Das Museum der bildenden Künste Leipzig präsentierte erstmals in Europa das vielfältige Œuvre Olga Costas (1913-1993) in einer umfassenden Ausstellung. Neben Werken aus über 50 Schaffensjahren der Künstlerin werden auch herausragende Positionen der mexikanischen Moderne, wie Frida Kahlo, Diego Rivera, María Izquierdo, Rosa Rolanda oder Lola Cueto, zu sehen sein.
Autor: KN
BESESSEN. Die geheime Kunst des Polsterns
Gepolsterte Sitzgegenstände sind uns allen vertraut als mehr oder weniger beständige Begleiter des Alltags. Polster sind behaglich, sie vermitteln Geborgenheit und versprechen Komfort, sie besitzen ein spezifisches Design, behaupten oder schaffen Status und erzählen Geschichte(n).
Norbert Kricke – Bewegung im Raum
Im Jahr 2023wäre der Künstler und ehemalige Rektor der Düsseldorfer Kunstakademie Norbert Kricke 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass ehrte das Museum Küppersmühle in Kooperation mit dem Freundeskreis Norbert Kricke e.V. den Künstler mit der Sonderausstellung mit 40 Raumplastiken aus drei Jahrzehnten. Ein besonderer Akzent lag dabei auf dem Spätwerk der Jahre 1975–1984. Gezeigt wurden darüber hinaus grafische Arbeiten bis hin zu seinen letzten Zeichnungen, den einzigartigen „Schlussstrichen”. Norbert Kricke hat der Kunst nach 1945 wegweisende Impulse vermittelt. Bis heute haben seine Werke nichts an Dynamik verloren.
Das Fahrrad: Kulturobjekt – Designobjekt
Die Pinakothek Der Moderne stellte erstmals das Thema Fahrraddesign in den Mittelpunkt. Im Fokus liegt damit die Gestaltung und nicht Kulturgeschichte dieses Fortbewegungsmittels mit seinen vielfältigen Entwicklungen. Gezeigt werden 70 Beispiele, die zu den ungewöhnlichsten und spannendsten Fahrrädern der Designgeschichte gehören.
Mercedes Azpilicueta: Susurros Barrocos -Barockes Flüstern
Die Sammlung Philara zeigte die erste Einzelausstellung der Künstlerin Mercedes Azpilicueta (*1981 in La Plata, Argentinien) in Deutschland: Performance, Skulptur, Textilarbeiten, Videokunst und Installation.
Chagall. Welt in Aufruhr
Marc Chagall (1887–1985) gilt als Poet unter den Künstlern der Moderne. In einer großen Ausstellung beleuchtete die Schirn Kunsthalle Frankfurt eine bislang wenig bekannte Seite seines Schaffens: Chagalls Werke der 1930er- und 1940er-Jahre, in denen sich seine farbenfrohe Palette verdunkelt.
DIE GUTE MODERNE
In der Art déco-Pfeilerhalle zeiget das Grassi Museum eine ganz besondere Ausstellung: Lange Jahre schenkten das Ehepaar Inge und Wilfried Funke immer wieder kleinere Konvolute u.a. Design, Geschirr und Vasen dem GRASSI Museum, vermachte aber schließlich seine gesamte Kollektion dem GRASSI MAK.
Zum 150. Geburtstag Piet Mondrians – Die Evolution der Abstraktion
Piet Mondrians Geburtstag jährt sich 2022 zum 150. Mal. Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen nahm dies zum Anlass, ihn und seine Kunst in einer umfassenden Ausstellung zu würdigen.
Surrealismus und Magie. Verzauberte Moderne
Das Museum Barberini in Potsdam zeigte die erste umfassende Ausstellung, die das Interesse der Surrealisten an Magie, Mythos und Okkultismus in den Blick nimmt.
Grands Boulevards – Plakatkunst des Jugendstils
Anhand kostbarer und bedeutender Werke aus Deutschland, Frankreich, England, den Niederlanden, Italien, der Schweiz, Österreich und den USA kann man die Geschichte des Jugendstil-Plakats nachempfinden.
Emil Nolde. Meine Art zu malen …
Emil Nolde (1867–1956), bekannt als farbstarker Maler des Nordens, zählt zu den wichtigsten Vertretern des deutschen Expressionismus. In der Ausstellung der Pinakothek München wurden acht Gemälde Emil Noldes – und damit der nahezu vollständige Münchner Sammlungsbestand – präsentiert. Dieser reicht vom „Tanz um das goldene Kalb“ (1910) bis zur „Nordermühle“ (1932) und umfasst damit Werke vom Beginn des Expressionismus bis in die frühen 1930er Jahre und einen Querschnitt durch Noldes vielfältige Motivwahl.
