jean Tinguely zum 100. Geburtstag
Das Lehmbruck Museum präsentiert eine umfassende Retrospektive, die die Werke der beiden Pioniere des 20. Jahrhunderts vereint. Der Lehmbruck-Preisträger Jean Tinguely (*1925 Freiburg i. Ü.; † 1991 Bern), bekannt für seine kinetischen Skulpturen und seinen innovativen Umgang mit gefundenen Materialien, trifft auf Eva Aeppli (*1925 Zofingen; † 2015 Honfleur), eine Künstlerin, die es mit ihren handgenähten Figuren vermag, eine berührende Menschlichkeit einzufangen.
100. Geburtstag von Jean Tinguely
Am 22. Mai 2025 wäre der Schweizer Künstler Jean Tinguely (1925–1991) einhundert Jahre alt geworden. Als ein Hauptvertreter und Pionier der kinetischen Kunst wurde Tinguely mit seinen frühen Reliefs und monumentalen Maschinenskulpturen international bekannt. Sein innovatives, spielerisches und bis heute aktuelles Werk wird anlässlich des Geburtstages im Museum Tinguely und international mit einer Reihe von Ausstellungen sowie … Weiterlesen 100. Geburtstag von Jean Tinguely
100 JAHRE – 100 OBJEKTE
Am 21.05.1925 wurde Die Neue Sammlung gegründet. Auf den Tag genau 100 Jahre später präsentiert sich Die Neue Sammlung in der Pinakothek Der Moderne, München, mit einer Ausstellung von 100 Objekten. Die Auswahl zum 100-jährigen Jubiläum veranschaulicht den Reichtum und die Vielfalt ihres Sammlungsbestandes. Mit über 120.000 internationalen Objekten in mehr als 20 Sammlungsgebieten gilt Die Neue Sammlung als das größte Designmuseum der Welt.
Welt, wohin? ZERO und die Gegenwart
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die Ausstellung im Malkasten Düsseldorf vereint charakteristische Werke der Düsseldorfer ZERO-Künstler Heinz Mack, Otto Piene und Günther Uecker und ihres Umfelds mit Arbeiten junger Künstler/innen, die heute im Geiste von ZERO erproben, welche neuen Möglichkeiten sich für die Kunst bieten. Werke aus den 1950er bis frühen 1980er Jahren treffen auf Arbeiten, die erst jüngst entstanden sind. So zeigt sich in dem Aufeinandertreffen unterschiedlicher Zeitebenen und Positionen, welche Strahlkraft ZERO auch heute noch ausübt.
Fünf Freunde. John Cage, Merce Cunningham, Jasper Johns, Robert Rauschenberg, Cy Twombly
Das Museum Brandhorst zeigt in dieser Ausstellung einen Künstlerkreis, der Musik, Tanz und Kunst der Nachkriegszeit entscheidend geprägt hat. Im engen Austausch schufen Cage, Cunningham, Johns, Rauschenberg und Twombly einzigartige Verbindungen zwischen den künstlerischen Gattungen und Medien. Mit über 180 Kunstwerken sowie Partituren, Bühnenrequisiten, Kostümen, Fotografien und Archivalien ermöglicht die Schau einen Einblick in das Zusammenspiel der fünf Künstlerfreunde.
Kunstmuseum Bonn: „Heimweh nach neuen Dingen“
Mit der Ausstellung „Heimweh nach neuen Dingen. Reisen für die Kunst“ widmet sich das Kunstmuseum Bonn bis zum 7. September dem Thema Reisen von Künstlern und Künstlerinnen und ihrer Bedeutung aus historischer und gegenwärtiger Sicht. Im Mittelpunkt steht die ikonische Tunis-Reise von August Macke, Paul Klee und Louis Moilliet im Jahr 1914, die nicht nur deren künstlerische Entwicklung nachhaltig prägte, sondern auch heutige Diskurse über interkulturellen Austausch, kulturelle Aneignung und Kolonialismus berührt.






























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