Rankende florale Formen und strenge geometrische Elemente, kontrastreiche Farben, klare und zugleich verspielte Typografie – das Grafikdesign des Art Déco vereint das scheinbar Gegensätzliche. Kunstvolle Plakate, Illustrationen und Anzeigen spiegeln die großen Themen dieser Zeit: Die neue Werbung für Haute Couture oder Jazz, Tanz und technische Errungenschaften wie moderne Sportwagen – nicht zuletzt auch für Kriegs- und Staatsanleihen – entführt in die Illusion einer besseren und schöneren Welt.
Kategorie: Architektur & Design
Gae Aulenti
Die Italienerin Gae Aulenti zählt zu den bedeutendsten Architektinnen und Designerinnen der Nachkriegszeit. Bereits in den 1960er Jahren trug sie mit ihren ikonischen Objekten erheblich zum weltweiten Erfolg Italiens im Produktdesign bei, unter anderem mit der »Locus Solus«-Reihe (1964) oder den Leuchten »Pipistrello« (1965) und »King Sun« (1967). Internationale Anerkennung gewann Aulenti zudem für den Umbau eines ehemaligen Pariser Bahnhofs in ein Museum, das Musée d’Orsay (1980–1986).
Die Welt des Alessandro Mendini
Vor 25 Jahren zeichnete Alessandro Mendini als Chefarchitekt für den extravaganten Neubau des Groninger Museums verantwortlich. Kurz vor seinem Tod stellte Mendini noch eine umfangreiche Auswahl mit eigenen Werken wie auch Arbeiten jener Künstler zusammen, zu denen er eine künstlerische Verwandtschaft spürte, darunter Paul Signac, Gio Ponti und Michele De Lucchi. Mit über 200 Exponaten ist Mondo Mendini ein visuelles Spektakel voll Humor und Poesie, das Mendinis Œuvre als Designer und als Architekt in allen Facetten beleuchtet.
Timo Sarpaneva – Finnisches Glasdesign
Elegant reduzierte Formen oder nuancenreiche Farbspiele sind charakteristisch für den finnischen Künstler Timo Sarpaneva. Obwohl Sarpaneva (1926 - 2006) auch mit anderen Materialen arbeitete, war Glas stets sein favorisierter Werkstoff. Bekannt wurde er durch seine langjährige Zusammenarbeit mit den Hütten Iittala in Finnland und Venini in Italien.
100 Jahre lenkbares Licht
Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) blickt mit 100 Jahre lenkbares Licht. Ursprung und Aktualität beweglicher Beleuchtung auf die erfinderischen und ästhetischen Dimensionen von lenkbaren Leuchten vom frühen 20. Jahrhundert bis heute. 44 Originale von Midgard und 20 weiteren Herstellern sowie zahlreiche Zeichnungen, Patente, Briefe und kurze Filme erzählen von der Evolution der Leuchten, von parallelen und jüngsten Entwicklungen.
Sagmeister & Walsh: Beauty
Was ist Schönheit und warum fühlen wir uns von ihr angezogen? Philosophie, Wissenschaft, Psychologie und nicht zuletzt Kunst und Gestaltung streiten seit der antiken Ästhetik kontrovers über das Wesen der Schönheit, ihre Wirkung auf die menschliche Wahrnehmung und unser daraus resultierendes Verhalten.
Stefan Wewerka
Stefan Wewerka (1928–2013) war zweifelsohne eine der vielseitigsten Künstlerpersönlichkeiten der deutschen Nachkriegsmoderne. So war er nicht nur Architekt und Objektkünstler, Designer, Modemacher und Innenarchitekt, sondern auch Bildhauer, Maler, Grafiker, Filmemacher und Aktionskünstler.
Ingo Maurer
Die Ausstellung Ingo Maurer präsentiert die Werke des vielfach ausgezeichneten und international renommierten Lichtgestalters Ingo Maurer und führte in seine faszinierende Welt des Lichts und Schattens ein. In enger Zusammenarbeit mit Ingo Maurer und seinem Team entstand eine Überblickschau von frühen Entwürfen bis hin zu aktuellen Leuchten anhand von mehr als 80 Objekten sowie Skizzen, Modellen und Fotografien.
