Hello Image. Die Inszenierung der Dinge

Zu sehen sind im MKG Hamburg zahlreiche bekannte Designklassiker aus der MK&G Sammlung sowie Leihgaben aus London, Paris und Mailand, darunter die Bauhaus-Leuchte von Wilhelm Wagenfeld, Möbel von Charles und Ray Eames und Memphis-Design von Ettore Sottsass. Ikonen der Mode von Martin Margiela und Issey Miyake sind ebenso vertreten wie bekannte Fotografien von Lucia Moholy und Kampagnen von Oliviero Toscani für United Colours of Benetton, und Juergen Teller für JW Anderson sowie zentrale Grafikarbeiten von Giovanni Pintori und Otl Aicher. Die Ausstellung präsentiert zudem spannende Entdeckungen, dazu gehören Werke der Designer-/innen Margarete Jahny und Erich Müller, der Fotografin Ingeborg Rams, der Grafiker-/innen Lora Lamm, Emilio Fioravanti und Wolfgang Schmidt sowie des italienischen Studios Ballo + Ballo.

The F* word – Guerrilla Girls und feministisches Grafikdesign

„Do women have to be naked to get into the Met.Museum?“ Mit diesem legendären Poster machte die Aktivistengruppe Guerrilla Girls 1989 in New York darauf aufmerksam, dass Frauen zwar ein beliebtes Bildmotiv sind, aber nur wenige weibliche Positionen in Museen, Galerien und Kunstinstitutionen ausgestellt werden. Seit fast 40 Jahren engagiert sich das international bekannte Kollektiv aus den USA mit humorvollen, aufklärenden und anklagenden Arbeiten gegen Sexismus, Rassismus, Diskriminierungen sowie Machtmissbrauch und Korruption im Kunstbetrieb. Seit 2022 befindet sich das Gesamtwerk der Guerrilla Girls im MK&G, wurde mit 100 Arbeiten in der bisher größten Zusammenschau in Deutschland präsentiert.