Wiedereröffnung des B.C. Koekkoek-Haus – Museum der Romantik

Er gilt als einer der wichtigsten niederländischen Maler des 19. Jahrhunderts neben Vincent van Gogh – doch sein Zuhause war jahrzehntelang in Kleve. Ab Sonntag, 31. August 2025, ist der langjährige Wohn- und Schaffensort des bedeutenden Landschaftsmalers Barend Cornelis Koekkoek, das B. C. Koekkoek-Haus in Kleve, wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Zweieinhalb Jahre lang hatte die Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege – Eigentümerin seit 1997 – das Museum sanieren lassen.

Ferienregion Odenwald

Zwischen Darmstadt und Heidelberg liegt der Odenwald: Burgen und Berge, Flüsse und Wälder bestimmen das Landschaftsbild und laden zu Entdeckungstouren ein. Wie Lebensadern führen zahlreiche miteinander vernetzte Radwege durch die romantische Urlaubsregion – von einem Highlight zum nächsten.

Eine Welt für sich – Bahnreisen

Leidenschaft für Bahnfahren auf besonderen Bahnstrecken ist eine ganz spezielle Art, die Welt kennenzulernen. Bei den vielen Destinationen bleiben fast keine Wünsche offen, denn egal, ob Europa, Asien, Afrika oder Amerika – die große Vielfalt an Strecken ermöglicht Weltenbummlern, ihre Wunschorte zu erkunden.

In Neumarkts ‚Garten des Lebens‘ Zeit zum Innehalten und Philosophieren finden

Auf Reisen gehen und Urlaub machen bedeutet, sich eine Auszeit vom hektischen Alltag zu gönnen - doch den meisten Menschen fällt es gar nicht mehr so leicht, den Moment zu genießen, den Kopf auszuschalten und Gelassenheit weilen zu lassen. Für all diejenigen, die ihren Tapetenwechsel nutzen möchten, um genau diese Fähigkeiten zu erlernen oder aufzufrischen, findet sich im Herzen Bayerns ein ganz besonderes Reiseziel.

Bergwelten de luxe

Wer auf der Suche nach einem besonderen „Basislager“ für eine wahre Wundertüte an Unternehmungsmöglichkeiten ist, sollte im Familien Feriendorf Kirchleitn in Kärnten Posten beziehen. Denn hier, inmitten des Biosphärenpark Nockberge, wartet das Abenteuer direkt vor der Haus- beziehungsweise Hüttentür.

Edvard Munch – Angst

Die Kunstsammlungen am Theaterplatz präsentieren in der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 eine Sonderausstellung mit Werken von Edvard Munch (1863–1944), in deren Zentrum das Gefühl der Angst steht. Unter dem Motto »C the Unseen« wird Angst als gesellschaftliches Tabu sichtbar gemacht und in einen Dialog mit zeitgenössischen Positionen gebracht. Angst als Grundemotion ist ein überlebensnotwendiges Gefühl. Sie kennt keine sozialen Grenzen und betrifft alle Gesellschaftsgruppen. Munchs existenzielle Bildwelten treffen in der Ausstellung auf Werke u. a. von Marina Abramović, Neo Rauch und Paula Rego – und eröffnen neue Perspektiven auf ein Gefühl, das aktueller nicht sein könnte.

Eckart Hahn: Papiertiger

In dieser Ausstellung präsentiert das Kunstmuseum Villa Zanders rund 50 Gemälde und fünf Skulpturen von Eckart Hahn (*1971), die von den 1990er Jahren bis heute reichen. Im Mittelpunkt stehen Werke, in denen das Motiv Papier auf überraschende und vielfältige Weise ins Bild gesetzt wird.

Otto Dix

Das MMK Passau zeigt rund 85 Arbeiten auf Papier und ein Gemälde von Otto Dix aus der Sammlung der Kulturstiftung der ZF Passau GmbH. Die ausgestellten Werke sind zwischen 1917 und 1969 entstanden und geben spannende Einblicke in Dix‘ vielfältiges Œuvre, vor allem in seltenen Probe- oder Zustandsdrucken. Als Hauptwerk der Passauer Sammlung gilt unumstritten das Gemälde Vanitas (1932) mit seiner allegorischen Darstellung von Schönheit und Vergänglichkeit.

