Die Ausstellung im Bröhan Museum Berlin widmet sich diesen außergewöhnlichen Druckerzeugnissen und eröffnet einen faszinierenden Blick auf die herausragende Illustrationskunst der Art-Déco-Zeit. Alle gezeigten Werke entstammen der einzigartigen Kollektion des Stuttgarter Sammlerehepaars Akka und Wulf D. von Lucius, die mit dieser Präsentation erstmals in Berlin zu sehen ist.
Autor: KN
Grassi: Deutsche und Internationale Keramik seit 1946
Moderne Studiokeramik zählt zu den stark gewachsenen und international hochkarätig besetzten Sammlungsbereichen des GRASSI Museum für Angewandte Kunst. Seit 2008 hat ihr das Museum drei große und viel beachtete Ausstellungen gewidmet. Neue herausragende Erwerbungen und Schenkungen geben nun Anlass für eine Fortsetzungsausstellung. Sie zeichnet die künstlerischen Entwicklungen seit 1946 bis in die jüngste Gegenwart nach und lässt die keramischen Arbeiten, ihre Formenkraft und Glasurschönheit in ästhetische Zwiesprache treten – dabei immer wieder das Verhältnis von zweckgebundenem Gefäß und autonomer Skulptur auslotend.
Prägungen und Entfaltungen
Das Kunstmuseum Stuttgart zeigt drei Künstler/innen im Dialog. Alle drei verbinden Migrationserfahrungen, die sich in Motivik und Bildsprache ihrer Arbeiten widerspiegeln: Rolf Nesch emigriert 1933 als Gegner des Nationalsozialismus nach Norwegen. Seine Formensprache wandelt sich grundlegend durch den Einfluss nordischer Natur, Kultur und Menschen. Auch das Werk der indisch-baskisch-französischen Künstlerin Nadira Husain zeugt von transkulturellen Bewegungen und Reflexionen über die kulturelle Identität einer postmigrantischen zweiten Generation. Ahmed Umar flieht vor politischer Verfolgung aus dem Sudan nach Norwegen, um dort als queerer Künstler ein selbstbestimmtes Leben im Einklang mit seinen spirituellen und kulturellen Wurzeln zu führen.
Mädchen sein!? Vom Tafelbild zu Social Media
Was Lentos Museum in Linz hinterfragt in der Ausstellung, was Mädchen aktuell bewegt und welche Rollenbilder werden aus der Vergangenheit überliefert? Die zeitgenössische Kunst verhandelt Mädchenbilder häufig in sozial motivierten Themen: Coming of Age, Selbstoptimierungstendenzen – nicht selten in Wechselwirkung mit Social Medias – fluide Geschlechter, Themen der Diversität, Interkulturalität und Inklusion.
ORT – Ouriel Morgensztern
Mit ORT präsentiert die Heidi Horten Collection ihre zweite Interventionsausstellung – eine Einladung zur ästhetischen Entdeckung und zugleich eine fotografische Transformation ihrer eigenen Räume. Im Zentrum steht das Werk von Ouriel Morgensztern, dessen Schwarz Weiß-Fotografien einen ebenso präzisen wie poetischen Blick auf das Museum und weit darüber hinaus eröffnen.
GRAND HOTEL PARR
Das Neue Museum Nürnberg (NMN) in Kooperation mit The-Photo-Book-Museum zeigte die erste große Fotobuch-Retrospektive des britischen Magnum-Fotografen Martin Parr. In der schrägen Inszenierung einer Hotelanlage lud die Ausstellung dazu ein, über 200 Fotobücher, die Martin Parr selbst veröffentlicht hat, lustvoll in Augenschein zu nehmen. Der Parcours verführte zum Flanieren und Fremdschämen zwischen Speisesaal und Honeymoon Suite.
