Bauhaus Museum Dessau

Am 8. September 2019 eröffnete das Bauhaus Museum Dessau. Ein schwebender Riegel aus Beton in einer gläsernen Hülle. Mit diesem Konzept überzeugte das Architekturbüro addenda architects aus Barcelona Ende 2015 die Jury eines offenen internationalen Wettbewerbs. Die Architektur zeichnet sich in Konzept und Ästhetik gleichermaßen durch Klarheit und Schlichtheit aus.

Trias – Das Triadische Ballett

Oskar Schlemmer präsentierte sein ‚triadisches Ballett‘ 1923 mit großem Erfolg anlässlich der "bauhauswochen" im Deutschen Nationaltheater Weimar. Zum Jubiläum 100 Jahre Bauhaus kehrt dieses Ballett auf Einladung der Bauhaus Universität Weimar nun in der 2015er Neufassung zurück nach Weimar im Rahmen der "Triennale der Moderne / Achava Festival".

Martin Parr Retrospektive

Martin Parrs Lieblingsmotiv ist der Mensch in seiner alltäglichen oder selbst gewählten Umgebung. Seine Aufnahmen wirken oft übertrieben, schrill, bunt, teilweise grotesk. In seinem Blick auf den Menschen liegt oft etwas Fassungsloses und Schonungsloses. Gepaart mit dem typisch englischen Humor lichtet er die Welt und die Menschen, die in ihr leben, in den schillerndsten Farben ab.

Italien: Museo-Laboratorio di Vetrate Artistische Moretti Caselli

Das Glasmalerei-Museum befindet sich mitten in der historischen Altstadt in Perugia, unterhalb der Giardini Carducci. Maddalena. Das Atelier für Glasmalereien befindet sich seit 1862 in Familienhand. Francesco Moretti gründete im ehemaligen Kloster San Domenico in Perugia eine komplett eingerichtete Werkstatt. 1895 wurde die Manufaktur in den mittelalterlichen Palazzo in der Via Fatebenefratelli verlegt.

Produktdesign von 1920 bis 1940

as Jahr 1919 steht für einen radikalen Neuanfang in Deutschland. Angespornt durch den politischen Systemwechsel, will das Staatliche Bauhaus, eine Arbeitsgemeinschaft von Künstler-/innen und Handwerker-/innen, eine neue Formensprache schaffen, die den Anforderungen von Industrie und Massenproduktion genügt. Das Bauhaus liefert wichtige Impulse für Design, Kunst und Architektur, die bis heute nachwirken.

Le Musée d’Arts

Im Juni 2017 wurde das Musée des Beaux Arts vollständig wiedereröffnet und nennt sich nun Musée d’Arts. Unter der Regie des Architekturbüros Stanton Williams wurde die Ausstellungsfläche mit dem Bau des neuen Gebäudes Cube um 30 % erweitert und das Museum an die hohen Konservierungsanforderungen von Kunstwerken angepasst.

Potsdam: Galerie im Park Sanssouci

Das mit Darstellungen der Künste und kostbaren Materialien dekorierte Gebäude bildet mit Gemälden und Skulpturen, die Friedrich der Große eigens dafür bestimmte, ein einzigartiges Gesamtkunstwerk. Es war geeignet, Kunstkennerschaft und Bildung auszudrücken und damit zugleich auf die Bedeutung des preußischen Königtums hinzuweisen.

900 Jahre Leeds Castle

Ein Wasserschloss wie aus dem Bilderbuch ist Leeds Castle. 2019 wurde sein 900-jähriges Jubiläum gefeiert, u.a. mit dem Festwochenende „Carnival of History“. Dabei sollen Szenen aus der Geschichte lebendig werden.

Bremer Stadtmusikanten

Seit der Erstveröffentlichung der „Bremer Stadtmusikanten“ im Jahr 1819 in den „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Grimm fasziniert die Reise von Esel, Hund, Katze und Hahn nach Bremen Groß und Klein. Das Märchen ist geprägt von der Suche nach einem würdevollen Leben – einem Thema, das bereits damals große Brisanz besaß. Immerhin waren Anfang des 19. Jahrhunderts Altersarmut und Missachtung für Gesinde und untere Bevölkerungsschichten Alltagserfahrungen.

Olga Picasso

Das Picasso-Museum in Malaga präsentiert Olga Khokhlova, Tänzerin des russischen Balletts und erste Ehefrau von Pablo Picasso, anhand von Briefen, Fotos und Dokumenten, die in einer Reisetruhe der Tänzerin gefunden wurden.

Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938

Mit der Gründung der Deutschen Werkstätten Hellerau im Jahr 1898 wurde Dresden neben München zu einem Zentrum der internationalen Reformbewegung, vor allem in Hinblick auf innovative Gestaltung. So weit bekannt, aber nahezu unbekannt war die Öffnung der Deutschen Werkstätten für Frauen als künstlerische Mitarbeiterinnen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Es ist vor allem Karl Schmidts (1873–1948) Engagement zur Zeit der Reformbewegung zu verdanken, dass unmittelbar nach der Gründung seines Unternehmens eine ganze Reihe von Frauen als Gestalterinnen beauftragt und ihre Produkte unter ihren Namen vertrieben wurden.

Nîmes: Musée de la Romanité

In direkter Nachbarschaft zum Amphitheater von Nîmes befindet sich das Musée de la Romanité. Es lädt zur Erkundung der gallorömischen Stadt anhand innovativer Szenografien und umfassender archäologischer Sammlungen ein. Mit dieser neuen Adresse weiht die im Département Gard gelegene Stadt eine neue Kultureinrichtung mit Bibliothek, Café und Sternerestaurant ein.

Nationalmuseum Stockholm

Das staatliche Nationalmuseum in Stockholm ist Schwedens größtes Kunstmuseum. Es zeigt vorwiegend Malereien, Skulpturen, Grafiken und Kunsthandwerk aus dem 16. bis zum 20. Jahrhundert und beinhaltet Werke weltberühmter Künstler wie Rembrandt, Édouard Manet und Lukas Cranach.

Christian Dior

Das Victoria und Albert Museum in London läßt Frauenherzen höher schlagen: Abendkleider aus sieben Jahrzehnten – Pailletten, Federn, Stickereien, Tüll und Seide. Die Ausstellung umfasst mehr als 500 Stücke (157 Stücke sind noch nie vorher gezeigt worden).

Ingo Maurer: Pendulum

Ingo Maurer gehört zu den vielseitigsten Lichtgestaltern unserer Zeit. Papier, Porzellan oder Plastikmäuse – er bringt sie zum Leuchten. Bereits 1966 gestaltete Maurer mit „Bulb“ eine radikale Lampe in Form einer gläsernen Glühbirne, die die Glühbirne als Lichtquelle ins Zentrum stellt.

‘bauhaus imaginista‘

Mit seiner Gründung im Jahr 1919 imaginierte das Bauhaus die Rolle von Kunst und Gestaltung in der Weimarer Gesellschaft neu. Das Bauhaus verstand Kultur als gesellschaftliches Projekt, das auch neue Institutionen benötigt – ein Ansatz, den das Bauhaus mit anderen Protagonisten des frühen 20. Jahrhunderts in Afrika, Asien, Süd- und Nordamerika, Europa und den USA teilte.