Kunst ist Design! Plakate von Almir Mavignier

Almir Mavignier (1925–2018) zählt zu den ersten abstrakt arbeitenden Kunstschaffenden Brasiliens und wäre 2025 100 Jahre alt geworden. Seit den 1950er Jahren erlangte er als Vertreter der Konkreten Kunst, insbesondere der Op Art, sowie als Plakatgestalter internationale Bekanntheit. Die Ausstellung im Bröhan Museum zeigt etwa 80 Plakate Mavigniers, die hauptsächlich aus dem Nachlass stammen.

Auf Clara und Robert Schumanns Spuren in Leipzig wandeln mit dem CLARO-Soundwalk

Kopfhörer rein und den Sound der Musikstadt Leipzig erleben: Mit der neuen kostenfreien Leipziger Notenspuren-App wird dies möglich. Zukünftig laden zahlreiche musikalische Spaziergänge im Innenstadtbereich zum Entdecken und Verweilen ein. Zum Teil nicht mehr original existierende Orte werden mittels GPS-basierter Klangwolken – gefüllt mit Musik und Wort – erlebbar gemacht. Der CLARO-Soundwalk des Schumann-Hauses ist dabei der erste musikalische Spaziergang in der neuen App. Ein weiterer Soundwalk des Bach-Archivs, der Stationen der Leipziger Notenspur und Angebote weiterer Kulturinstitutionen folgen.

Der eigene Antrieb. Feine Fahrräder

Mit der Erfindung des Fahrrads entsteht das effizienteste, mit Muskelkraft zu bewegende Gefährt des Menschen. Mit ihm erweitert der Mensch mit zunehmender Beschleunigung seinen Aktionsradius, mit ihm beginnt zugleich der individualisierte Verkehr. Die Ausstellung im Museum für Angewandte Kunst Frankfurt widmet sich den Höhepunkten des Fahrraddesigns aus drei Jahrhunderten: von Karl Drais‘ Laufmaschine, über Hoch-, Nieder- und Falträder bis zum Alltagsrad oder Sportgerät von heute. Das Spektrum reicht vom handwerklichen Rahmenbau über die industrielle Serienproduktion bis zum Fahrrad aus dem 3D-Drucker.

Historisches Nördlingen

Die ehemals Freie Reichsstadt an der Romantischen Straße hat einen eindrucksvollen und gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern. Dieser lässt sich bei Stadt-, Erlebnis- und Themenführungen erkunden. Spezielle Kirchenführungen, ein idyllischer Nachtspaziergang oder eine Führung, wo man alles Wissenswerte über den Geopark erfahren kann – Nördlingen ist vielfältig.

Bild und Macht: Zeppelin-Fotografie

Wie transportieren Bilder Macht? Wie tragen sie zur Konstruktion von Geschichte bei? Wie manipulieren sie uns? Die Ausstellung Bild und Macht. Zeppelin-Fotografie im Fokus untersucht erstmals umfassend den Zeppelin als Motiv in der Fotografie. Sie setzt damit einen neuen Ausgangspunkt in der Auseinandersetzung mit der visuellen Geschichte des Luftschiffs und zeigt, wie das Bild des Zeppelins im Kaiserreich, der Weimarer Republik und der NS-Diktatur als Werkzeug politischer Propaganda eingesetzt wurde. Als Sinnbild für die Eroberung des Himmels, technologische Überlegenheit, militärische Macht und globale Vernetzung wurde es zum Träger eines imperialen Machtanspruchs. Anhand dieser gezielten medialen Inszenierung stellt das Zeppelin Museum mit Bild und Macht.

Die Shaker. Weltenbauer und Gestalter

Die Ausstellung im Vitra Design Museum präsentiert das ganze Gestaltungsspektrum der Shaker – von Möbeln und Bauten bis zu Werkzeugen und Textilien – und zeigt, wie deren reduzierte Ästhetik bis heute nachwirkt. Historische Shaker-Objekte werden den Werken zeitgenössischer KünstlerInnen und DesignerInnen gegenübergestellt, die die heutige Relevanz der Shaker untersuchen.