Sensationeller Kellerfund
Zum 100-jährigen Jubiläum des Bauhauses in Hamburg präsentierte die Kunststätte Bossard die Ausstellung „Bauhaus-Lehre in Hamburg“. In der Ausstellung werden entdeckten Kellerfunde von 2018 gezeigt, nämlich original Schülerarbeiten aus den Vorklassen von 1930 – 1933 von Fritz Schleifer, die Schleifer selbst in seinem Keller vor der Zerstörung und Konfiszierung durch die Nationalsozialisten versteckt hatte.
original bauhaus
Das Bauhaus bestand in Deutschland nur 14 Jahre, seine Ideen werden jedoch seit 100 Jahren weiter getragen, seine Produkte neu aufgelegt, imitiert oder weiterentwickelt.
SPITZEN DES ART DÉCO. Porzellan im Zackenstil
Das GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig zeigte in seiner legendären Art déco-Pfeilerhalle eine Ausstellung herausragender Porzellane des Art déco. Präsentiert werden rund 400 Exponate: Dosen, Gedecke, Vasen, Schalen und Figuren. Extravagante Formen, überraschender Dekor und Farbenreichtum zeichnen die Produkte der Porzellanmanufakturen der 1920er und frühen 1930er Jahren aus.
Nordic Design. Die Antwort auf Bauhaus
Zum Ausklang des Bauhaus-Jubiläumsjahres wird mit „Nordic Design – Die Antwort aufs Bauhaus“ die Reaktion der nordischen Länder auf den deutschen Funktionalismus in den Fokus gestellt. Präsentiert wird der skandinavische Weg der Moderne, der sich in einer starken Auseinandersetzung mit den Ideen des Bauhauses vollzog.
Oskar Schlemmer
Oskar Schlemmer (1888-1943) war einer der bedeutendsten und einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Vielseitig wie kaum ein anderer war er als Maler, Wandgestalter, Grafiker, Bildhauer und Bühnenbildner tätig. Intensiv setzte er sich mit den Künstlern und Kunstströmungen seiner Zeit auseinander und hinterließ eine große Gruppe an Bewunderern.
Objekte der Begierde – Surrealismus und Design
Der Surrealismus zählt zu den einflussreichsten Kunstbewegungen des 20.Jahrhunderts. In seinen traumhaften Bildwelten hatten Alltagsobjekte eine zentrale Bedeutung, sie wurden verfremdet, ironisiert oder zu seltsamen Zwitterwesen zusammengesetzt.
bauhaus – form und reform
Ob Breuer-Freischwinger, Wagenfeld-Teeservice oder Bogler-Dose: Die Bauhaus-Idee hat Design-Ikonen hervorgebracht, die bis heute in vielen deutschen Haushalten ihren Platz haben. Das Bauhaus hat die Gestaltung von Dingen des Alltags geprägt und eine bis heute gültige Sprache der Moderne in die Architektur eingeführt.
Bauhaus Museum Dessau
Am 8. September 2019 eröffnete das Bauhaus Museum Dessau. Ein schwebender Riegel aus Beton in einer gläsernen Hülle. Mit diesem Konzept überzeugte das Architekturbüro addenda architects aus Barcelona Ende 2015 die Jury eines offenen internationalen Wettbewerbs. Die Architektur zeichnet sich in Konzept und Ästhetik gleichermaßen durch Klarheit und Schlichtheit aus.
Trias – Das Triadische Ballett
Oskar Schlemmer präsentierte sein ‚triadisches Ballett‘ 1923 mit großem Erfolg anlässlich der "bauhauswochen" im Deutschen Nationaltheater Weimar. Zum Jubiläum 100 Jahre Bauhaus kehrt dieses Ballett auf Einladung der Bauhaus Universität Weimar nun in der 2015er Neufassung zurück nach Weimar im Rahmen der "Triennale der Moderne / Achava Festival".
Oskar Schlemmer – Das Bauhaus und der Weg in die Moderne
Oskar Schlemmer (1888 – 1943) war einer der vielseitigsten Künstler der Moderne: er war als Maler, Zeichner, Grafiker, Bildhauer, Wandgestalter und Choreograf von Tanzprojekten tätig.
Produktdesign von 1920 bis 1940
as Jahr 1919 steht für einen radikalen Neuanfang in Deutschland. Angespornt durch den politischen Systemwechsel, will das Staatliche Bauhaus, eine Arbeitsgemeinschaft von Künstler-/innen und Handwerker-/innen, eine neue Formensprache schaffen, die den Anforderungen von Industrie und Massenproduktion genügt. Das Bauhaus liefert wichtige Impulse für Design, Kunst und Architektur, die bis heute nachwirken.
Wilhelm Wagenfeld: Leuchten
Anlässlich des 100-jährigen Bauhausjubiläums präsentierte das Wilhelm Wagenfeld Museum eine Ausstellung rund um Leuchten des Designers Wilhelm Wagenfeld.