200 Jahre Thonet
Vom Einmannbetrieb zum globalen Unternehmen: 200 Jahre Möbeldesign werden anhand der Geschichte des Familienunternehmens Thonet reflektiert.
100 Fragen für Romantik-Fans
Das Deutsche Romantik-Museum in Frankfurt ist ein Besuchermagnet, Düsseldorf renoviert das Schumann-Haus – die Epoche der Romantik boomt in aktuell schwierigen Zeiten. Da kommt ein thematisch passendes neues Quiz aus dem Grupello-Verlag gerade recht!
„Lucia Moholy – Das Bild der Moderne“
Lucia Moholy's Bilder gehen bis heute um die Welt - mit ihren Aufnahmen der Bauhausgebäude prägte die Fotografin und Publizistin (1894–1989) das Image der Kunstschule nachhaltig.
WONDERWALLS Street Art und Designer Toys
Pop trifft Street Art: Zum ersten Mal kommen im NRW-Forum Düsseldorf internationale Künstler*innen und Designer*innen aus der Urban-Art-Szene wie Banksy, Shepard Fairey, Swoon und JR zusammen. Über 2.000 Werke der Fotografie und des Grafikdesign sowie Graffitis, Skulpturen und Designer Toys verschmelzen zu einem bunten Gesamtkunstwerk der Popkultur
Niki de Saint Phalle
Das Kunsthaus Zürich zeigt in einer Retrospektive mit rund 100 Werken das außergewöhnliche Schaffen von Niki de Saint Phalle: frühe Assemblagen, Aktionskunst und Grafik, die Nanas, den Tarotgarten und große späte Plastiken. Niki de Saint Phalle (1930–2002), eine der wichtigen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts, ist weltweit bekannt geworden durch ihre ‚Nanas‘: Sie zeugen von einer scheinbar unbekümmerten Fröhlichkeit, die das Bild der Künstlerin geprägt hat.
Hello, Robot. Design zwischen Mensch und Maschine
‚Hello, Robot. Design zwischen Mensch und Maschine‘ war 2017 die erfolgreichste Ausstellung in der Geschichte des Vitra Design Museums und kehrte nach ihrer weltweiten Tournee noch einmal zurück nach Weil am Rhein. Dafür wird sie um wichtige Entwicklungen in Robotik und Digitalisierung der letzten Jahre ergänzt, denn der Robotik-Boom ist ungebrochen. Die Ausstellung umfasste mehr als 200 Exponate aus der Industrie und dem Wohnbereich, aber auch Computerspiele, Medieninstallationen sowie Beispiele aus Film und Literatur wie den legendären R2-D2-Roboter aus Star Wars im Original.
Tony Cragg Sculpture: Body and Soul
Mit einer Auswahl zentraler Skulpturen und Zeichnungen der letzten zwei Jahrzehnte würdigt die ALBERTINA erstmals das international angesehene Werk des 1949 in Liverpool geborenen und in Wuppertal und Berlin lebenden Tony Cragg.
Louise Bourgeois: The Woven Child
Der Gropius Bau präsentierte die erste große Retrospektive, die sich ausschließlich Louise Bourgeois’ textilen Arbeiten widmete. Diese entstanden im letzten Kapitel ihrer bewegten Karriere und gehören zu ihren eindringlichsten und intimsten Werken. Anhand einer Vielzahl von Skulpturen, Installationen, Zeichnungen, Collagen, Büchern und Drucken zeigt die Ausstellung die lebenslange Verbindung der Künstlerin zu Textilien – und die Erinnerungen, die diese bergen. The Woven Child umfasst eines der umfangreichsten Spätwerke der Kunstgeschichte und ist die größte Ausstellung von Louise Bourgeois, die bisher in Berlin gezeigt wurde. Zahlreiche Werke waren zum ersten Mal in Deutschland zu sehen.
Frei. Schaffend. – Die Malerin Ottilie W. Roederstein
Die deutsch-schweizerische Malerin Ottilie W. Roederstein (1859–1937) zählte zu den erfolgreichsten Künstlerinnen der Zeit um 1900. Diesen Sommer präsentiert das Städel Museum eine Retrospektive, die mit 75 Gemälden und Zeichnungen einen Überblick über die künstlerische Entwicklung der stilistisch vielseitigen Malerin gibt.
David Hockney Moving Focus
David Hockney (*1937, UK) ist einer der einflussreichsten Künstler der Gegenwart. Berühmt geworden in den 1960er-Jahren in Los Angeles mit unbeschwerten Poolbildern und im darauffolgenden Jahrzehnt mit lebensgroßen Doppelporträts.