Huguette Caland: A life in a few lines
Die Deichtorhallen Hamburg zeigen die Werke der libanesischen Künstlerin Huguette Caland (1931-2019), die ihr Leben selbst zum Ausgangspunkt ihrer Kunst machte: „Das Medium, das ich für meine Kunst verwende, ist größtenteils mein eigenes Leben. (…) Jeder einzelne Austausch, ein Blick, ein Lächeln, eine kurze Begegnung.“
‚TraumFabrik‘ – Wo Licht zum Zauber wird
Überall in den Räumen ist Licht, das die Gedanken bewegt. Klang und Farben werden zu Bildern an den Wänden und regen im Kopf die Fantasie von Jung und Alt an: Willkommen in der ‚TraumFabrik‘! Die winterliche Ausstellung im Kunstkraftwerk Leipzig bietet mit einem atemberaubenden Parcours aus leuchtenden Inspirationen und optischen Überraschungen multimediale und teils interaktive Stationen sowie eine cineastische Erzählung als Höhepunkt formen eine Welt der Träume.
Catwalk – The Art of the Fashion Show
Sie dauern kaum fünfzehn Minuten, und doch gehen ihre Bilder um die Welt: Modenschauen sind mediale Großereignisse, soziale Rituale und gesellschaftliche Statements. Das Vitra Design Museum widmete dem Phänomen Modenschau eine große Ausstellung, beleuchtete Geschichte und kulturelle Bedeutung der Modenschau von ihren frühen Formen um 1900 bis heute und versammelte prägende Beispiele von Modehäusern wie Balenciaga, Chanel, Dior, Gucci, Helmut Lang, Martin Margiela, Prada, Viktor & Rolf, Louis Vuitton, Yohji Yamamoto und anderen.
Yayoi Kusama
In der Fondation Beyeler wurde die erste umfassende Retrospektive des Werks von Yayoi Kusama (*1929, lebt und arbeitet in Tokio) – einer der einflussreichsten Künstlerinnen des 20. und 21. Jahrhunderts gezeigt. Die Ausstellung, die in enger Zusammenarbeit mit Kusama und ihrem Atelier entstand, versammelte über 300 Werke aus Sammlungen in Japan, Singapur, den Niederlanden, Deutschland, Österreich, Schweden, Frankreich und der Schweiz.
Neue Blicke auf die Sammlung Würth
Der Ausstellungstitel ist Programm. Die Auswahl aus rund 100 Neuzugängen, Wiederentdeckungen und Sammlungsikonen spiegelt Vielfalt und Dynamik der Sammlung Würth in Künzelsau und reicht vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis heute.
Alberto Giacometti: Das Maß der Welt
Die Kunsthalle Bremen zeigte die erste umfassende monografische Ausstellung über das Leben und Werk des schweizerischen Bildhauers und Malers Alberto Giacometti seit zehn Jahren in Deutschland. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit der Fondation Giacometti in Paris.
Freundschaftsanfrage
Die „Freundschaftsanfrage“ ist eine Ausstellungsreihe, zu der das Von der Heydt Museum Wuppertal renommierte zeitgenössische Künstler/innen einlud, sich mit den reichhaltigen Beständen des Hauses auseinanderzusetzen.
Stiftland: Spannende Kulturlandschaft
Unzählige Seen und Teiche, jahrtausendealte Steinformationen sowie ein wildromantisches Grün – all das macht den unverwechselbaren Landschaftscharakter des Stiftlandes im Oberpfälzer Wald aus. Neben einer eindrucksvollen Natur sind hier vor allem auch kulturelle Schätze zu entdecken.
Hansestadt Bremen entdecken
Eine Reise durch die Jahrhunderte: Die bewegte Historie dieser mehr als 1.200 Jahre alten Stadt offenbart sich in Gebäuden, an Plätzen, in Straßen und Kultur.
Anders Zorn: Schwedens Superstar
Die Hamburger Kunsthalle zeigte in einem repräsentativen Überblick das facettenreiche Schaffen des schwedischen Künstlers Anders Zorn (1860–1920), der in den Jahren um 1900 zu den berühmtesten Künstler und Künstlerinnen weltweit zählte. In Europa avancierte er zu einem regelrechten Malerstar und in den Vereinigten Staaten ließen sich neben diversen Köpfen der amerikanischen High Society sogar zwei Präsidenten von ihm porträtieren.