Le Corbusier Pavillon
Der Pavillon war der letzte von Le Corbusier geplante Bau mit der Besonderheit, dass er das einzige Gebäude des berühmten französisch-schweizerischen Architekten aus Glas und Stahl sowie auch das einzige Bauwerk von Le Corbusier in der Deutschschweiz ist.
„BAUHAUS SACHSEN“
Im Jahr 2019 hieß weltweit - und auch in Sachsen: "100 Jahre Bauhaus". In der Ausstellung werden Arbeiten der in Sachsen gebürtigen und tätigen Bauhäusler und beleuchtet die Verbindungslinien Sachsens mit dem Bauhaus gezeigt.
Bauhaus: Haus Horn
Das Bauhaus befand sich zur Entstehungszeit noch in Weimar, 1923 wurde das Haus am Horn nach einem Entwurf von Georg Muche errichtet.
Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938
Mit der Gründung der Deutschen Werkstätten Hellerau im Jahr 1898 wurde Dresden neben München zu einem Zentrum der internationalen Reformbewegung, vor allem in Hinblick auf innovative Gestaltung. So weit bekannt, aber nahezu unbekannt war die Öffnung der Deutschen Werkstätten für Frauen als künstlerische Mitarbeiterinnen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Es ist vor allem Karl Schmidts (1873–1948) Engagement zur Zeit der Reformbewegung zu verdanken, dass unmittelbar nach der Gründung seines Unternehmens eine ganze Reihe von Frauen als Gestalterinnen beauftragt und ihre Produkte unter ihren Namen vertrieben wurden.
Bauhaus – Licht, Glas und Leuchten
Für das Bauhaus hatte "Licht" eine besondere Bedeutung: Bauhaus-Künstler nutzten die Wirkung und Kraft des Naturphänomens auf vielfältige Weise, der Architektur und der Wirkung von Licht und Transparenz galt ein besonderes Augenmerk.
Wie viel Bauhaus ist in Mülheim?
Anlässlich des Bauhaus-Jubiläums machte das Museum einen Aufruf, damit die Bürger-/innen der Stadt Bauhausobjekte aus ihrem privaten Lebensumfeld für diese Ausstellung zur Verfügung stellen.
Balkrishna Doshi: Architektur für den Menschen
Mit der Ausstellung präsentiert e das Vitra Design Museum die erste Retrospektive über das Gesamtwerk von Balkrishna Doshi (*1927 in Pune, Indien) außerhalb Asiens. Der berühmte Architekt und Stadtplaner, der 2018 als erster Inder mit dem renommierten Pritzker-Preis geehrt wurde, ist einer der wenigen Pioniere moderner Architektur auf dem Subkontinent.
Ingo Maurer: Pendulum
Ingo Maurer gehört zu den vielseitigsten Lichtgestaltern unserer Zeit. Papier, Porzellan oder Plastikmäuse – er bringt sie zum Leuchten. Bereits 1966 gestaltete Maurer mit „Bulb“ eine radikale Lampe in Form einer gläsernen Glühbirne, die die Glühbirne als Lichtquelle ins Zentrum stellt.
‘bauhaus imaginista‘
Mit seiner Gründung im Jahr 1919 imaginierte das Bauhaus die Rolle von Kunst und Gestaltung in der Weimarer Gesellschaft neu. Das Bauhaus verstand Kultur als gesellschaftliches Projekt, das auch neue Institutionen benötigt – ein Ansatz, den das Bauhaus mit anderen Protagonisten des frühen 20. Jahrhunderts in Afrika, Asien, Süd- und Nordamerika, Europa und den USA teilte.
Bauhaus im Westen
Mit Haus Lange, Haus Esters und dem Verseidag-Gebäude stehen drei von neun Bauten, die Mies van der Rohe in Europa realisieren konnte, in Krefeld. In der Seidenstadt am Niederrhein entstand ein Netzwerk der Avantgarde, das bis weit in die Nachkriegszeit Bestand hat. Hier wirken u.a. Johannes Itten, Lilly Reich und Georg Muche. In Burbach im Siegerland steht das Landhaus Ilse, ein zeitgenössischer Nachbau des „Hauses am Horn“, Musterhaus der ersten Bauhaus-Ausstellung in Weimar von 1923, im westfälischen Steinfurt befindet sich mit dem Heinrich Neuy Bauhaus Museum das einzige Bauhaus-Museum im Westen.






























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