100 Jahre Lalique im Elsass
Als René Lalique wenige Jahre nach dem Ersten Weltkrieg beschließt, die Verrerie d’Alsace zu gründen, kann er bereits auf ein reiches Künstlerleben zurückblicken. Er, der den modernen Schmuck erfunden hat und – insbesondere dank der von ihm geschaffenen und hergestellten Parfümflakons – bereits einen soliden Ruf als Glaskünstler hat, stellt sich eine neue Aufgabe: das Schöne zugänglich zu machen.
Ansehen! Kunst und Design von Frauen 1880-1940
Von den mehr als 20.000 Sammlungsobjekten des Bröhan-Museums stammen nur etwa 1.500 von Frauen – rund 7,5%. Den knapp 1.000 männlichen Künstlern der Sammlung stehen 99 Künstlerinnen gegenüber. Was sind die Gründe für dieses Ungleichgewicht? Und wer waren diejenigen, die sich im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert trotz aller Widrigkeiten für eine Laufbahn als Künstlerin oder Designerin entschieden?
Küste in Sicht! – Max Liebermann in Noordwijk
Zwischen 1905 und 1913 war das Dorf Noordwijk an der holländischen Küste ein bedeutender Inspirationsort des deutsch-jüdischen Malers Max Liebermann (1847–1935). Die in Noordwijk entstandenen Werke sind erstaunliche Zeugnisse seiner wachsenden Faszination für die Techniken und Motive des Impressionismus. Mit der ergründet die Liebermann-Villa am Wannsee die Bedeutung des Küstenortes sowohl für Liebermanns künstlerische Praxis als auch für sein persönliches und berufliches Netzwerk.
Mondrian Evolution
Anlässlich seines 150. Geburtstags widmete die Fondation Beyeler dem niederländischen Maler Piet Mondrian (1872–1944) eine umfassende Ausstellung. Als einer der bedeutendsten und vielseitigsten Künstler der Avantgarde hat Mondrian die Entwicklung der Malerei von der Figuration zur Abstraktion maßgeblich geprägt. Die Ausstellung bot die seltene Gelegenheit, Mondrian, der nicht nur die Kunst des 20. Jahrhunderts, sondern auch weitere Bereiche wie Design, Architektur, Mode und Popkultur wesentlich beeinflusste, auf eine neue Weise zu entdecken und kennenzulernen.
James Rizzi: My New York City
In der Messehalle A in Graz wurden Leben und Werk des legendären Pop-Art-Künstlers James Rizzi hautnah erlebbar. In der Ausstellung mit mehr als 1600 Exponaten war es die weltgrößte Rizzi-Ausstellung aller Zeiten.
CHARLOTTE MARCH
Die groß angelegte Werkschau über Charlotte March (1929–2005) in der Sammlung Falckenberg legte den Fokus auf die bisher wenig bekannten Arbeiten der für ihre Mode- und Werbeaufnahmen anerkannten Hamburger Fotografin. Der zur Sammlung Falckenberg gehörende Nachlass Charlotte Marchs bildete die Grundlage für eine Neuentdeckung der Fotografin, die für Magazine wie Brigitte, Stern, Elle, Vogue Italia, Vanity Fair, Harper’s Bazaar und twen gearbeitet hat.
Colour Rush!
Das Vitra Schaudepot, in dem die Sammlung des Vitra Design Museums präsentiert wurde, erhält jedes Jahr ein neues Gesicht. Diesmal hat sich die Sammlungspräsentation ganz dem Thema Farbe gewidmet.
Stühle. Dieckmann! Der vergessene Bauhäusler Erich Dieckmann
Erstmals seit über 30 Jahren wird dem Möbelgestalter, Bauhäusler und Burg-Lehrer Erich Dieckmann (1896–1944) wieder eine große Ausstellung gewidmet. Die Wiederentdeckung dieses prägenden Gestalters, der wie Marcel Breuer mit Formen und Materialien experimentierte und Typenmöbelprogramme nach streng geometrischen Formen entwickelte, ist eine gemeinschaftliche Idee des Kunstgewerbemuseums und der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin mit der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Sowohl in Berlin als auch in Halle (Saale) hatte Dieckmann gewirkt.
Moderne und Idyll – Impressionismus in Deutschland
Die Sonderausstellung im Gottorfer Kreuzstall widmete sich den Anfängen der modernen Kunst in Deutschland. Um 1870 trat in Frankreich eine neue Kunstströmung hervor, die besonders die Darstellung von Licht und Atmosphäre in den Mittelpunkt stellte.






























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