Hélène de Beauvoir. Mit anderen Augen sehen
Die Opelvillen Rüsselsheim präsentieren die erste museale Ausstellung der Malerin Hélène de Beauvoir in Deutschland, der vergessenen Schwester von Simone de Beauvoir.
Die Linie in der Kunst – ein zentrales Gestaltungsmittel im Wandel
Die Heidi Horten Collection widmete sich einem Grundelement der bildenden Kunst: der Linie. Sie durchzog die Kunstgeschichte als zentrales Ausdrucksmittel und nahm je nach Zeit, Medium und künstlerischer Intention vielfältige Rollen ein. Die Linie definiert Formen, strukturiert Flächen, markiert Grenzen und schafft Verbindungen.
Museum Wiesbaden: Feininger, Münter, Modersohn-Becker
Im ausklingenden Jubiläumsjahr erzählt eine großangelegte Ausstellung zur „Klassischen Moderne“ des Museums Wiesbaden die Geschichte ihrer Sammlung. Zugleich werden anhand der 105 Kunstwerke (Gemälde und Skulpturen) die wesentlichen Schritte in der Entwicklung der deutschen Avantgarde nachvollzogen: ausgehend vom expressiven Impressionismus zu Beginn des Jahrhunderts über den deutschen Expressionismus mit seinen prägenden Künstlergruppierungen in München und Berlin bis hin zu neu sachlichen Tendenzen in den 1920- und 1930er-Jahren.
Leuchtende Freiheit
Aus Original-Fotos, Predigten, Tondokumenten und bewegten Bildern der Montags-Demonstrationen haben der italienische Künstler Stefano Fake und das Kunstkraftwerk Leipzig eine neue, rund 25 Minuten lange Version der "Leuchtenden Freiheit" gestaltet. Sie führt durch die zentralen Stationen der deutschen Teilung bis zum Mauerfall.
Wiedereröffnung des B.C. Koekkoek-Haus – Museum der Romantik
Er gilt als einer der wichtigsten niederländischen Maler des 19. Jahrhunderts neben Vincent van Gogh – doch sein Zuhause war jahrzehntelang in Kleve. Ab Sonntag, 31. August 2025, ist der langjährige Wohn- und Schaffensort des bedeutenden Landschaftsmalers Barend Cornelis Koekkoek, das B. C. Koekkoek-Haus in Kleve, wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Zweieinhalb Jahre lang hatte die Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege – Eigentümerin seit 1997 – das Museum sanieren lassen.
Edvard Munch – Angst
Die Kunstsammlungen am Theaterplatz in Chemnitz präsentierte eine Ausstellung mit Werken von Edvard Munch (1863–1944), in deren Zentrum das Gefühl der Angst steht. Unter dem Motto »C the Unseen« wird Angst als gesellschaftliches Tabu sichtbar gemacht und in einen Dialog mit zeitgenössischen Positionen gebracht. Angst als Grundemotion ist ein überlebensnotwendiges Gefühl. Sie kennt keine sozialen Grenzen und betrifft alle Gesellschaftsgruppen. Munchs existenzielle Bildwelten treffen in der Ausstellung auf Werke u. a. von Marina Abramović, Neo Rauch und Paula Rego – und eröffnen neue Perspektiven auf ein Gefühl, das aktueller nicht sein könnte.
W.I.M. – Die Kunst des Sehens
Anlässlich seines 80. Geburtstages widmete die Bundeskunsthalle in Bonn dem Filmemacher und Künstler Wim Wenders eine immersive und bildmächtige Ausstellung.
Mit offenem Blick – Camille Pissarro
Das Museum Barberini in Potsdam präsentierte den Impressionisten Camille Pissaro. Im Fokus stand dabei eine der Gründungsfiguren des Impressionismus, dessen vielseitiges Schaffen durch Offenheit und Experimentierfreude, aufmerksam beobachtete Details und sorgsam abgestimmte Harmonien geprägt war.
„Rendezvous der Träume“ – Surrealismus und deutsche Romantik
Mit „Rendezvous der Träume“ präsentiert die Hamburger Kunsthalle bis zum 12. Oktober 2025 eine umfassende Ausstellung zum internationalen Surrealismus, dies anlässlich des 100. Jubiläums der Gründung dieser Bewegung. Dabei spürt sie der deutschen Romantik als einer der wichtigsten Geistesverwandtschaften des Surrealismus nach.
Bild und Macht: Zeppelin-Fotografie
Wie transportieren Bilder Macht? Wie tragen sie zur Konstruktion von Geschichte bei? Wie manipulieren sie uns? Die Ausstellung Bild und Macht. Zeppelin-Fotografie im Fokus untersucht erstmals umfassend den Zeppelin als Motiv in der Fotografie. Sie setzt damit einen neuen Ausgangspunkt in der Auseinandersetzung mit der visuellen Geschichte des Luftschiffs und zeigt, wie das Bild des Zeppelins im Kaiserreich, der Weimarer Republik und der NS-Diktatur als Werkzeug politischer Propaganda eingesetzt wurde. Als Sinnbild für die Eroberung des Himmels, technologische Überlegenheit, militärische Macht und globale Vernetzung wurde es zum Träger eines imperialen Machtanspruchs. Anhand dieser gezielten medialen Inszenierung stellt das Zeppelin Museum mit Bild und Macht.
Die Shaker. Weltenbauer und Gestalter
Die Ausstellung im Vitra Design Museum präsentiert das ganze Gestaltungsspektrum der Shaker – von Möbeln und Bauten bis zu Werkzeugen und Textilien – und zeigt, wie deren reduzierte Ästhetik bis heute nachwirkt. Historische Shaker-Objekte werden den Werken zeitgenössischer KünstlerInnen und DesignerInnen gegenübergestellt, die die heutige Relevanz der Shaker untersuchen.
Katharina Grosse – Wunderbild
Mit »Wunderbild« verwandelte Katharina Grosse die 3.000 qm große Halle für aktuelle Kunst in ein raumgreifendes Kunstwerk, das Malerei, Skulptur und Architektur verbindet. Mit einer Länge von über 60 Metern präsentiert sich das »Wunderbild« als imposante Enfilade von Gemälden auf losen Stoffbahnen, die an zwei Seiten von der Decke herabhängen. Ursprünglich für den Messepalast der Nationalgalerie Prag entwickelt, hat die Künstlerin die monumentale Installation für die Deichtorhallen Hamburg neu inszeniert und um eine eigens für die Ausstellung entwickelte Soundkomposition von Stefan Schneider ergänzt.
Mechanik und Menschlichkeit: Eva Aeppli und Jean Tinguely zum 100. Geburtstag
Das Lehmbruck Museum präsentiert eine umfassende Retrospektive, die die Werke der beiden Pioniere des 20. Jahrhunderts vereint. Der Lehmbruck-Preisträger Jean Tinguely (*1925 Freiburg i. Ü.; † 1991 Bern), bekannt für seine kinetischen Skulpturen und seinen innovativen Umgang mit gefundenen Materialien, trifft auf Eva Aeppli (*1925 Zofingen; † 2015 Honfleur), eine Künstlerin, die es mit ihren handgenähten Figuren vermag, eine berührende Menschlichkeit einzufangen.
100. Geburtstag von Jean Tinguely
Am 22. Mai 2025 wäre der Schweizer Künstler Jean Tinguely (1925–1991) einhundert Jahre alt geworden. Als ein Hauptvertreter und Pionier der kinetischen Kunst wurde Tinguely mit seinen frühen Reliefs und monumentalen Maschinenskulpturen international bekannt. Sein innovatives, spielerisches und bis heute aktuelles Werk wird anlässlich des Geburtstages im Museum Tinguely und international mit einer Reihe von Ausstellungen sowie … Weiterlesen 100. Geburtstag von Jean Tinguely






























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